Was ist mulchen?

Unter mulchen versteht man die Abdeckung des Mutterbodens im Beet mit organischen Materialien, die dann verrotten können: Das kann Rasenschnitt genauso wie Rindenmulch, Stroh ebenso wie Häckselgut oder Laub. Aber nicht jedes Material eignet sich gleichermaßen!

Mulchen stellt eine traditionelle Verbesserung des Bodens dar. Es gibt Pflanzen, die einen lockeren, humushaltigen Boden mit guter Durchlüftung bevorzugen. Diese Pflanzen wachsen in einem üblichen Beet nicht so gut, wie sie es in geeigneter Umgebung könnten. Mit dem richtigen Mulch geht es den Pflanzen einfach besser.

Vorteile des Mulchens:
Mit dem Mulchen erhält der Boden die fehlende Lockerheit.
Ein einheitlich abgedeckts Beet kann schöner aussehen.
Das Mulchen verhindert Unkraut: Da der Boden abgedeckt ist, kann es nicht mehr wachsen.
Mulchen mit dem richtigen Material verbessert gezielt den Boden: Eichenlaub senkt etwa den pH-Wert sauren Bodens, Kiefernrindenmulch erhöht den PH-Wert.
Verschiedene Kräuter können direkt als Stärkung der Pflanzen wirken, andere hingegen wirken abschreckend auf Schädlinge.Der Boden bleibt feuchter, da er abgedeckt ist, und das Wasser nicht so schnell verdunsten  kann und Regenwasser langsamer abfließt.
Das verrottende organische Material bietet verschiedenen Kleinstlebewesen eine Heimat, das ist für den gesamten Boden und somit für die Pflanzen im Beet ein immenser Vorteil.
Rasenschnitt kann gut durch Mulchen „entsorgt“ werden. Mann spart sich die Fahrt zur Entsorgung und tut dem Beet gleichzeitig etwas Gutes.
Der Mulch wirkt als Wärmedämmschicht: Die Bodentemperatur bleibt gleichmäßiger – nachts wärmer, tagsüber kühler – was den Pflanzen ganz gut gefällt.

Nachteile des Mulchens:
Einige Materialien wie Rindenmulch, insbesondere aus Kiefer- oder anderer Nadelbaumrinde entzieht dem Boden wertvolle Nährstoffe (In diesem Fall Stickstoff). Rindenmulch ist daher eher aus ästhetischen Gründen im Einsatz. Eine Bodenverbesserung ergibt sich erst langfristig.

 

Erdbeeren überwintern

Wie soll ich meine Erdbeeren richtig überwintern, dass sie nächstes Jahr wieder frisch und kräftig austreiben können?

Diese Frage beschäftigt insbesondere jede Balkongärtnerin und jeden Balkongärtner immer wenn es wieder Herbst wird und die kalte Jahreszeit bevor steht.

Grundsätzlich: Erdbeerpflanzen gehören zu den „Harten im Garten“, d.h. zu den winterharten Pflanzen. Erdbeeren sind mehrjährig und halten den Winter im Freien durchaus auch ohne Hilfe aus. Bei seinen geliebten Schätzchen im Beet oder im Blumenkasten will man aber auf Nummer sicher gehen. Schließlich sollen die Pflanzen im nächsten Jahr wieder einen guten Ertrag liefern. Dazu ist es nötig, dass die Erdbeerpflanzen kräftig aus der Winterpause kommen und im Frühjahr gleich loslegen können.

Für alle Erdbeerpflanzen gilt: Im Herbst ist es vor dem Überwintern nötig, sich noch einmal intensiv um die Erdbeeren zu kümmern: Zum winterfest machen gehört vertrocknete Blätter zu entfernen, Ranken – wenn nicht schon geschehen – abzuschneiden. Sollten schon Ausläufer angewachsen sein, sollte man folgende Überlegung anstellen: Sind die Erdbeeren schon zu dicht? Dann müssen sie entsprechend reduziert werden. Die Pflanzen können an anderer Stelle wieder eingesetzt werden, sofern man sie vorsichtig, ohne die Wurzeln oder das Herz zu beschädigen, ausgräbt. (Beim Wiedereinpflanzen bitte einige Tage lang gießen!)
Nun sollte die Erde etwas aufgelockert und mit wenig Sand vermengt werden. Besonders bei Blumenkästen und Blumentöpfen ist das nötig, da die Erde im Laufe des Sommers durch gießen und trocknen recht fest wird.
Letztendlich kann die Erde noch mit ein wenig Beerendünger vorbereitet werden

Für Erdbeerpflanzen im Beet sieht die Sache recht einfach aus: Obwohl die Pflanzen tieferen Temperaturen als ihre Kollegen in den Blumenkästen auf dem Balkon ausgesetzt sind, sind sie besser geschützt: Oft ist der Boden nur an der Oberfläche gefroren und einfache Unterstützungsmaßnahmen können den Pflanzen das Überwintern leicht machen. Ja nach Standort werden die Pflanzen mit etwas Stroh oder Reisig abgedeckt – was ab meist nicht zwingend nötig ist. Ggf. können sie auch mit einem Vlies geschützt werden.
Diese Abdeckungen erfüllen zwar die Funktion eines Kälte schützen. Wichtiger als ein Schutz vor Kälte ist ein Schutz vor Wind: Er kann dafür sorgen, dass die Erdbeerpflanzen zu trocken werden!

Für Erdbeerpflanzen im Blumenkasten, Erdbeeren im Topf oder im Kübel ist etwas Schutz nötig, damit die Pflanzen es unbeschädigt durch die kalte Jahreszeit schaffen. Ein Blumenkasten oder ein Topf kann im Gegensatz zum Beet im Winter durchaus komplett durchfrieren – damit wäre die Erdbeerpflanze erledigt… Daher müssen die Pflanzgefäße mindestens an die Hauswand in eine windgeschützte Ecke heran geschoben werden. Zudem können die Töpfe mit Noppenfolie eingewickelt werden. Aber Vorsicht: Nicht die ganze Pflanze luftdicht einwickeln, sonst bildet sich leicht Schimmel!
Alles was im Beet möglich ist, kann man auch hier machen: Reisig, Stroh, Vlies,… je nach Region und Standort kann das sinnvoll sein.

Während des Winters schaut man ab und an nach seinen Pflänzchen: hin und wieder etwas Wasser schützt vor dem Austrocknen, regelmäßige Kontrolle bringt Hinweise auf Schimmel oder Schädlinge.

Endlich wieder Erdbeeren säen!

2015-04-10 17.08.01Nach den Schnellschüssen in den letzten Jahren konnte ich mich heuer zur Geduld durchringen: Die Aussaat der Erdbeersamen hatte ich mir für dieses sonnige Wochenende erst vorgenommen, anstatt sie schon im kalten, lichtlosen Februar auszusäen.

Die Erdbeeraussaat Ende Februar brachte den Pflänzchen zwar einen Zeitvorsprung von einigen Wochen, durch fehlendes Licht brachte das aber keinen Vorteil im Laufe des Jahres. Eher im Gegenteil: Die Februarpflänzchen waren im Sommer deutlich kleiner und schwächer als später gesäte Erdbeeren. An eine Ernte ist im ersten Jahr sowieso kaum zu denken, aber etwas größer hatte ich sie mir für die Überwinterung immer vorgestellt. Natürlich ließe sich mit künstlicher Beleuchtung nachhelfen. Aber schließlich bewege ich mich im Hobbybereich und nicht im Erwerbsanbau…

2015-04-10 17.10.28Als Samen habe ich mir dieses Jahr eine wirklich bunte Mischung herausgesucht: Bunte Erdbeeren, von weiß bis schwarz, auch gelb, blau, lila und grün soll dabei sein. Nun, wir werden sehen, ob das Versprechen zu halten ist. das Werbefoto sieht zumindest ziemlich fotogeshoppt aus (falls es dieses Wort geben sollte), aber ein bisschen Spaß muss sein.

2015-04-10 17.07.54Also los gings: Standesgemäß nutze ich dieses Jahr einen kleinen Blumenkasten anstatt einer Saatschale. Er erfüllt aber den gleichen Zweck. Gefüllt mit Anzuchterde und etwas vorgewässert war er bereit für die Aussaat der Erdbeeren.

2015-04-10 17.11.102015-04-10 17.11.57Die Nüsschen waren in einer Kunststofftüte verpackt, was nciht ganz optimal ist: Eine Papiertüte wäre besser gewesen. Nachdem sie Nüsschen (Samen) aus der Verpackung geholt waren, habe ich sie einzeln gleichmäßig auf die etwas angedrückte Erde gelegt. Die Samen dürfen nicht eingegraben werden, da Erdbeeren zum Keimen etwas Licht benötigen.

Anschließend habe ich mit einer Wäschespritze das erste Mal gegossen. Mit einer normalen Gießkanne würden alle Samen wieder von ihrem Platz weggeschwemmt werden. Das wäre schade, nachdem ich jeden einzelnen Erdbeersamen mühsam an seinen Platz gelegt habe.
Der Topf steh noch innen am Fenster, damit die Bodentemperatur nicht unter 15/16°C fällt.
Wenn die Saatschale oder der Topf in einer Umgebung mit geringer Luftfeuchtigkeit steht oder man sie nicht zwei Mal am Tag befeuchten kann, dann sollte die Schale mit einem weißen Papier abgedeckt werden, damit die Samen nicht austrocknen.

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Erdbeeren pflegen im Februar

So. es geht wieder los!

Was ist im Februar im Erdbeerblumenkasten zu tun?

  • Ende Februar kann man damit beginnen, seine Erdbeeren aus Samen selbst zu ziehen. Also erst einmal Samen kaufen, natürlich nur im Fachhandel.
    Das ist dieses Jahr bei mir wieder verstärkt der Plan, da ich im letzten Jahr keine Erdbeeren gesät habe.
  • Auch sollten nun die Blumenkästen wieder pflanzbereit gemacht werden. Im Grund ist noch Zeit. Aber um die alte Erde zu ersetzen kann man die ruhigen Stunden am verregneten Nachmittag gut nutzen.

Genau das passiert bei uns dieser Tage. die alten, mittlerweile zu alten Erdbeerpflanzen aus den Blumenkästen werden nun durch komplett neue ersetzt.

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Komplett neue Erdbeeren? Nein, nicht ganz. Eine der vorletztes Jahr selbst gesäten Erdbeeren hat sich als so kräftig und bildhübsch gezeigt, dass sie in einen Topf vereinzelt wurde und der Hoffnungsbringer für reichhaltigen Ertrag im nächsten Jahr ist:

2015-02-23 11.24.43Wir werden shen, was sich ergibt. Weiterhin werde ich in dieser Woche noch mit der ersten Aussaat beginnen. Diesmal werden es ganze zehn Erdbeersorten sein, von denen ich zehn Tage lang alle zwei Tage ein Nüsschen einsetzen werde. Davon verspreche ich mir, herauszubekommen, welcher Pflanztermin wirklich der beste ist und von den Erfahrungen im Folgejahr zu zehren.

 

Erdbeeren im Blumenkasten automatisch bewässern

Der Sommer ist heiß und da möchte man mal ans Meer, an den See oder in die kühlen Berge. Was macht man aber mit dem empfindlichen Erdbeerpflanzen zu Hause?

Was vielerorts bei Geranien im Blumenkasten selbstverständlich ist, kann für Erdbeeren nicht falsch oder unmöglich sein: Eine Tröpfchenbewässerung des Blumenkastens mit einem Schlauchregner.

2014-07-25 15.51.46Die Vorteile liegen auf der Hand: Nach der Investition in die Ausrüstung hat man erst mal mehr Ruhe: Das Gießen erledigt sich von alleine. Gekoppelt mit einer Zeitschaltuhr sogar zu den für die Bewässerung günstigen Morgenstunden, zu denen man lieber im Bett bleibt aus Gießkannen zu schleppen.
Zudem wird Staunässe vermieden, die entsteht, wenn eine volle Gießkanne in den Blumenkasten gekippt wird und Wasser im Untersetzer stehen bleibt. Staunässe ist besonders ungünstig bei Erdbeeren, da diese dann eine Wurzelfäule entwickeln können. Eine gleichmäßige Bewässerung vermindert auch Stress, der durch den Wechsel von Nässe und Trockenheit durchaus auch bei Pflanzen auftritt. Durch die kleinen Tröpfchen, die ins Erdreich gehen wird auch vermieden, dass sich auf den Blättern Tropfen bilden, die bei Sonnenschein wie Lupen wirken und die Blätter verbrennen.

Das braucht man für die Bewässerung: Einen Anschlussschlauch an den Wasserhahn, ggf. ein zeitgesteuertes Ventil und einen Tropfschlauch, durch den die Blumenkästen langsam und gleichmäßig bewässert werden. Etwas Arbeit in die Installation muss man aufwenden, dann kann man sich bequem zurücklehnen.

Ideal wäre natürlich die Verwendung des weicheren Regenwassers aus einer Zisterne. Dann spart man sich die Wasserkosten und hat gleichzeitig für Pflanzen durch Temperatur und Härtegrad für Pflanzen besser geeignetes Wasser.

Das Material kann vom Fachhändler vor Ort kommen, oder man kann sich z.B. hier die Teile auch online bestellen.

Rote Wurzelfäule bei Erdbeeren

Die rote Wurzelfäule ist eine unangenehme Plage die, einmal im Garten, nur schwer wieder loszuwerden ist.

Was ist die rote Wurzelfäule? Wie der Name schon sagt, ist die rote Wurzelfäule eine Krankheit, an der die Wurzel der Erdbeere leiden kann. Dabei sieht man im Beet die Erdbeerpflanzen nach und nach absterben. Wenn man die Pflanzen ausgräbt, bemerkt man, dass das ganze Wurzelwerk verfault ist. Das Attribut „rote“ kommt daher, dass man nach dem durchschneiden der Hauptwurzel sieht, dass der Wurzelquerschnitt innen rötlich verfärbt ist.

Wie wird man die rote Wurzelfäule los? Die rote Wurzelfäule bekämpfen ist ein Stück Arbeit und nicht immer von Erfolg gekrönt, wie eine heute erhaltene Zuschrift wieder einmal zeigt:

Habe seit 3 Jahren die rote Wurzelfäule im Garten obwohl ich verschiedenste Sorten auf immer andere Beete setze wo noch keine Erdbeeren gewachsen sind!! Gibt es Sorten die resistent sind? Kann ich bei der Pflege etwas beachten!!

Das beschriebene Vorgehen halte ich für richtig: Man muss konsequent vorgehen und alle befallenen und von Befall bedrohten Pflanzen ausgraben und entsorgen. Dabei dürfen die Pflanzen nicht auf dem Kompost und die Komposterde dann wieder für das Beet verwendet werden!
Teilweise bleibt der Krankheitserreger in der Erde, das beschriebene Wechseln des Beetes scheint mir daher auch sehr sinnvoll.
Beim Erreger der roten Wurzelfäule handelt es sich um einen Pilz. Daher kann das Beet danach mit einem Fungizid behandelt werden. Es gibt speziell dafür entsprechende Produkte. Ein natürlicheres Vorgehen ist natürlich wünschenswert, zumal der Pilz trotz Bekämpfung jahrzehntelang im Boden verweilen kann. Umso notwendiger ist der eben beschriebene Beetwechsel.
Mein Tipp für den oben beschrieben Befall wäre, die obigen Regeln weiter zu beherzigen und neue Pflanzen bereits vor dem Setzen mit „pilzfrei“-Mittel zu behandeln.

Mit unempfindlichen Sorten kann man sich das Leben leichter machen, wobei unempfindlich nicht vollständig resistent heißt! Eros wäre eine Erdbeersorte, die recht widerstandsfähig und im Fachhandel recht einfach zu bekommen ist.

Natürlich empfielt die Redaktion den Erdbeeranbau im Blumenkasten, respektive Topf. Frische Erde frische Pflanzen – yippieh!

Ich wünsche viel Erfolg beim Bekämpfen der roten Wurzelfäule!

Walderdbeerenernte

Kleine Walderdbeere sind beliebt als hübsche Bepflanzung im Garten. Insbesondere im Halbschatten sind die kleinen Blüten und ab Mai die kleinen Erdbeeren ein echter Hingucker.
Sie sind pflegeleicht und die Anzucht gelingt probemlos. Zudem sind die Walderdbeeren mehrjährig. Einmal gesät und gepflanzt hat man jahrelang bis jahrzehntelang etwas davon.
Hier sind Bilder von der aktuellen Walderbeerernte der Redaktion:
2014-05-16 Minierdbeeren 1Ernte (1) 2014-05-16 Minierdbeeren 1Ernte (2) 2014-05-16 Minierdbeeren 1Ernte (3)

Kaffee gegen Läuse und Schnecken

Läuse an der Erdbeerblüte
Läuse an der Erdbeerpflanze

Die Suche nach biologischen Mitteln gegen Schädlinge wie Schnecken oder Läuse wird wohl erst dann zu Ende sein, wenn es ein Mittel gibt, das 100% funktioniert.

Leider wirken die meisten Mittel nur schädlingshemmend oder teilweise vernichtend. Das haben alle chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel mit den biologischen Schädlingsbekämpfungsmitteln gemein.

Eine leere Kaffeetasse
Eine leere Kaffeetasse

Aber je höher das Arsenal an biologischen Mitteln, umso mehr müsse das Problem zu handhaben sein. In diesem Sinne stelle ich hier eine Methode vor, die einfach, schnell und umweltfreundlich gegen Schnecken und Läuse wirkt.  Mit den oben genannten Einschränkungen natürlich, aber perfekt ist ja nichts auf dieser Welt.

Der Einsatz von Kaffee – natürlich nur kaltem Kaffee! – ist einfach um wirkungsvoll: Gegen Läuse wird der Kaffee auf die Blätter aufgetragen. Hier hilft in Schwamm oder Tuch, ggf. auch ein Pinsel. Bei empfindlichen Pflanzen kann der Kaffe 1:5 verdünnt werden. Hierbei muss nicht mit dem Messbecher exakt gearbeitet werden, Augenmaß reicht aus.

Gegen Schnecken hilft verstreuter Kaffeesatz im Beet! Das hat den positiven nebeneffekt einer Düngung: Kaffeesatz ist sehr Kaliumreich.

 

Erdbeeranzucht und Überwinterung im Gewächshaus

Braucht man für das Hobby Erdbeeranbau im Blumenkasten ein Gewächshaus oder nicht?

Gewächshaus
Isoliertes Gewächshaus

Diese Leitfrage beschäftigte die Redaktion und wurde kontrovers, ganz geklärt werden konnte das Thema nicht. Was bleibt, ist einen Überblick über die Erfahrungen mit einem Gewächshaus zu geben. Darüber hinaus sehen wir uns etwas um und schauen, welche Gewächshäuser denn in Frage kämen.

Vorgehen bei der Anschaffung eines Gewächshauses

Bevor man sich ein Gewächshaus anschafft, ist es empfehlenswert, sich die in Frage kommenden  Modelle anzusehen. Beim Kauf im Internet gibt es immer viele Fotos zu sehen, teilweise sogar Filme – eine direkte Betrachtung und ein in-die-Hand-nehmen ersetzt da aber nicht.

Viele Händler vor Ort haben eine Ausstellung, in der verschiedene Gewächshäuser ausgestellt sind. Dabei ist ein Vorteil, dass die meisten Gewächshäuser nach sehr ähnlichen Prinzipien aufgebaut sind. Das heißt nicht, dass wenn man eins gesehen hat, man alle gesehen hat, aber zumindest kann man besser einschätzen, welcher Typ in Frage kommt.

Der Folientunnel

Billig, schnell und einfach aufzustellen, hält leider oft nur eine Saison. Geeignet, um Erdbeeren im Beet zu verfrühen. Zur Überwinterung unnötig, fürs Beet ist eher Stroh oder Vlies zur Überwinterung sinnig.

Das Foliengewächshaus

Immer Plusgrade im beheizten Gewächshaus
Immer Plusgrade im beheizten Gewächshaus

Dieser Typ war bei uns zur Überwinterung im Einsatz – Natürlich beheizt. Erstaunlich: mit einem Grablicht (brennt 5 Tage!) konnte die Innentemperatur immer über dem Nullpunkt gehalten werden! Die Überwinterung von Erdbeeren im Foliengewächshaus hat sich also gelohnt!

Das Gewächshaus mit Aluminiumkonstruktion

Isoliertes Gewächshaus
Isoliertes Gewächshaus

Wer den Platz und die Gelegenheit hat, kann auf ein stabiles Gewächshaus mit einer Konstruktion aus Aluminiumschienen zurückgreifen. Das ist nicht nur für die
Überwinterung von Erdbeeren, sondern natürlich auch für den regulären Anbau nutzbar. Da Erdbeeren aber auch hervorragend ohne Gewächshaus auskommen, wird in der Regel das Gewächshaus für Tomaten oder dergleichen genutzt werden.

Hier macht es einen unterschied, ob das Gewächshaus mit Glas oder mit Hohlkammerplatten beplankt ist: Es ist natürlich nur dann sinnvoll, ein Gewächhaus zu beheizen, wenn es isoliert ist…

Fazit: Braucht man nun ein Gewächshaus für Erdbeeren? Dringend braucht man es nicht, vor allem, wenn man seine Erdbeeren im Topf im vierten Stock auf der Fensterbank zieht. Zur Überwinterung ist es aber unglaublich komfortabel und geschickt… wenn man den Platz dazu hat.

 

Unkraut jäten leicht gemacht

Wie kann man Unkraut im Beet am einfachsten entfernen?
Besonders leicht lässt sich Unkraut oder unerwünschtes Gras jetzt, im Winter entfernen.

An frostfreien Tagen lässt es sich einfach ausreißen. Da die Pflanzen im Winter nicht, oder zumindest nicht so kräftig wachsen, sind sie durchs jäten nachhaltig geschwächt.

Das ist von großen Vorteil, denn sollte ein Teil der Pflanze übrig bleiben, kann sie nicht so leicht nachwachsen. Der Unkraut, bwz. Grasbefall im Beet bleibt also auch im Frühjahr geringer!

Erdbeeren abdecken

Erdbeeren sollten zum überwintern abgedeckt sein, damit der Frost ihnen in der kalten Jahreszeit nichts anhaben kann und die Pflanzen in der Winterluft und Wintersonne nicht austrocknen. Aber wie Erdbeeren abdecken?

Hier einige Vorschläge und Tipps, wie Erdbeeren so abgedeckt werden, damit sie problemlos überwintern können:

Mit Reisig – Reisig eignet sich prima, um Erdbeeren abzudecken. Es eignet sich Reisig mit kurzen, dichten Nadeln. Wer seinen Weihnachtsbaum entsorgen will, kann das Reisig des Weihnachtsbaums zum Abdecken verwenden.

Mit Vlies – Auch mit luftdurchlässigem Vlies können Erdbeerpflanzen abgedeckt werden. Es schützt vor dem Austrocken und vor Frost.

Mit Stroh – Mit Stroh sollten Erdbeeren nur abdeckt werden, wenn es sich um einen einigermaßen trockenen Standort handelt. Feuchtes Stroh schadet den Pflanzen mehr, als es nutzt.

Mit Plane – Erdbeeren sollten nicht mit einer Plane abgedeckt werden. Unter der Plane kann sich Feuchtigkeit ansammeln, die zu Fäule und Schimmel führen kann. Wenn eine Plane verwendet wird, sollte die Plane luftig aufgelegt werden, so dass sie nicht direkt auf dem Pflanzen liegt und eine Luftzirkulation gewährleistet ist.

Häckeldecke – Erdbeeren mit einer Häkeldecke abzudecken sieht putzig aus, bringt aber überhaupt nichts.

Erdbeere unter Spitzendecke im Blumenkasten

 

Erdbeeren pflanzen

Wann Erdbeeren pflanzen? Diese Frage höre ich immer wieder, und die Antwort lautet: Jetzt, Ende Juni, Angan August ist es wieder an der Zeit! Gerade dieses Jahr ist jetzt die optimale Zeit, denn die Große Hitze und Trockenheit ist vorbei, es gibt aber immer nch genügend schöne Tage, damit die Erdbeerpflanzen kräftige Wurzeln bekommen und gut anwachsen.

Die Bilder zeigen, wie im Erwerbsanbau jetzt gepflanzt wurde. Die Art und Weise des Setzens der Erdbeeren wird im Hausgarten oder auf dem Balkon wohl nicht so stattfinden. Aber das jetzt gepflanzt wird, das ist durchaus richtig.

 

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Auf was geachtet werden muss: Je nach Ort die richtige Erdbeersorte. Für den Balkon eignen sich eher Hängeerdbeeren, für den Hausgarten und das Beet gibt es viele Sorten für jeden Geschmack.

Wo Erdbeeren kaufen? Vorzugsweise sollte man Erdbeeren im Fachhandel kaufen. Dort erhält man Beratung und gesunde, robuste Pflanzen. Natürlich kann man sich auch im Internet unter Erdbeeranbauer über Erdbeeren informieren – eine erfahrene Gärtnerin oder ein Gärtner kann aber den einen oder anderen Zusatztipp speziell auf ihre Situation bezogen mit auf den Weg geben.

Oder man bestellt bequem online. Hier bieten sich z.B. diese Bezugsquellen für Erdbeeren an:

  • Pötschke wirbt auch teilweise über Google auf erdbeeranbauer.de. “Deutschlands fünftältestes Versandhaus” bietet viel für den Garten, auch einige Erdbeerpflanzensorten.
     in Bezugsquellen

Klettererdbeeren auf dem Balkon pflanzen

Klettererdbeeren sind praktisch und sehen auch noch gut aus!

Wer seine Erdbeeren lieber im Stehen ernten möchte, ist mit Klettererdbeeren im Blumentopf oder Blumenkasten ganz gut bedient. Denn meist stehen die Pflanzen sowieso auf dem Balkon etwas erhöht, zudem können Klettererdbeere leicht noch  1-1,5m nach oben wachsen.

Rote Erdbeere an der Klettererdbeere

Klettererdbeeren sind im Grunde keine speziellen Erdbeeren. Jede rankenbildende Sorte kann zur Klettererdbeere oder auch zur Hängeerdbeere werden!

Was man sich beim Pflanzen einer Klettererdbeere vorher überlegen soll:

  • Will man die Klettererdbeere selbst säen? Auch das ist möglich, dann sollte man aber schon Ende Februar daran denken, sich geeignetes Saatgut zu besorgen und die Erdbeeren säen.
  • Will man die Erdbeeren als Pflanzen kaufen und in Töpfe setzen, sollte man sich im Juni eine geeignete Erdbeersorte im Fachhandel kaufen.
  • Wer das ganze Jahr Erdbeeren ernten will, sollte sich nicht nur auf eine Sorte beschränken – sichen Sie sich Sorten aus, die das ganze Jahr tragen (z.B. Kent, Senga Sengana oder Elsanta)
  • Mit dem Blumentopf oder dem Blumenkasten ist man flexibel – am einfachsten ist die Platzwahl aber vor dem Pflanzen. Daher überlegen, wo ein sonniger Platz ist.
  • Der Blumentopf sollte aber groß genug sein: 25cm Durchmesser sollten es mindestens sein!

    Klettererdbeere Blüte mit Gerüst
    Klettergerüst – Rankhilfe für Klettererdbeere
  • Wenn die Erdbeeren klettern sollen, dann brauchen sie ein Klettergerüst. Das gibt es zu kaufen oder ist einfach selbst herzustellen. Es bieten sich unter anderem einige Weidenruten, die zusammengebunden werden, als Rankhilfe für Klettererdbeeren an. Die Rankhilfe sollte schon 1 – 1,5m hoch sein.
  • Klettererdbeeren brauchen Platz: pro Topf sollte eine Pflanze reichen, im Blumenkasten etwa alle 20-25cm eine Pflanze. Plfanzt man im Beet, sollte man den Erdbeeren noch mehr Platz gönnen: 30 cm Pflanzabstand sind sinnvoll.
  • Klettererdbeeren mögen schwach sauren Boden. Frische Pflanzerde sollte man den Erdbeeren daher mindestens gönnen.

Wie man Klettererdbeeren richtig pflegt:

  • Düngen: Im Blumentopf ist nicht so viel Erde wie im Beet, daher kann man sich Gedanken über das Düngen machen. Ich empfehle aber, sparsam mit dem Dünger zu sein. Meine Erdbeeren haben (zumindest im ersten Jahr) auch ohne Dünger gut getragen. Ab dem zweiten Jahr (ja, Erdbeeren kann man überwintern!) darfs etwas Erdbeerdünger sein. 
  • Gießen: Erdbeeren mögen es feucht, können mit Staunässe aber gar nichts anfangen! Daher sollten nur Töpfe oder Blumenkästen mit Loch unten und einem Untersetzer verwendet werden. Gegossen werden muss in der heißen Jahreszeit täglich, am besten frühmorgens oder am Abend. Achtung: Nicht Mittags gießen und die Blätter nass machen – das führt zu „Sonnenbrand“ auf den Blättern, da die Wassertropfen wie ein Brennglas wirken.
  • Ranken schneiden – Die ersten Ranken sollten entfernt werden, das regt die Pflanze zum Wachstum an und führt zu einer kräftigen Erdbeere. Später bleiben die Ranken natürlich dran, um die Erdbeere klettern zu lassen.
  • Überwintern: Nach der Ernte erden alle Ranken und welken Blätter entfernt. Die Erdbeere kann an einem geschützten Ort überwintern. 
  • Nach dem zweiten Jahr sollte man dann entscheiden, ob der Ertrag so war, dass man die Pflanze behalten möchte. Üblicherweise sinkt der Ertrag von Erdbeeren im dritten Jahr so, dass es sich empfielt, eine neue Klettererdbeere zu pflanzen.

Wie klettert die Klettererdbeere?

Das macht sie nicht von alleine. Letztendlich kann jede Erdbeere, die Ranken bildet zur Klettererdbeere gezogen werden. Die ranken, die sich sonst auf dem Boden schlängeln werden einfach genommen und mit einem Bast an die Rankhilfe oder ein Klettergerüst gebunden. Die Tochterpflanzen an den Ranken bilden Blüten und entwickelnt Erdbeeren, so dass eine Klettererdbeere entsteht.

…und was ist dann eine Hängeerdbeere?

Genau das selbe wie eine Klettererdbeere, nur werden die Ranken eben nciht nach oben gebunden, sondern hängen aus einem Blumenkasten oder einer Blumenampel herab. Mit einer Blumenampel lässt sich ein ähnlich angenehmer Effekt wie mit einem Klettergerüst erzielen: Man kann Erdbeeren ernten ohne isch zu bücken und hat einen Augenschmaus für den ganzen Sommer auf dem Balkon.

Senga Sengana als Balkonzierde
Senga Sengana als  Hängeerdbeere und Balkonzierde

 

Nur Geduld!

Seit kurzem werden die Tage länger, es gibt mehr Licht und ich denke mir: Alles wird gut, zumindest etwas besser. Mehr Licht, mehr Wärme, mehr alles…Erdbeere Samen Nüsschen Fresca

Im Grund richtig, aber kein Grund ungeduldig zu werden. Bevor jedes freie Fensterbrett, jedes Tischchen und jede einigermaßen helle Nische mit Saatschalen vollgestellt werden, sollte der vernünftige Gärtner noch etwas warten.

Klar, durch die Heizungswärme in der Wohnung und fröhliches Gießen wird den Samen vorgespielt, es sei Frühling, der richtige Augenblick um loszulegen. Aber weit gefehlt! Noch ist nicht Frühling, die sich entwickelnden Keimlinge bekommen deutlich zu wenig Licht. Sicher, alles Erdbeerkeimlinge aus selbst gesäten Erdbeersamenwas im Januar und frühen Februar gesät wird wächst – aber nicht gut, oder zu gut: Keime von Gurken werden meterlang und knicken, bevor sich ein Blatt bildet. Erdbeeren bilden schwache Pflanzen mit weichen und zu hellen Blättern und Stielen.

Die Vergeilung oder das Etiolement ist das Problem. Die Pflanzen wachsen bei zu geringem Lichtangebot zu schnell. Sie versuchen eine Lichtquelle zu finden, die der Temperatur entspricht, können aber keine finden.

Gegensteuern könnte man mit einer künstlichen Beleuchtung. Einfacher ist es aber, noch etwas zu warten. Samen halten schließlich teilweise jahrzehnte- und jahrhundertelang. Da werden wir es doch noch vier Wochen aushalten.

Weitere Tipps, wie man Erdbeeren selbst aus Samen zieht finden sich in er Rubrik Erdbeeranzucht.

Erdbeeren überwintern im Gewächshaus

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So, das Gewächshaus wurde heute bezogen. Unter anderen mit den Erdbeeren – im Bild sind junge, selbst gezogene, bzw. aus Ablegern vermehrte Erdbeeren.

Es überwintern Zitrone, Hibiskus, Geranie, Erdbeeren, Olive und unzählige Kräuter im Gewächshaus.

Nachtrag 29.10.: Mittlerweile ist auf eine Maulbeere eingezogen.

Rechts unten im Bild ist der erste Versuch zu sehen, das Gewächshaus zu beheizen… Ein Teelicht leistet so um die 50W, um die Temperaturen über dem Gefrierpunkt zu halten, sollte es reichen. Zumal die Außentemperaturen auch noch über dem Gefrierpunkt sind 😉 Ob das auch späer funktioniert?

Ich werde mich mal mit Gewächshausheizungen näher beschäftigen müssen.

Pflanzen überwintern auf dem Balkon

Aufgrund der großen Resonanz hat sich die Redaktion dazu entschlossen, eine neue Kategorie einzuführen:

Wie Erdbeeren überwintern war eines der meist eingegebenen Suchbegriffe der letzten Zeit, daher nun die Kategorie Überwintern, die sich mit der Überwinterung von Erdbeeren und anderen Pflanzen auf dem Balkon beschäftigt.

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Wer einen Keller oder viel Platz an anderen Orten hat, für den ist die Überwinterung von Pflanzen meist kein großes Problem. Wer aber in einer Wohnung ohne Keller, Scheune oder dergleichen lebt, muss sich umsehen, wie er seine Erdbeeren überwintert. In der Wohnung geht das meist nciht, wer aber über einen Balkon verfügt, kann sich so behelfen:

Gestern kam es an, das Gewächshaus für den Balkon.

Wir planen, die Erdbeeren, Chilis, Frangipanis, eine Zitrone und Physalis darin zu überwintern. Regelmäßig werde ich darüber berichten.

 

 

 

Minigewächshaus kaufen

Mittlerweile erreichten mich einige Anfragen bezüglich des Zimmergewächshauses. Wo kann man denn so ein Minigewächshaus kaufen?

Online kann man ein Zimmergewächshaus z.B. hier kaufen:

Offline kann man ein Minigewächshaus in den meisten Baumärkten in der Pflanzenabteilung kaufen.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, ein Zimmergewächshaus bzw. Minigewächshaus selbst zu bauen. Es gibt bei Opitec einen Bausatz, mit dem das leicht möglich ist. Nach dem Bau hat man ein Minigewächshaus und die Freude daran, es selbst gebaut zu haben.

Über das selbst gebaute Minigewächshaus werde ich hier in den nächsten Wochen berichten.

Erdbeeren überwintern

Wie jedes Jahr stellt sich auch nun im Herbst wieder die Frage: Wie kann ich meine Erdbeeren überwintern?

Bereits zuvor habe ich das Thema im Artikel Erdbeeren überwintern angesprochen, hier nochmal das Wichtigste.

Wenn die Erdbeeren im Beet gepflanzt sind überwintert man Erdbeeren so:
Die Reihen werden mit etwas frischem Stroh abgedeckt, bei Bedarf kann ein Fließ darübergespannt werden. Im Beet ist ein Schutz in kühleren Regionen nötig, da Erdbeeren nicht tief wurzeln und die Pflanzen einem Bodenfrost schnell ausgesetzt sind.

Wenn die Erdbeeren im Blumenkasten oder im Blumentopf gepflanzt sind, kann man die Erdbeeren so überwintern: Der Topf oder Blumenkastern wird an einen geschützten, hellen Ort gestellt. Vielleicht an der Hausmauer oder an der Hausmauer auf dem Balkon, in einen geschützten Winkel oder dergleichen. Wichtig ist, dass die Stelle möglichst windgeschützt ist.
Bei Bedarf kann der Blumemkasten oder Topf mit Erdbeeren mit einem Fließ abgedeckt werden – Bitte verwenden Sie keine Plane, da diese feuchtigkeitsundurchlässig ist.
Sind die Pflanzen eingeschneit, ist dies ein wirkungsvoller natürlicher Schutz!
Auch im Winter muss die Pflanze gegossen werden. Zwar sollte sich im Topf oder Blumenkasten kein Eis bilden, aber die Erde darf auch nicht austrocknen.

Schnecken leicht absammeln

Die einfachste Möglichkeiteiner Schneckeninvasion Herr zu werden, ist es schon im Vorfeld den Schnecken das Leben so schwer wie möglich zu machen. Schnecken vermehren sich ziemlich schnell,deshalb muss bereits zu Beginn eines Schneckeneinfalls beherzt vorgegangen werden.

Absammeln

Sind es nur wenige Schnecken, können sie von den Pflanzen abgenommen und eingesammelt werden. Das sollte man nach Möglichkeit zwei Mal am Tag tun, ggf. unterstützt durch „Schneckenfallen“: Bietet man Schnecken günstige Verstecke an, kann man sie dort einfach einsammeln. Es eignen sich etwa alte Bretter, unter denen sich Schnecken gerne sammeln, wenn es der Tau darunter feucht macht.

Noch mehr Tipps zur Schneckenbekämpfung.