Erdbeersorte Camara

Das Besondere an dieser Erdbeersorte ist die rosa Blüte, die unter den Erdbeersorten etwas heraussticht. Camara hat relativ viele Erdbeeren an der Pflanze. Die Erdbeeren sind deutlich länglich. Camara macht sich gerade wegen der hohen Fruchtzahl gut in einer Ampel als Naschobst. Bis zu 20 cm hoch und etwa 30 cm breit werden die Pflanzen, die gut gedüngten, humushaltigen Boden benötigen und regelmäßig gegossen werden müssen.

2013-07-11 Haengeerdbeeren Ofeld (1)

Camara F1 – endlich erkannt

Vor einiger Zeit schon war hier die Rede von einer roten Hängeerdbeere. Die Erdbeere fand ich in unserer Nachbarschaft. Sie sah interessant aus und schmeckte wirklich lecker. Leider konnte mir keiner der Besitzer sagen, um was für eine Sorte Erdbeeren es sich handelt. Leser frommhold konnte weiterhelfen: Es handelt sich offenbar um eine Erdbeere Camara F1. Die Sorte ist im Handel und Onlinehandel leicht zu beziehen.

Ich bedanke mich für den kurzen und prägnanten Hinweis!

Was ist mulchen?

Unter mulchen versteht man die Abdeckung des Mutterbodens im Beet mit organischen Materialien, die dann verrotten können: Das kann Rasenschnitt genauso wie Rindenmulch, Stroh ebenso wie Häckselgut oder Laub. Aber nicht jedes Material eignet sich gleichermaßen!

Mulchen stellt eine traditionelle Verbesserung des Bodens dar. Es gibt Pflanzen, die einen lockeren, humushaltigen Boden mit guter Durchlüftung bevorzugen. Diese Pflanzen wachsen in einem üblichen Beet nicht so gut, wie sie es in geeigneter Umgebung könnten. Mit dem richtigen Mulch geht es den Pflanzen einfach besser.

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Vorteile des Mulchens:

Mit dem Mulchen erhält der Boden die fehlende Lockerheit.
Ein einheitlich abgedeckts Beet kann schöner aussehen.
Das Mulchen verhindert Unkraut: Da der Boden abgedeckt ist, kann es nicht mehr wachsen.
Mulchen mit dem richtigen Material verbessert gezielt den Boden: Eichenlaub senkt etwa den pH-Wert sauren Bodens, Kiefernrindenmulch erhöht den PH-Wert.
Verschiedene Kräuter können direkt als Stärkung der Pflanzen wirken, andere hingegen wirken abschreckend auf Schädlinge.Der Boden bleibt feuchter, da er abgedeckt ist, und das Wasser nicht so schnell verdunsten  kann und Regenwasser langsamer abfließt.
Das verrottende organische Material bietet verschiedenen Kleinstlebewesen eine Heimat, das ist für den gesamten Boden und somit für die Pflanzen im Beet ein immenser Vorteil.
Rasenschnitt kann gut durch Mulchen „entsorgt“ werden. Mann spart sich die Fahrt zur Entsorgung und tut dem Beet gleichzeitig etwas Gutes.
Der Mulch wirkt als Wärmedämmschicht: Die Bodentemperatur bleibt gleichmäßiger – nachts wärmer, tagsüber kühler – was den Pflanzen ganz gut gefällt.

Nachteile des Mulchens:
Einige Materialien wie Rindenmulch, insbesondere aus Kiefer- oder anderer Nadelbaumrinde entzieht dem Boden wertvolle Nährstoffe (In diesem Fall Stickstoff). Rindenmulch ist daher eher aus ästhetischen Gründen im Einsatz. Eine Bodenverbesserung ergibt sich erst langfristig.

 

Grundsätzliches für das Erdbeerbeet – natürlicher Erdbeeranbau

  1. Richtig düngen ist wichtig – aber langsam: es sollte langsam und ausgewogen gedüngt werden. Soll kein spezieller Beerendünger zum Einsatz kommen, kann auch natürlich gedüngt werden. Dazu wird Komposterde untergearbeitet, mit Gründüngung gearbeitet oder gemulcht. Die Gefahr der Überdüngung ist nicht zu unterschätzen: Die Pflanzen werden „schluffig“ weich und sind nicht mehr so widerstandsfähig gegenüber Schädlingen und Krankheiten.
    Überdüngung kann auch den Läusebefall begünstigen: Durch die Düngung steigt der Zuckeranteil in dem Pflanzenzellen – das mögen die Läuse natürlich!
  2. Richtig Pflanzen – der Pflanzabstand machts! Ein Erdbeerbeet ist eine Monokultur mit allen entsprechenden Risiken. Daher sollten Erdbeeren nicht zu dicht gepflanzt werden. Ausreichender Abstand verhindert die Ausbreitung von Pilzerkrankungen und erschwert Schädlingen das Leben.
  3. Abwechslung machts: Muss es immer ein Erdbeerbeet sein? Ich habe gute Erfahrungen mit verteilten Erdbeerpflanzen im Garten gemacht. Das ist natürlich nicht fürs effektive Ernten gedacht. Aber es macht auch Freude, überall Erdbeeren zu finden – fast die an Ostern – den ganzen Sommer über!
  4. Artenvielfalt: Verschiedene Erdbeersorten haben verschiedene Resistenzen und sind unterschiedlich widerstandsfähig. Das sollte man sich zu Nutze machen und verschiedene Sorten pflanzen! Das macht auch den Genuss bei der Ernte abwechslungsreicher.
  5. Immer locker bleiben: Ist der Boden zu stark verdichtet, bekommen die Wurzeln Probleme.
  6. Nach drei bis vier Jahren darf das Erdbeerbeet auch mal ein anderes Beet werden. Fruchtfolge verringert die Gefahr von Pilzerkrankungen und Auszehrung des Bodens.

Erdbeeren überwintern

Wie soll ich meine Erdbeeren richtig überwintern, dass sie nächstes Jahr wieder frisch und kräftig austreiben können?

Diese Frage beschäftigt insbesondere jede Balkongärtnerin und jeden Balkongärtner immer wenn es wieder Herbst wird und die kalte Jahreszeit bevor steht.

Grundsätzlich: Erdbeerpflanzen gehören zu den „Harten im Garten“, d.h. zu den winterharten Pflanzen. Erdbeeren sind mehrjährig und halten den Winter im Freien durchaus auch ohne Hilfe aus. Bei seinen geliebten Schätzchen im Beet oder im Blumenkasten will man aber auf Nummer sicher gehen. Schließlich sollen die Pflanzen im nächsten Jahr wieder einen guten Ertrag liefern. Dazu ist es nötig, dass die Erdbeerpflanzen kräftig aus der Winterpause kommen und im Frühjahr gleich loslegen können.

Für alle Erdbeerpflanzen gilt: Im Herbst ist es vor dem Überwintern nötig, sich noch einmal intensiv um die Erdbeeren zu kümmern: Zum winterfest machen gehört vertrocknete Blätter zu entfernen, Ranken – wenn nicht schon geschehen – abzuschneiden. Sollten schon Ausläufer angewachsen sein, sollte man folgende Überlegung anstellen: Sind die Erdbeeren schon zu dicht? Dann müssen sie entsprechend reduziert werden. Die Pflanzen können an anderer Stelle wieder eingesetzt werden, sofern man sie vorsichtig, ohne die Wurzeln oder das Herz zu beschädigen, ausgräbt. (Beim Wiedereinpflanzen bitte einige Tage lang gießen!)
Nun sollte die Erde etwas aufgelockert und mit wenig Sand vermengt werden. Besonders bei Blumenkästen und Blumentöpfen ist das nötig, da die Erde im Laufe des Sommers durch gießen und trocknen recht fest wird.
Letztendlich kann die Erde noch mit ein wenig Beerendünger vorbereitet werden

Für Erdbeerpflanzen im Beet sieht die Sache recht einfach aus: Obwohl die Pflanzen tieferen Temperaturen als ihre Kollegen in den Blumenkästen auf dem Balkon ausgesetzt sind, sind sie besser geschützt: Oft ist der Boden nur an der Oberfläche gefroren und einfache Unterstützungsmaßnahmen können den Pflanzen das Überwintern leicht machen. Ja nach Standort werden die Pflanzen mit etwas Stroh oder Reisig abgedeckt – was ab meist nicht zwingend nötig ist. Ggf. können sie auch mit einem Vlies geschützt werden.
Diese Abdeckungen erfüllen zwar die Funktion eines Kälte schützen. Wichtiger als ein Schutz vor Kälte ist ein Schutz vor Wind: Er kann dafür sorgen, dass die Erdbeerpflanzen zu trocken werden!

Für Erdbeerpflanzen im Blumenkasten, Erdbeeren im Topf oder im Kübel ist etwas Schutz nötig, damit die Pflanzen es unbeschädigt durch die kalte Jahreszeit schaffen. Ein Blumenkasten oder ein Topf kann im Gegensatz zum Beet im Winter durchaus komplett durchfrieren – damit wäre die Erdbeerpflanze erledigt… Daher müssen die Pflanzgefäße mindestens an die Hauswand in eine windgeschützte Ecke heran geschoben werden. Zudem können die Töpfe mit Noppenfolie eingewickelt werden. Aber Vorsicht: Nicht die ganze Pflanze luftdicht einwickeln, sonst bildet sich leicht Schimmel!
Alles was im Beet möglich ist, kann man auch hier machen: Reisig, Stroh, Vlies,… je nach Region und Standort kann das sinnvoll sein.

Während des Winters schaut man ab und an nach seinen Pflänzchen: hin und wieder etwas Wasser schützt vor dem Austrocknen, regelmäßige Kontrolle bringt Hinweise auf Schimmel oder Schädlinge.

Pflanzen für den Balkon

Pflanzen für den Balkon? Na Erdbeeren, ist doch klar. Seit dieser Saison haben Erdbeerpflanzen bei uns sogar die klassischen Geranien vor dem Fenster abgelöst!

Senga Sengana als Balkonzierde - keine Hängeerdbeere?
Senga Sengana als Balkonzierde

Dass Erdbeeren auch „Balkon können“ habe ich hier schon einige Male erwähnt, dass Hängeerdbeeren ein kreativer und schmackhafter Ersatz für manche Zierpflanzen sein können auch. Insbesondere vor unansehnlichen Fassaden oder Balkongeländern macht sich die stark rankenbildende Senga Sengana sehr gut! Die wohlschmeckende Früchte bildende Lambada soll es heuer bei uns vor dem Fenster richten.

Aber ja, ich gebe zu, nur Erdbeeren alleine sind auch nicht ganz das Wahre. Im Casando-Magazin habe ich bei der Suche nach Balkonmöbeln einen netten Überblick über Balkonpflanzen gelesen. Besonders praktisch fand ich, dass nach sonnigem und schattigem Balkon sortiert wurde, wohl das erste, wenn nicht Problem, so doch Kriterium bei der Balkonbepflanzung.

Den Ratschlag zu Beginn, seine Balkonbepflanzung zu planen, kann ich nur unterstützen. Ab in den Baumarkt, kaufen was gefällt und irgenwie einpflanzen funktioniert nur in den seltensten (Zu)fällen. Es mach Sinn, sich vorher zu überlegen, welche Pflanzen sind für den Standort geeignet, welche Pflanzen passen zu meinem Zeitkontingent und zu meinen Wünschen an den Balkon.

Nach dem Kriterium schattig oder sonnig (nun, es gäbe ja auch noch halbschattig, was wiederum andere Pflanzen erfordert) spielt natürlich auch eine Rolle, was ich mit und auf dem Balkon sonst noch tun möchte. Soll es dicht wuchern, gepflegt wachsen oder prächtig blühen? Oder entspannt etwas Grün mit geringem Pflegeaufwand? Natürlich auch wichtig: Sind Kinder auf dem Balkon? Gerade für sie wäre eine Blumenampel oder einige Töpfe mit Erdbeeren ideal!

Leider sind im Artikel „Die richtige Pflanze für den Balkon“ nur recht wenige Pflanzen vorgestellt. Erdbeeren wurden missachtet und eine Pflanze empfohlen, von der ich dringend abraten würde – vor allem wenn Kinder im Haushalt Leben: Alle Pflanzenteile der empfohlenen Engelstrompete können tödlich giftig sein!

Endlich wieder Erdbeeren säen!

2015-04-10 17.08.01Nach den Schnellschüssen in den letzten Jahren konnte ich mich heuer zur Geduld durchringen: Die Aussaat der Erdbeersamen hatte ich mir für dieses sonnige Wochenende erst vorgenommen, anstatt sie schon im kalten, lichtlosen Februar auszusäen.

Die Erdbeeraussaat Ende Februar brachte den Pflänzchen zwar einen Zeitvorsprung von einigen Wochen, durch fehlendes Licht brachte das aber keinen Vorteil im Laufe des Jahres. Eher im Gegenteil: Die Februarpflänzchen waren im Sommer deutlich kleiner und schwächer als später gesäte Erdbeeren. An eine Ernte ist im ersten Jahr sowieso kaum zu denken, aber etwas größer hatte ich sie mir für die Überwinterung immer vorgestellt. Natürlich ließe sich mit künstlicher Beleuchtung nachhelfen. Aber schließlich bewege ich mich im Hobbybereich und nicht im Erwerbsanbau…

2015-04-10 17.10.28Als Samen habe ich mir dieses Jahr eine wirklich bunte Mischung herausgesucht: Bunte Erdbeeren, von weiß bis schwarz, auch gelb, blau, lila und grün soll dabei sein. Nun, wir werden sehen, ob das Versprechen zu halten ist. das Werbefoto sieht zumindest ziemlich fotogeshoppt aus (falls es dieses Wort geben sollte), aber ein bisschen Spaß muss sein.

2015-04-10 17.07.54Also los gings: Standesgemäß nutze ich dieses Jahr einen kleinen Blumenkasten anstatt einer Saatschale. Er erfüllt aber den gleichen Zweck. Gefüllt mit Anzuchterde und etwas vorgewässert war er bereit für die Aussaat der Erdbeeren.

2015-04-10 17.11.102015-04-10 17.11.57Die Nüsschen waren in einer Kunststofftüte verpackt, was nciht ganz optimal ist: Eine Papiertüte wäre besser gewesen. Nachdem sie Nüsschen (Samen) aus der Verpackung geholt waren, habe ich sie einzeln gleichmäßig auf die etwas angedrückte Erde gelegt. Die Samen dürfen nicht eingegraben werden, da Erdbeeren zum Keimen etwas Licht benötigen.

Anschließend habe ich mit einer Wäschespritze das erste Mal gegossen. Mit einer normalen Gießkanne würden alle Samen wieder von ihrem Platz weggeschwemmt werden. Das wäre schade, nachdem ich jeden einzelnen Erdbeersamen mühsam an seinen Platz gelegt habe.
Der Topf steh noch innen am Fenster, damit die Bodentemperatur nicht unter 15/16°C fällt.
Wenn die Saatschale oder der Topf in einer Umgebung mit geringer Luftfeuchtigkeit steht oder man sie nicht zwei Mal am Tag befeuchten kann, dann sollte die Schale mit einem weißen Papier abgedeckt werden, damit die Samen nicht austrocknen.

2015-04-10 17.11.54 2015-04-10 17.15.53

Blumenerde kaufen

Heute war der Plan, Blumenerde einzukaufen. Allerdings kann man vor der ungeheuren Vielfalt des Angebot fast kapitulieren. Welche der 20 Sorten soll es denn sein?

Für mich der Anlass, einen kleinen Überblick über das Angebot an Blumenerde zu geben.

Auf den ersten Blick scheint es seltsam, dass Blumenerde einmal 0,99€ pro Sack kostet, direkt daneben aber Pflanzerde für 7,99, 8,99 und 9,99 der 20l Sack zu finden ist! Wie kommt es denn zu solchen Preisunterschieden bei Blumenerde?

Zum einen liegt das an der Herstellung. Wird per ökologisch sehr bedenklichen Torfabbau gewonnen, entstehen fast nur die Transportkosten. Wird schlecht aufbereitetes Recyclingmaterial verwendet, ist das ökologisch zwar günstiger, eine gute ERde hat man aber dennoch nicht.

Welche Kriterien spielen denn eine Rolle bei der Bewertung von Blumenerde?

Aussehen: Schon am Aussehen kann der Kundige erkennen, wie es um die weiter unten aufgeführten Eigenschaften aussieht: Sieht die Blumenerde sehr trocken aus, ist dies ein Nachteil, ebenso wenn noch unverrottete Holzstücke oder andere Pflanzenfasern zu sehen sind. Eine dunkle Farbe spricht für eine nährstoffhaltige Erde.

Geruch: Auch der Geruch bietet Hinweise auf die Qualität: Ein muffiger, schimmeliger Geruch ist stets ein Ausschlusskriterium. Der Geruch nach Waldboden hingegen spricht für die Blumenerde.

Konsistenz: Die Erde muss gut durch die Hände rieseln, locker und luftig sein. Eine verklumpte und verklebte Erde ist nicht förderlich für das Pflanzenwachstum.

Wasseraufnahmefähigkeit/Wasserabgabefähigkeit: In beiden Disziplinen muss die Erde gut sein. Das Wasser eines starken Regengusses muss schnell ablaufen können, damit keine Staunässe entsteht. Insbesondere bei Erdbeeren spielt das eine große Rolle. Aber ebenfalls muss so viel Feuchtigkeit gehalten werden, dass die Erde nicht zu schnell austrocknet. Man kann diese Eigenschaften über Versuche ermitteln oder durch Aussehen und Konsistenz darauf Rückschlüsse ziehen.

Nährstoffgehalt: Der Nährstoffgehalt einer Blumenerde ist nur durch chemische Tests zu ermitteln. Daher ist üblicherweise der Nährstoffgehalt Von Stickstoff, Phosphat und Kalium angegeben. Düngerzugaben bei Blumenerden sind aber üblich und zumindest für das erste Jahr darf man davon ausgehen, dass die Erde ausreichend Nährstoffe in sich trägt. Je nach Pflanzensorte muss der ambitionierte Hobbygärtner natürlich nach einiger Zeit nachdüngen.

Förderung des Pflanzenwachstums: Auch diese Eigenschaft kann nur durch den VErsuch ermittelt werden. Sind aber zu oben angeführten Eigenschaften aureichend, ist davon auszugehen, dass die Pflanze in dieser ERde auch ordentlich wachsen kann.

Vorgesehener Verwendungszweck: Hier gibt es nun unzählige Varianten der Blumenerde: Pflanzerde, Graberde, Orchideenerde, Kakteenerde, Anzuchterde oder Rhododendronerde. Sie unterscheiden sich in der Fähigkeit, Wasser abzuleiten, der Rieselfähigkeit, Sandgehalt oder im Nährstoffgehalt.

Der Preis der Blumenerde:

Billige Blumenerde wird häufig durch Raubbau an Torf bezahlt. Eine Umweltkatastrophe, da der Torf Tausende Jahre benötigte, bis er sich gebildet hat. Wie bei allem ist es auch bei der Blumenerde so, das Qualität ihren Preis hat. Aber es muss auch nicht die teuerste Erde sein. Verschiedene Tests und Ratgeber geben Auskunft darüber, welche Blumenerde zu empfehlen ist:

Blumenerdetest bei test.de
Blumenerde aus dem Baumarkt im Test beim NDR
Blumenerde im Test beim WDR

 Fazit:

  1. Verwende Blumenerde, die zum Einsatzzweck passt.
  2. NEIN: zu viel unverrottete Biomasse, zu hoher Rindenanteil, Holzfaser, verklebte oder klumpige Erde, ökologisch bedenklicher Torf.
  3. JA: Dunke Farbe, lockerer, luftiger Griff, waldiger Geruch, ausgewogener Nährstoffgehalt.

 

Erdbeeren richtig putzen

Erdbeeren waschen: Vor dem Verzehr gekaufter Erdbeeren sollte man sie putzen. Bei eigenen Erdbeeren kann man sich entscheiden, ob es nötig ist, aber bei gekauften Erdbeeren weiß man nicht, ob sich Düngemittelreste oder gar Pestizide daran befinden.

Am besten säubert man Erdbeeren in einem Sieb unter fließenden Wasser. Dann verschwinden die abgewaschenen Stoffe sofort und kommen nicht mit anderen Erdbeeren in Berührung. Zu lange sollte man aber nicht waschen: Die Erdbeeren werden dann matschig und das Aroma wirkt weniger intensiv.

Wichtig: Erst nach dem Waschen werden Stiel und Blätter entfernt – die Erdbeeren nehmen das Wasser sonst auf!

Erdbeeren und Schimmel: Ebenfalls müssen Erdbeeren unter fließendem Wasser gewaschen werden, wenn sich teilweise Schimmel an Erdbeeren in der Schale befindet befindet. Erdbeeren, die an einigen Stellen geschimmelt sind, müssen entsorgt werden. Es reicht nicht aus, die schimmligen Stellen weg zu schneiden. Schimmelsporen sind nämlich unsichtbar und können sich auf der ganzen Erdbeere befinden

 

Erdbeeren im Blumenkasten automatisch bewässern

Der Sommer ist heiß und da möchte man mal ans Meer, an den See oder in die kühlen Berge. Was macht man aber mit dem empfindlichen Erdbeerpflanzen zu Hause?

Was vielerorts bei Geranien im Blumenkasten selbstverständlich ist, kann für Erdbeeren nicht falsch oder unmöglich sein: Eine Tröpfchenbewässerung des Blumenkastens mit einem Schlauchregner.

2014-07-25 15.51.46Die Vorteile liegen auf der Hand: Nach der Investition in die Ausrüstung hat man erst mal mehr Ruhe: Das Gießen erledigt sich von alleine. Gekoppelt mit einer Zeitschaltuhr sogar zu den für die Bewässerung günstigen Morgenstunden, zu denen man lieber im Bett bleibt aus Gießkannen zu schleppen.
Zudem wird Staunässe vermieden, die entsteht, wenn eine volle Gießkanne in den Blumenkasten gekippt wird und Wasser im Untersetzer stehen bleibt. Staunässe ist besonders ungünstig bei Erdbeeren, da diese dann eine Wurzelfäule entwickeln können. Eine gleichmäßige Bewässerung vermindert auch Stress, der durch den Wechsel von Nässe und Trockenheit durchaus auch bei Pflanzen auftritt. Durch die kleinen Tröpfchen, die ins Erdreich gehen wird auch vermieden, dass sich auf den Blättern Tropfen bilden, die bei Sonnenschein wie Lupen wirken und die Blätter verbrennen.

Das braucht man für die Bewässerung: Einen Anschlussschlauch an den Wasserhahn, ggf. ein zeitgesteuertes Ventil und einen Tropfschlauch, durch den die Blumenkästen langsam und gleichmäßig bewässert werden. Etwas Arbeit in die Installation muss man aufwenden, dann kann man sich bequem zurücklehnen.

Ideal wäre natürlich die Verwendung des weicheren Regenwassers aus einer Zisterne. Dann spart man sich die Wasserkosten und hat gleichzeitig für Pflanzen durch Temperatur und Härtegrad für Pflanzen besser geeignetes Wasser.

Das Material kann vom Fachhändler vor Ort kommen, oder man kann sich z.B. hier die Teile auch online bestellen.

Gewinnspiel: Erde, Erde, Erde…

Endlich einmal ein Gewinnspiel auf Erdbeeranbau im Blumenkasten!

Und es funktioniert so:
Woher stammt der Text, der sehr ausführlich erklärt, welcher Boden für den Erdbeeranbau geeignet ist?
Schreibe die Antwort entweder als Kommentar oder per Mail an erdbeeranbauer (at) erdbeeranbauer.de.

Der Gewinn? 10 Erdbeersamen in 10 unterschiedlichen Sorten. Alle ausgesät, ergeben sie einen sehr bemerkenswertem Blumenkasten!

Für den Erdbeeranbau geeignet sind sandige Lehm- und lehmige Sandböden und auch Sandböden, soweit bei den letztgenannten eine ausreichende Humus und Wasserzufuhr möglich ist. Die leichten Böden sind besonders für Frühsorten bedeutungsvoll, da sie sich schnell erwärmen , was eine entsprechend frühe Reife der Früchte ermöglicht. Auch stark humushaltige, d.h. anmoorige Böden, haben vielerorts schon ihre Eignung für den Erdbeeranbau bewiesen. Ebenso kann gerodetes Waldland ein günstiger Standort sein, zumal wir wissen, dass Erdbeeren sehr gut in leicht saurem Boden wachsen und gerade dort die Früchte von hervorragendem Geschmack sind.
Es wird immer behauptet, dass Erdbeeren Flachwurzler sind. Gewiss, die Hauptwurzelmasse befindet sich in einer Tiefe von 7-20cm. Darüber hinaus finden wir aber noch viele Wurzeln in einer Tiefe von bis zu 60cm und darüber. Diese Wurzeln sind für die Wasserversorgung in Trockenperioden besonders bedeutungsvoll. Es ist deshalb darauf zu achten, dass vorhandene feste Schichten, besonders Pflugsohlenverdichtungen, vor der Pflanzung ausgebrochen werden.

Da dieses Gewinnspiel zu den eher kniffligen gehört, akzeptiert die Redaktion auch Geratenes, Erfundenes oder unterhaltsam Geraten/Erfundenes!

Viel Spaß beim Gewinnspiel!

Einsendeschluss ist der 27.7.2014

Rote Wurzelfäule bei Erdbeeren

Die rote Wurzelfäule ist eine unangenehme Plage die, einmal im Garten, nur schwer wieder loszuwerden ist.

Was ist die rote Wurzelfäule? Wie der Name schon sagt, ist die rote Wurzelfäule eine Krankheit, an der die Wurzel der Erdbeere leiden kann. Dabei sieht man im Beet die Erdbeerpflanzen nach und nach absterben. Wenn man die Pflanzen ausgräbt, bemerkt man, dass das ganze Wurzelwerk verfault ist. Das Attribut „rote“ kommt daher, dass man nach dem durchschneiden der Hauptwurzel sieht, dass der Wurzelquerschnitt innen rötlich verfärbt ist.

Wie wird man die rote Wurzelfäule los? Die rote Wurzelfäule bekämpfen ist ein Stück Arbeit und nicht immer von Erfolg gekrönt, wie eine heute erhaltene Zuschrift wieder einmal zeigt:

Habe seit 3 Jahren die rote Wurzelfäule im Garten obwohl ich verschiedenste Sorten auf immer andere Beete setze wo noch keine Erdbeeren gewachsen sind!! Gibt es Sorten die resistent sind? Kann ich bei der Pflege etwas beachten!!

Das beschriebene Vorgehen halte ich für richtig: Man muss konsequent vorgehen und alle befallenen und von Befall bedrohten Pflanzen ausgraben und entsorgen. Dabei dürfen die Pflanzen nicht auf dem Kompost und die Komposterde dann wieder für das Beet verwendet werden!
Teilweise bleibt der Krankheitserreger in der Erde, das beschriebene Wechseln des Beetes scheint mir daher auch sehr sinnvoll.
Beim Erreger der roten Wurzelfäule handelt es sich um einen Pilz. Daher kann das Beet danach mit einem Fungizid behandelt werden. Es gibt speziell dafür entsprechende Produkte. Ein natürlicheres Vorgehen ist natürlich wünschenswert, zumal der Pilz trotz Bekämpfung jahrzehntelang im Boden verweilen kann. Umso notwendiger ist der eben beschriebene Beetwechsel.
Mein Tipp für den oben beschrieben Befall wäre, die obigen Regeln weiter zu beherzigen und neue Pflanzen bereits vor dem Setzen mit „pilzfrei“-Mittel zu behandeln.

Mit unempfindlichen Sorten kann man sich das Leben leichter machen, wobei unempfindlich nicht vollständig resistent heißt! Eros wäre eine Erdbeersorte, die recht widerstandsfähig und im Fachhandel recht einfach zu bekommen ist.

Natürlich empfielt die Redaktion den Erdbeeranbau im Blumenkasten, respektive Topf. Frische Erde frische Pflanzen – yippieh!

Ich wünsche viel Erfolg beim Bekämpfen der roten Wurzelfäule!

Die richtige Gartenschere für Balkon und Garten

Da heißt es Gartenschere und das führt doch für unsere Zwecke etwas in die Irre: Wäre nicht Balkonschere ebenso richtig? Oder sollte das Gerät eher nach seinem Einsatzzweck benannt werden?
Zum Glück ist Rosenschere, Astschere oder Rebschere ebenso gebräuchlich wie die Bezeichnung Gartenschere.

Aber welche Gartenschere darf es denn sein? Bypass-Schneidtechnik oder Amboss, für Zweige oder dicke Äste: Der Einsatzzweck bestimmt, welche Schere es sein soll.

Kleine Gartenschere und Keramikmesser
Kleine Gartenschere und Keramikmesser

Dabei wird dem Balkongärtner üblicherweise eine kleine Gartenschere ausreichen: Die Einsatzmöglichkeiten für mehr als ca. 2cm dicke Äste werden bei Pflanzen im Blumenkasten oder im Topf stark begrenzt sein. Zudem ist die Schere handlich, schnell und einfach zu verwenden und nach getaner Arbeit ebenso einfach zu verstauen: Ein Argument für den Balkongärtner, der sowieso immer mehr oder weniger mit Platznot kämpft.

Für den Garten ist dann aber eine mittelgroße Astschere unabdingbar: Sträucher zurückschneiden, den überbordende Haselnussstrauch in die Schranken verweisen oder wie bei uns, lästige Neophyten wie die vom Vorbesitzer gepflanzten Kirschlorbeersträucher zu entfernen. Astscheren schneiden meist Äste mit bis zu 4cm Durchmesser – dazu braucht man schon etwas Kraft. wovon aber abzuraten ist, sind Astscheren mit

Astschere
Astschere

Teleskopverlängerung. Theoretische eine gute Idee,  halten sie oft nicht, was sie versprechen: durch die Hebelwirkung wird die Kraft an den Klingen so verstärkt, dass man auch ermutigt ist, dickere Äste zu schneiden, was unweigerlich zu einer brechenden Klinge führen wird… und für kleiner Äste braucht man die Teleskoparme nicht unbedingt.

Ergänzt mit einer handlichen Säge, etwa einer Klappsäge, ist man für die „ambulante Versorgung“ erst einmal vollständig ausgestattet

Soll es nun ein Amboss- oder ein Bypass-Modell sein? Wo liegt der Unterschied zwischen Bypass- oder Amboss-Schneidtechnik?
Bei der Bypass-Technik gleiten die zwei Klingen der Schere aneinander vorbei und trennen den Zweig so wie dies eine Papierschere mit Papier macht.
Das führt zu sauberen Schnitten ohne Fransen oder anderen Verletzungen der Pflanze. Empfindliche Pflanzen wird man daher mit einer Bypass-Schere schneiden. Rosenscheren sind daher überwiegend Bypass-Scheren, ebenso Rebscheren.
Warum dann aber die Amboss-Technik? Eine solche Schere hat nur eine Klinge, die gegen ein festes Metallstück gedrückt wird. Das funktioniert ähnlich wie Zwiebeln scheiden auf einem Holzbrett: Das scharfe Messer entspricht dabei der Klinge, das Holzbrett dem Amboss. Was bei der Zwiebel egal ist, stört bei Pflanzen durchaus: Der geschnittene Zweig wird auf einer Seite gequetscht, der Schnitt ist nicht ganz so glatt. Der Vorteil ist die günstigere Kraftübertragung, was sich bei einem großen Garten durchaus positiv auswirkt.
In beiden Fällen ist es wichtig, stets mit scharfen Klingen zu Arbeiten, da sonst die Pflanze  unnötige Verletzungen an der Schnittstelle erleidet.

Wo soll man Gartenscheren kaufen?
Auf keinen Fall die billigste Schere im Baumarkt. Zwar gibt es auch dort ergonomische Modelle, aber die bleiben meist nur eine halbe Saison ergonomisch: Bis die Klinge stumpf wird oder gar bricht, bis sich Griffteile ablösen oder gar die Mechanik sich in ihre Bestandteile auflöst – alles ohne die Aussicht auf passende Ersatzteile. Hier ist wirklich der Fachhandel gefragt: Das kann der lokale Raiffeisenmarkt sein oder ein Landmaschinenhändler. In Internet bietet sich BayWas Onlineshop an.

Was sollte man für eine gute Gartenschere ausgeben? Kleine Gartenscheren dürfen durchaus 20-30€ oder mehr kosten (bis etwa 20mm Astdicke), größere Astscheren (bis ca. 4cm) etwa 50-100€. Billigeres wird schnell teurer, wenn man sich nur darüber ärgert und jedes Jahr eine neue Schere braucht, ist nichts gespart!

Kaffee gegen Läuse und Schnecken

Läuse an der Erdbeerblüte
Läuse an der Erdbeerpflanze

Die Suche nach biologischen Mitteln gegen Schädlinge wie Schnecken oder Läuse wird wohl erst dann zu Ende sein, wenn es ein Mittel gibt, das 100% funktioniert.

Leider wirken die meisten Mittel nur schädlingshemmend oder teilweise vernichtend. Das haben alle chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel mit den biologischen Schädlingsbekämpfungsmitteln gemein.

Eine leere Kaffeetasse
Eine leere Kaffeetasse

Aber je höher das Arsenal an biologischen Mitteln, umso mehr müsse das Problem zu handhaben sein. In diesem Sinne stelle ich hier eine Methode vor, die einfach, schnell und umweltfreundlich gegen Schnecken und Läuse wirkt.  Mit den oben genannten Einschränkungen natürlich, aber perfekt ist ja nichts auf dieser Welt.

Der Einsatz von Kaffee – natürlich nur kaltem Kaffee! – ist einfach um wirkungsvoll: Gegen Läuse wird der Kaffee auf die Blätter aufgetragen. Hier hilft in Schwamm oder Tuch, ggf. auch ein Pinsel. Bei empfindlichen Pflanzen kann der Kaffe 1:5 verdünnt werden. Hierbei muss nicht mit dem Messbecher exakt gearbeitet werden, Augenmaß reicht aus.

Gegen Schnecken hilft verstreuter Kaffeesatz im Beet! Das hat den positiven nebeneffekt einer Düngung: Kaffeesatz ist sehr Kaliumreich.

 

Erdbeerbeet im Februar

Liebe Leser, so soll es natürlich nicht aussehen:
2014-02-20 15.49.32

Dieses Erdbeerbeet von F&M sieht recht ungepflegt aus, auch wenn der Februar nicht die Vorzeigejahreszeit für Erdbeerbeete ist: hier sollte noch manches erledigt werden:

  • Die Erdbeeren gehören noch im Herbst ausgedünnt.
  • Der Boden muss aufgelockert werden – dabei aber niciht die empfindlichen Wurzeln oder gar der Herz der Erdbeere beschädigen.
  • Das trockene Laub unbedingt entfernen, um Fäulnis und Schimmelbildung vorzubeugen. Gerade in den abgestorbenen Pflanzenteilen können sich Krankheiten entwickeln.
  • Ob das Gras zwischen  den Reihen entfernt wird ist nicht nur Geschmackssache: Durch Bewuchs trocknet die Erde  im Winter nicht so schnell aus. Allerdings sieht es nicht so gepflegt aus und wucherndes Gras und Moos, wie hier zu sehen, kann die Erdbeerpflanzen beim Wachsen hindern. Gras und Moos zwischen den Reihen ist ein deutlicher Hinweis auf zu feste Erde.
  • Im Winter kann ein Erdbeerbeet abgedeckt sein. Dazu eignen sich Reisig oder Vlies.

So überwintern man Erdbeeren richtig: Erdbeeren überwintern

Erdbeeranzucht und Überwinterung im Gewächshaus

Braucht man für das Hobby Erdbeeranbau im Blumenkasten ein Gewächshaus oder nicht?

Gewächshaus
Isoliertes Gewächshaus

Diese Leitfrage beschäftigte die Redaktion und wurde kontrovers, ganz geklärt werden konnte das Thema nicht. Was bleibt, ist einen Überblick über die Erfahrungen mit einem Gewächshaus zu geben. Darüber hinaus sehen wir uns etwas um und schauen, welche Gewächshäuser denn in Frage kämen.

Vorgehen bei der Anschaffung eines Gewächshauses

Bevor man sich ein Gewächshaus anschafft, ist es empfehlenswert, sich die in Frage kommenden  Modelle anzusehen. Beim Kauf im Internet gibt es immer viele Fotos zu sehen, teilweise sogar Filme – eine direkte Betrachtung und ein in-die-Hand-nehmen ersetzt da aber nicht.

Viele Händler vor Ort haben eine Ausstellung, in der verschiedene Gewächshäuser ausgestellt sind. Dabei ist ein Vorteil, dass die meisten Gewächshäuser nach sehr ähnlichen Prinzipien aufgebaut sind. Das heißt nicht, dass wenn man eins gesehen hat, man alle gesehen hat, aber zumindest kann man besser einschätzen, welcher Typ in Frage kommt.

Der Folientunnel

Billig, schnell und einfach aufzustellen, hält leider oft nur eine Saison. Geeignet, um Erdbeeren im Beet zu verfrühen. Zur Überwinterung unnötig, fürs Beet ist eher Stroh oder Vlies zur Überwinterung sinnig.

Das Foliengewächshaus

Immer Plusgrade im beheizten Gewächshaus
Immer Plusgrade im beheizten Gewächshaus

Dieser Typ war bei uns zur Überwinterung im Einsatz – Natürlich beheizt. Erstaunlich: mit einem Grablicht (brennt 5 Tage!) konnte die Innentemperatur immer über dem Nullpunkt gehalten werden! Die Überwinterung von Erdbeeren im Foliengewächshaus hat sich also gelohnt!

Das Gewächshaus mit Aluminiumkonstruktion

Isoliertes Gewächshaus
Isoliertes Gewächshaus

Wer den Platz und die Gelegenheit hat, kann auf ein stabiles Gewächshaus mit einer Konstruktion aus Aluminiumschienen zurückgreifen. Das ist nicht nur für die
Überwinterung von Erdbeeren, sondern natürlich auch für den regulären Anbau nutzbar. Da Erdbeeren aber auch hervorragend ohne Gewächshaus auskommen, wird in der Regel das Gewächshaus für Tomaten oder dergleichen genutzt werden.

Hier macht es einen unterschied, ob das Gewächshaus mit Glas oder mit Hohlkammerplatten beplankt ist: Es ist natürlich nur dann sinnvoll, ein Gewächhaus zu beheizen, wenn es isoliert ist…

Fazit: Braucht man nun ein Gewächshaus für Erdbeeren? Dringend braucht man es nicht, vor allem, wenn man seine Erdbeeren im Topf im vierten Stock auf der Fensterbank zieht. Zur Überwinterung ist es aber unglaublich komfortabel und geschickt… wenn man den Platz dazu hat.

 

Bunte Erdbeeren

Das ganze Erdbeerbeet ist von roten Erdbeeren besetzt. Das ganze Beet? Nein! Ein von unbeugsamen Früchten bevölkerter Blumenkasten hört nicht auf, Farbe in die Erdbeerlandschaft zu bringen…

Der Artikel über Albinoerdbeeren war der Anfang. ab da ging es rund: Leser aus dem gesamten deutschsprachigen Raum meldeten sich bei mir und berichteten von farbigen (nicht roten!) Erdbeere, Besonderen Dank an Philipp, der gleich von beiden Farben erzählte…

Die Redaktion nahm das zum Anlass, die gesamte Farbpalette der Erdbeeren einmal unter die Lupe zu nehmen.

Rote Erdbeeren

Gibt es zuhauf, die wichtigsten Sorten finden sich in der Erdbeersortendatenbank.

Gelbe ErdbeerenBildschirmfoto vom 2014-02-15 17:35:03

Dringend nötig, um ein Deutschland-Beet zu pflanzen: Goldene Erdbeeren – naja gelb, aber mit etwas Fantasie geht das schon…

Schwarze Erdbeeren

Wer Darth Vader gut findet, eher Vampire als Hobbits mag und Metal der Popmusik vorzieht braucht diese Sorte: Schwarze Erdbeerensind genau so wie die roten Geschwister anzupflanzen.

Riesenerdbeeren

Gut, „riesig“ ist keine Farbe. Aufgrund der Abgefahrneheit dieser Sorte soll sie hier auch ihren Platz finden. So groß wie Hühnereier wachsen die Früchte, wenn sie den geeigneten Standort haben: Nicht permanent die pralle Sonne, aber dennoch hell, guter Boden, dem mit etwas Erdbeerdünger nachgeholfen wird.

 

Unkraut jäten leicht gemacht

Wie kann man Unkraut im Beet am einfachsten entfernen?
Besonders leicht lässt sich Unkraut oder unerwünschtes Gras jetzt, im Winter entfernen.

An frostfreien Tagen lässt es sich einfach ausreißen. Da die Pflanzen im Winter nicht, oder zumindest nicht so kräftig wachsen, sind sie durchs jäten nachhaltig geschwächt.

Das ist von großen Vorteil, denn sollte ein Teil der Pflanze übrig bleiben, kann sie nicht so leicht nachwachsen. Der Unkraut, bwz. Grasbefall im Beet bleibt also auch im Frühjahr geringer!

Erdbeeren abdecken

Erdbeeren sollten zum überwintern abgedeckt sein, damit der Frost ihnen in der kalten Jahreszeit nichts anhaben kann und die Pflanzen in der Winterluft und Wintersonne nicht austrocknen. Aber wie Erdbeeren abdecken?

Hier einige Vorschläge und Tipps, wie Erdbeeren so abgedeckt werden, damit sie problemlos überwintern können:

Mit Reisig – Reisig eignet sich prima, um Erdbeeren abzudecken. Es eignet sich Reisig mit kurzen, dichten Nadeln. Wer seinen Weihnachtsbaum entsorgen will, kann das Reisig des Weihnachtsbaums zum Abdecken verwenden.

Mit Vlies – Auch mit luftdurchlässigem Vlies können Erdbeerpflanzen abgedeckt werden. Es schützt vor dem Austrocken und vor Frost.

Mit Stroh – Mit Stroh sollten Erdbeeren nur abdeckt werden, wenn es sich um einen einigermaßen trockenen Standort handelt. Feuchtes Stroh schadet den Pflanzen mehr, als es nutzt.

Mit Plane – Erdbeeren sollten nicht mit einer Plane abgedeckt werden. Unter der Plane kann sich Feuchtigkeit ansammeln, die zu Fäule und Schimmel führen kann. Wenn eine Plane verwendet wird, sollte die Plane luftig aufgelegt werden, so dass sie nicht direkt auf dem Pflanzen liegt und eine Luftzirkulation gewährleistet ist.

Häckeldecke – Erdbeeren mit einer Häkeldecke abzudecken sieht putzig aus, bringt aber überhaupt nichts.

Erdbeere unter Spitzendecke im Blumenkasten