Erdbeeren im Blumenkasten

Erdbeeranbau Blog

8. April 2014
von erdbeeranbauer
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Schädlingsbekämpfung mit Wermut

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getrockneter Wermut

Die biologische Schädlingsbekämpfung nimmt auf diesem Blog einen immer größeren Platz ein. Nachdem schon über einige Möglichkeiten der Schädlingsbekämpfung hier geschrieben wurde und aktuell die Läusebekämpfung mit Natron und die Läusebekämpfung mit Kaffeesatz aufgeführt entstanden Fragen, welche nun die beste Methode sei.

Nun ist es so, dass die vollständige Läusefreiheit (Ehrlich gesagt: überwiegende Läusefreiheit) nur eine Kombination verschiedener Mittel bringt: Natron, absammeln, besprühen mit verdünntem Spülmittel, Kaffee und Kaffeesatz,… Alles sind Bausteine zur biologischen Schädlingsbekämpfung, die anscheinend wirken.

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Wermutsud herstellen

Welche die beste Einzelmethode ist, ist mit nicht bekannt und auch ohne große Bedeutung: Es kommt ja auf die Kombination an.

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kochender Wermutsud

Eine weitere Waffe im Arsenal möchte ich heute vorstellen: Wermutsud oder Wermutjauche. Dafür gibt es verschiedene Rezepte, ich halte es so: Auf zwei Liter

Wasser kommt eine gute Hand voll getrockneter Wermut. Das Ganze wird aufgekocht und Einige Zeit (eine Stunde bis eine Nacht) ziehen gelassen. Der Sud wirkt gut gegen Läuse und andere Schädlinge – wir haben ihn aktuell eingesetzt um Erdflöhe zu bekämpfen. Der Wermutsud wirkt aber auch gegen Ameisen, gegen Raupen und natürlich Blattläuse.

Alternativ kann eine Wermutjauche hergestellt. Dazu wir nicht gekocht, sondern kaltes Wasser verwendet. Die Jauche bleibt einige Tage stehen, bis sie verwendet werden kann.

Wichtig: Jauche und besonders der Sud sind konzentriert und sollten je nach Einsatzzweck verdünnt werden!

 

2. April 2014
von erdbeeranbauer
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Die richtige Gartenschere für Balkon und Garten

Da heißt es Gartenschere und das führt doch für unsere Zwecke etwas in die Irre: Wäre nicht Balkonschere ebenso richtig? Oder sollte das Gerät eher nach seinem Einsatzzweck benannt werden?
Zum Glück ist Rosenschere, Astschere oder Rebschere ebenso gebräuchlich wie die Bezeichnung Gartenschere.

Aber welche Gartenschere darf es denn sein? Bypass-Schneidtechnik oder Amboss, für Zweige oder dicke Äste: Der Einsatzzweck bestimmt, welche Schere es sein soll.

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Kleine Gartenschere und Keramikmesser

Dabei wird dem Balkongärtner üblicherweise eine kleine Gartenschere ausreichen: Die Einsatzmöglichkeiten für mehr als ca. 2cm dicke Äste werden bei Pflanzen im Blumenkasten oder im Topf stark begrenzt sein. Zudem ist die Schere handlich, schnell und einfach zu verwenden und nach getaner Arbeit ebenso einfach zu verstauen: Ein Argument für den Balkongärtner, der sowieso immer mehr oder weniger mit Platznot kämpft.

Für den Garten ist dann aber eine mittelgroße Astschere unabdingbar: Sträucher zurückschneiden, den überbordende Haselnussstrauch in die Schranken verweisen oder wie bei uns, lästige Neophyten wie die vom Vorbesitzer gepflanzten Kirschlorbeersträucher zu entfernen. Astscheren schneiden meist Äste mit bis zu 4cm Durchmesser – dazu braucht man schon etwas Kraft. wovon aber abzuraten ist, sind Astscheren mit

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Astschere

Teleskopverlängerung. Theoretische eine gute Idee,  halten sie oft nicht, was sie versprechen: durch die Hebelwirkung wird die Kraft an den Klingen so verstärkt, dass man auch ermutigt ist, dickere Äste zu schneiden, was unweigerlich zu einer brechenden Klinge führen wird… und für kleiner Äste braucht man die Teleskoparme nicht unbedingt.

Ergänzt mit einer handlichen Säge, etwa einer Klappsäge, ist man für die “ambulante Versorgung” erst einmal vollständig ausgestattet

Soll es nun ein Amboss- oder ein Bypass-Modell sein? Wo liegt der Unterschied zwischen Bypass- oder Amboss-Schneidtechnik?
Bei der Bypass-Technik gleiten die zwei Klingen der Schere aneinander vorbei und trennen den Zweig so wie dies eine Papierschere mit Papier macht.
Das führt zu sauberen Schnitten ohne Fransen oder anderen Verletzungen der Pflanze. Empfindliche Pflanzen wird man daher mit einer Bypass-Schere schneiden. Rosenscheren sind daher überwiegend Bypass-Scheren, ebenso Rebscheren.
Warum dann aber die Amboss-Technik? Eine solche Schere hat nur eine Klinge, die gegen ein festes Metallstück gedrückt wird. Das funktioniert ähnlich wie Zwiebeln scheiden auf einem Holzbrett: Das scharfe Messer entspricht dabei der Klinge, das Holzbrett dem Amboss. Was bei der Zwiebel egal ist, stört bei Pflanzen durchaus: Der geschnittene Zweig wird auf einer Seite gequetscht, der Schnitt ist nicht ganz so glatt. Der Vorteil ist die günstigere Kraftübertragung, was sich bei einem großen Garten durchaus positiv auswirkt.
In beiden Fällen ist es wichtig, stets mit scharfen Klingen zu Arbeiten, da sonst die Pflanze  unnötige Verletzungen an der Schnittstelle erleidet.

Wo soll man Gartenscheren kaufen?
Auf keinen Fall die billigste Schere im Baumarkt. Zwar gibt es auch dort ergonomische Modelle, aber die bleiben meist nur eine halbe Saison ergonomisch: Bis die Klinge stumpf wird oder gar bricht, bis sich Griffteile ablösen oder gar die Mechanik sich in ihre Bestandteile auflöst – alles ohne die Aussicht auf passende Ersatzteile. Hier ist wirklich der Fachhandel gefragt: Das kann der lokale Raiffeisenmarkt sein oder ein Landmaschinenhändler. In Internet bietet sich BayWas Onlineshop an.

Was sollte man für eine gute Gartenschere ausgeben? Kleine Gartenscheren dürfen durchaus 20-30€ oder mehr kosten (bis etwa 20mm Astdicke), größere Astscheren (bis ca. 4cm) etwa 50-100€. Billigeres wird schnell teurer, wenn man sich nur darüber ärgert und jedes Jahr eine neue Schere braucht, ist nichts gespart!

31. März 2014
von erdbeeranbauer
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Gartenzubehör bei Lidl

Endlich Frühling. Raus gehts! Das gilt auch, wenn man keinen eigenen Garten hat, sondern seine Erdbeeren auf dem Balkon zieht.

Klettererdbeere Bluete02-150x150 in Gartenzubehör bei LidlNun ist die Zeit gekommen, wo man seine Blumenkästen und Töpfe aus dem Winterschlaf holen sollte. Dazu gehört auch, die Erde zu lockern und bestenfalls auch zu erneuern.

Saaterde kann man im Baumarkt kaufen oder selbst herstellen. Bequem ist natürlich die fertige Erde, aber umweltfreundlicher und in den meisten Fällen auch besser ist selbst hergestellte Komposterde. Man spart Dünger und es ist nicht nötig, aufwändig und landschaftszerstörend Torf abzubauen.

Dazu braucht man einen Schnellkomposter, in dem Gartenabfälle in  6-8 Wochen in Humus umgewandelt werden. Zum Vergleich: Ein üblicher Komposthaufen benötigt dazu über ein Jahr… Passend zur Jahreszeit hat Lidl sein Angebot erweitert und bieten günstige Schnellkomposter an: Mit unter 30€ ist man schon dabei – in meinem Baumarkt habe ich das dieses Jahr noch nicht gesehen…

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Konventioneller kompost

Noch besser ist ein Thermokomposter, der wärmeisolierte Wände hat und den Kleinstlebewesen im Komposter auch bei niedrigen Außentemperaturen das Leben leichter macht: Die Temperatur innen kann auch bei kleinen Kompostmengen hoch genug bleiben – so ist der Thermokomposter gleichzeitig auch ein Turbokomposter.

Und wer gerade sowieso im Onlineshop stöbert, kann sich für seine Erdbeerwiese auch den passenden Mäher heraussuchen.

Für alle, die den puristischen Erdbeeranbau im Blumenkasten pflegen bietet Lidl eine prima Auswahl an wirklich günstigen Werkzeugen: Z.B. diese Rosenschere von Florabest eignet sich prima dazu, Erdbeeren zurückzuschneiden und trockenes Laub zu entfernen!

 

 

 

 

29. März 2014
von erdbeeranbauer
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WM-Erdbeereisbecher jetzt vorbereiten

2014 ist das Jahr der Fußballweltmeisterschaft. Und zwar im Juni, dem besten Erdbeermonat. Zum Spiel muss es ja nciht immer Pils oder Hefeweizen sein, es böte sich durchaus an, nebenbei ein Eis mit Erdbeeren zu genießen.

Es muss dann selbstverständlich ein Eis mit schwarz-rot-goldenen Erdbeeren sein!

Das ginge auf zwei Arten:

  1. Man verwendet den Esslack- Farbe für Erdbeeren und andere Lebensmittel – von Deli Garage, um seine Erdbeeren einzufärben.
  2. Oder man bereitet sich rechtzeitig vor und sät die entsprechenden Erdbeersorten:
    - Rote Erdbeeren sind überall zu haben
    - gelbe Erdbeeren gibt es tatsächlich!
    - und wen wundert es dann: Auch schwarze Erdbeeren sind  gezüchtet.

Wer jetzt im März diese Sorten sät, der wird im Juni seine Freunde mit schwarz-rot-goldenen Erdbeerbechern überraschen können!

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14. März 2014
von erdbeeranbauer
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Kaffee gegen Läuse und Schnecken

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Läuse an der Erdbeerpflanze

Die Suche nach biologischen Mitteln gegen Schädlinge wie Schnecken oder Läuse wird wohl erst dann zu Ende sein, wenn es ein Mittel gibt, das 100% funktioniert.

Leider wirken die meisten Mittel nur schädlingshemmend oder teilweise vernichtend. Das haben alle chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel mit den biologischen Schädlingsbekämpfungsmitteln gemein.

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Eine leere Kaffeetasse

Aber je höher das Arsenal an biologischen Mitteln, umso mehr müsse das Problem zu handhaben sein. In diesem Sinne stelle ich hier eine Methode vor, die einfach, schnell und umweltfreundlich gegen Schnecken und Läuse wirkt.  Mit den oben genannten Einschränkungen natürlich, aber perfekt ist ja nichts auf dieser Welt.

Der Einsatz von Kaffee – natürlich nur kaltem Kaffee! – ist einfach um wirkungsvoll: Gegen Läuse wird der Kaffee auf die Blätter aufgetragen. Hier hilft in Schwamm oder Tuch, ggf. auch ein Pinsel. Bei empfindlichen Pflanzen kann der Kaffe 1:5 verdünnt werden. Hierbei muss nicht mit dem Messbecher exakt gearbeitet werden, Augenmaß reicht aus.

Gegen Schnecken hilft verstreuter Kaffeesatz im Beet! Das hat den positiven nebeneffekt einer Düngung: Kaffeesatz ist sehr Kaliumreich.

 

20. Februar 2014
von erdbeeranbauer
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Erdbeerbeet im Februar

Liebe Leser, so soll es natürlich nicht aussehen:
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Dieses Erdbeerbeet von F&M sieht recht ungepflegt aus, auch wenn der Februar nicht die Vorzeigejahreszeit für Erdbeerbeete ist: hier sollte noch manches erledigt werden:

  • Die Erdbeeren gehören noch im Herbst ausgedünnt.
  • Der Boden muss aufgelockert werden – dabei aber niciht die empfindlichen Wurzeln oder gar der Herz der Erdbeere beschädigen.
  • Das trockene Laub unbedingt entfernen, um Fäulnis und Schimmelbildung vorzubeugen. Gerade in den abgestorbenen Pflanzenteilen können sich Krankheiten entwickeln.
  • Ob das Gras zwischen  den Reihen entfernt wird ist nicht nur Geschmackssache: Durch Bewuchs trocknet die Erde  im Winter nicht so schnell aus. Allerdings sieht es nicht so gepflegt aus und wucherndes Gras und Moos, wie hier zu sehen, kann die Erdbeerpflanzen beim Wachsen hindern. Gras und Moos zwischen den Reihen ist ein deutlicher Hinweis auf zu feste Erde.
  • Im Winter kann ein Erdbeerbeet abgedeckt sein. Dazu eignen sich Reisig oder Vlies.

So überwintern man Erdbeeren richtig: Erdbeeren überwintern

18. Februar 2014
von erdbeeranbauer
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Erdbeeranzucht und Überwinterung im Gewächshaus

Braucht man für das Hobby Erdbeeranbau im Blumenkasten ein Gewächshaus oder nicht?

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Isoliertes Gewächshaus

Diese Leitfrage beschäftigte die Redaktion und wurde kontrovers, ganz geklärt werden konnte das Thema nicht. Was bleibt, ist einen Überblick über die Erfahrungen mit einem Gewächshaus zu geben. Darüber hinaus sehen wir uns etwas um und schauen, welche Gewächshäuser denn in Frage kämen.

Vorgehen bei der Anschaffung eines Gewächshauses

Bevor man sich ein Gewächshaus anschafft, ist es empfehlenswert, sich die in Frage kommenden  Modelle anzusehen. Beim Kauf im Internet gibt es immer viele Fotos zu sehen, teilweise sogar Filme – eine direkte Betrachtung und ein in-die-Hand-nehmen ersetzt da aber nicht.

Viele Händler vor Ort haben eine Ausstellung, in der verschiedene Gewächshäuser ausgestellt sind. Dabei ist ein Vorteil, dass die meisten Gewächshäuser nach sehr ähnlichen Prinzipien aufgebaut sind. Das heißt nicht, dass wenn man eins gesehen hat, man alle gesehen hat, aber zumindest kann man besser einschätzen, welcher Typ in Frage kommt.

Der Folientunnel

Billig, schnell und einfach aufzustellen, hält leider oft nur eine Saison. Geeignet, um Erdbeeren im Beet zu verfrühen. Zur Überwinterung unnötig, fürs Beet ist eher Stroh oder Vlies zur Überwinterung sinnig.

Das Foliengewächshaus

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Immer Plusgrade im beheizten Gewächshaus

Dieser Typ war bei uns zur Überwinterung im Einsatz – Natürlich beheizt. Erstaunlich: mit einem Grablicht (brennt 5 Tage!) konnte die Innentemperatur immer über dem Nullpunkt gehalten werden! Die Überwinterung von Erdbeeren im Foliengewächshaus hat sich also gelohnt!

Das Gewächshaus mit Aluminiumkonstruktion

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Isoliertes Gewächshaus


Wer den Platz und die Gelegenheit hat, kann auf ein stabiles Gewächshaus mit einer Konstruktion aus Aluminiumschienen zurückgreifen. Das ist nicht nur für die
Überwinterung von Erdbeeren, sondern natürlich auch für den regulären Anbau nutzbar. Da Erdbeeren aber auch hervorragend ohne Gewächshaus auskommen, wird in der Regel das Gewächshaus für Tomaten oder dergleichen genutzt werden.

Hier macht es einen unterschied, ob das Gewächshaus mit Glas oder mit Hohlkammerplatten beplankt ist: Es ist natürlich nur dann sinnvoll, ein Gewächhaus zu beheizen, wenn es isoliert ist…

Fazit: Braucht man nun ein Gewächshaus für Erdbeeren? Dringend braucht man es nicht, vor allem, wenn man seine Erdbeeren im Topf im vierten Stock auf der Fensterbank zieht. Zur Überwinterung ist es aber unglaublich komfortabel und geschickt… wenn man den Platz dazu hat.

 

16. Februar 2014
von erdbeeranbauer
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Bunte Erdbeeren

Das ganze Erdbeerbeet ist von roten Erdbeeren besetzt. Das ganze Beet? Nein! Ein von unbeugsamen Früchten bevölkerter Blumenkasten hört nicht auf, Farbe in die Erdbeerlandschaft zu bringen…

Der Artikel über Albinoerdbeeren war der Anfang. ab da ging es rund: Leser aus dem gesamten deutschsprachigen Raum meldeten sich bei mir und berichteten von farbigen (nicht roten!) Erdbeere, Besonderen Dank an Philipp, der gleich von beiden Farben erzählte…

Die Redaktion nahm das zum Anlass, die gesamte Farbpalette der Erdbeeren einmal unter die Lupe zu nehmen.

Rote Erdbeeren

Gibt es zuhauf, die wichtigsten Sorten finden sich in der Erdbeersortendatenbank.

Gelbe ErdbeerenBildschirmfoto-vom-2014-02-15-173503-150x150 in Bunte Erdbeeren

Dringend nötig, um ein Deutschland-Beet zu pflanzen: Goldene Erdbeeren – naja gelb, aber mit etwas Fantasie geht das schon…

Schwarze Erdbeeren in Bunte Erdbeeren in Bunte Erdbeeren

Wer Darth Vader gut findet, eher Vampire als Hobbits mag und Metal der Popmusik vorzieht braucht diese Sorte: Schwarze Erdbeerensind genau so wie die roten Geschwister anzupflanzen.

Riesenerdbeeren

Gut, “riesig” ist keine Farbe. Aufgrund der Abgefahrneheit  in Bunte Erdbeerendieser Sorte soll sie hier auch ihren Platz finden. So groß wie Hühnereier wachsen die Früchte, wenn sie den geeigneten Standort haben: Nicht permanent die pralle Sonne, aber dennoch hell, guter Boden, dem mit etwas Erdbeerdünger nachgeholfen wird.
 in Bunte Erdbeeren

 

15. Februar 2014
von erdbeeranbauer
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Unkraut jäten leicht gemacht

Wie kann man Unkraut im Beet am einfachsten entfernen?
Besonders leicht lässt sich Unkraut oder unerwünschtes Gras jetzt, im Winter entfernen.

An frostfreien Tagen lässt es sich einfach ausreißen. Da die Pflanzen im Winter nicht, oder zumindest nicht so kräftig wachsen, sind sie durchs jäten nachhaltig geschwächt.

Das ist von großen Vorteil, denn sollte ein Teil der Pflanze übrig bleiben, kann sie nicht so leicht nachwachsen. Der Unkraut, bwz. Grasbefall im Beet bleibt also auch im Frühjahr geringer!

6. Januar 2014
von erdbeeranbauer
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Erdbeeren abdecken

Erdbeeren sollten zum überwintern abgedeckt sein, damit der Frost ihnen in der kalten Jahreszeit nichts anhaben kann und die Pflanzen in der Winterluft und Wintersonne nicht austrocknen. Aber wie Erdbeeren abdecken?

Hier einige Vorschläge und Tipps, wie Erdbeeren so abgedeckt werden, damit sie problemlos überwintern können:

Mit Reisig – Reisig eignet sich prima, um Erdbeeren abzudecken. Es eignet sich Reisig mit kurzen, dichten Nadeln. Wer seinen Weihnachtsbaum entsorgen will, kann das Reisig des Weihnachtsbaums zum Abdecken verwenden.

Mit Vlies – Auch mit luftdurchlässigem Vlies können Erdbeerpflanzen abgedeckt werden. Es schützt vor dem Austrocken und vor Frost.

Mit Stroh – Mit Stroh sollten Erdbeeren nur abdeckt werden, wenn es sich um einen einigermaßen trockenen Standort handelt. Feuchtes Stroh schadet den Pflanzen mehr, als es nutzt.

Mit Plane – Erdbeeren sollten nicht mit einer Plane abgedeckt werden. Unter der Plane kann sich Feuchtigkeit ansammeln, die zu Fäule und Schimmel führen kann. Wenn eine Plane verwendet wird, sollte die Plane luftig aufgelegt werden, so dass sie nicht direkt auf dem Pflanzen liegt und eine Luftzirkulation gewährleistet ist.

Häckeldecke – Erdbeeren mit einer Häkeldecke abzudecken sieht putzig aus, bringt aber überhaupt nichts.

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31. Dezember 2013
von erdbeeranbauer
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Tipps zur Überwinterung von Erdbeeren

Bisher war der Winter noch nicht so hart, als dass die Überwinterung von Erdbeeren Probleme bereitet hat. In den nächsten Wochen wird es aber sicher auch etwas länger Frost haben. Da ist es sinnvoll, sich einige Gedanken zur Überwinterung zu machen.

Advent01-150x150 in Tipps zur Überwinterung von ErdbeerenGrundlagen wurden hier im Artikel “Erdbeeren überwintern” erklärt. Einen Ratschlag kann ich an dieser Stelle aber zusätzlich geben: Gerade jetzt ist die Weihnachtszeit vorbei. Laut dem katholischen Jahreskreis geht sie zwar bis zu Maria Lichtmess Anfang Februar. Bei vielen Familien steht der Weihnachtsbaum nur bis Silvester oder bis zu Dreikönig.

Den Weihnachtsbaum wegzuwerfen oder zu verbrennen wäre aber etwas schade: Schneiden Sie mit der Gartenschere die Zweige von Stamm und verwenden Sie sie dazu, die Blumenkästen oder das Beet abzudecken. Somit ist erstens de Baum größtenteils entsorgt, zweitens sind die Erdbeeren geschützt winterfest.

Die Abdeckung aus den Zweigen des Weihnachtsbaum schützt die Erdbeeren vor dem Austrocknen bei der gerade im Winter trockenen Luft und durch die Wintersonne. Gerade Pflanzen in Töpfen oder im Blumenkasten sind gefährdet, im Winter auszutrocknen, wenn sie nicht ab und zu gegossen werden oder wie bei uns, abgedeckt sind.

So können Erdbeeren beim überwintern aussehen: An die geschützte Hauswand gestellt und mit Zweigen abgedeckt.
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28. Oktober 2013
von erdbeeranbauer
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Umzugspause

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Wenig los hier zur Zeit – der Erdbeeranbauer zieht um. Diese Pflanze im Kübel bleibt zurück, trotz der für Ende Oktober erstaunlich vollen Erdbeeren .

13. Oktober 2013
von erdbeeranbauer
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Spätherbsterdbeeren

Solche Glücksmomente kann der Herbst für den Erdbeeranbauer bereithalten: Mitte Oktober konnte dieses Prachtexemplar geerntet werden.

Wie es dazu gekommen war? Eher ein Versehen oder ein Zufall: Die Pflanze säte sich selbst in einem Blumantrog, der sonst Tomaten vorbehalten war, aus. Die Pflanze nutzte den Sommer um kräftig zu werden und hat erst jetzt Blüten und Fruchtansätze entwickelt. Aber was für welche!

Die Sorte ist nicht 100%ig klar, es werden aber wohl Hängeerdbeeren sein.

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29. September 2013
von erdbeeranbauer
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Samen gewinnen

Jetzt im Herbst ist es nach der Ernte wieder an der Zeit an die Zukunft zu denken. Natürlich kann man seine Sämereien jedes Frühjahr einfach kaufen, aber es macht doch Freude, seine Pflanzen aus den selbst gewonnenen Samen hervorsprießen zu sehen.Erdbeersameninfolie-150x150 in Samen gewinnen
Besonders wenn man eine Pflanze hat, die auf dem eigenen Balkon oder im eigenen Garten im Beet besnders gut gedeiht, lohnt es sich, diese zu vermehren: Ist sie doch offenbar besonders gut an das Mikroklima und die örtlichen Gegebenheiten angepasst.

Vorsicht Hybride!

Ein kleiner Wermutstropfen dabei ist allerdings, dass nicht jede Pflanze so einfach vermehrt werden kann und die gewünschtes Eigenschaften auch noch in der Folgegeneration behält. Gerade die Pflanzen mit den besonders großen Früchten sind oft Hybridsorten. Sie werden mit dem Zusatz Hybridsorte oder teilweise auch F1-Genreation oder nur F1 verkauft.  Gewinnt man aus solchen Pflanzen Samen, dann entsprechen die Eigenschaften der Tochterpflanzen meist nicht denen der gewählten Elternpflanze.

Samenfeste Sorten

Es gibt neben den oben genannten Hybridsorten aber auch viele samenfeste Sorten, die teilweise schon recht alt sind. Samenfeste Sorten können grundsätzlich jedes Jahr aus Samen vermehrt werden. Durch die Auswahl der Pflanzen, aus denen die Samen gewonnen werden, werden die Pflanzen immer besser an den Lebensraum vor Ort angepasst.

Einfachste Samengewinnung

Manche Sorten lassen sich sehr einfach selbst aus Samen vermehren: Rucola, Spinat, Ringelblumen, Sonneblumen, Kapuzinerkresse, Schnittlauch oder etwa Dill erledigen die meiste Arbeit selbst: Die Samen werden nachdem sie etwas an der Pflanze getrocknet sind einfach in ein Tütchen gefüllt. Das Problem ist hier eher, eine ungewünschte Ausbreitung zu verhindern: Dazu einfach Blütenstände frühzeitig komplett oder bis auf einzelne Blüten abschneiden.

Unkomplizierte Samengewinnung:

Die Samen von Tomaten, Bohnen, Erdbeeren, Bohnen oder Mohn lassen sich recht einfach sammeln und aufbewahren:Bohnen die zur Vemehrung bestimmt sind, bleiben so lange an der Pflanze bis die Schote getrocknet ist. Samen herausnehmen, zwei Monate in den Gefrierschrank und dann Samen in Tütchen aufbewahren.
Bei Tomaten gibt man das Fruchtfleisch in Wasser und fischt nach zwei Tagen die Samen heraus und trocknet sie auf Papier.
Über die Samengewinnung bei Erdbeeren habe ich mich hier schon beinahe episch ausgelassen. Kurz gefasst: Erdbeere trocknen, Nüsschen mit einer Pinzette sammeln und trocken lagern.
Mohn bildet nach der Blüte Samenstände, die nur trocken werden müssen. Dann kann man die Samen daraus einfach herausstreuen.

Samengewinnung für Fortgeschrittene

Karotten, Mangold, oder Rote Beete sind nur unter Anstrengungen sortenrein zu vermehren. Daher rate ich hier, das Angebot aus der Gärtnerei oder dem Raiffeisenmarkt zu nutzen. Vielleicht wird dieser Bereich in einigen Jahren auch hier einen Platz finden, bis dahin wende ich mich an die Samenlieferanten meines Vertrauens…

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Samen lagern

Wer mühsam Samen gewonnen hat, will diese nicht durch Schimmel oder Schädlinge verlieren. Kurz gefasst: Samen müssen trocken, kühl und dunkel aufbewahrt werden. Wie man Samen lagert wird in Artikel Samen aufbewahren genau erklärt. Aber nicht vergessen, Sorte und Jahr auf die Samentüte zu schreiben!