Was ist mulchen?

Unter mulchen versteht man die Abdeckung des Mutterbodens im Beet mit organischen Materialien, die dann verrotten können: Das kann Rasenschnitt genauso wie Rindenmulch, Stroh ebenso wie Häckselgut oder Laub. Aber nicht jedes Material eignet sich gleichermaßen!

Mulchen stellt eine traditionelle Verbesserung des Bodens dar. Es gibt Pflanzen, die einen lockeren, humushaltigen Boden mit guter Durchlüftung bevorzugen. Diese Pflanzen wachsen in einem üblichen Beet nicht so gut, wie sie es in geeigneter Umgebung könnten. Mit dem richtigen Mulch geht es den Pflanzen einfach besser.

Vorteile des Mulchens:
Mit dem Mulchen erhält der Boden die fehlende Lockerheit.
Ein einheitlich abgedeckts Beet kann schöner aussehen.
Das Mulchen verhindert Unkraut: Da der Boden abgedeckt ist, kann es nicht mehr wachsen.
Mulchen mit dem richtigen Material verbessert gezielt den Boden: Eichenlaub senkt etwa den pH-Wert sauren Bodens, Kiefernrindenmulch erhöht den PH-Wert.
Verschiedene Kräuter können direkt als Stärkung der Pflanzen wirken, andere hingegen wirken abschreckend auf Schädlinge.Der Boden bleibt feuchter, da er abgedeckt ist, und das Wasser nicht so schnell verdunsten  kann und Regenwasser langsamer abfließt.
Das verrottende organische Material bietet verschiedenen Kleinstlebewesen eine Heimat, das ist für den gesamten Boden und somit für die Pflanzen im Beet ein immenser Vorteil.
Rasenschnitt kann gut durch Mulchen „entsorgt“ werden. Mann spart sich die Fahrt zur Entsorgung und tut dem Beet gleichzeitig etwas Gutes.
Der Mulch wirkt als Wärmedämmschicht: Die Bodentemperatur bleibt gleichmäßiger – nachts wärmer, tagsüber kühler – was den Pflanzen ganz gut gefällt.

Nachteile des Mulchens:
Einige Materialien wie Rindenmulch, insbesondere aus Kiefer- oder anderer Nadelbaumrinde entzieht dem Boden wertvolle Nährstoffe (In diesem Fall Stickstoff). Rindenmulch ist daher eher aus ästhetischen Gründen im Einsatz. Eine Bodenverbesserung ergibt sich erst langfristig.

 

Erdbeeren überwintern

Wie soll ich meine Erdbeeren richtig überwintern, dass sie nächstes Jahr wieder frisch und kräftig austreiben können?

Diese Frage beschäftigt insbesondere jede Balkongärtnerin und jeden Balkongärtner immer wenn es wieder Herbst wird und die kalte Jahreszeit bevor steht.

Grundsätzlich: Erdbeerpflanzen gehören zu den „Harten im Garten“, d.h. zu den winterharten Pflanzen. Erdbeeren sind mehrjährig und halten den Winter im Freien durchaus auch ohne Hilfe aus. Bei seinen geliebten Schätzchen im Beet oder im Blumenkasten will man aber auf Nummer sicher gehen. Schließlich sollen die Pflanzen im nächsten Jahr wieder einen guten Ertrag liefern. Dazu ist es nötig, dass die Erdbeerpflanzen kräftig aus der Winterpause kommen und im Frühjahr gleich loslegen können.

Für alle Erdbeerpflanzen gilt: Im Herbst ist es vor dem Überwintern nötig, sich noch einmal intensiv um die Erdbeeren zu kümmern: Zum winterfest machen gehört vertrocknete Blätter zu entfernen, Ranken – wenn nicht schon geschehen – abzuschneiden. Sollten schon Ausläufer angewachsen sein, sollte man folgende Überlegung anstellen: Sind die Erdbeeren schon zu dicht? Dann müssen sie entsprechend reduziert werden. Die Pflanzen können an anderer Stelle wieder eingesetzt werden, sofern man sie vorsichtig, ohne die Wurzeln oder das Herz zu beschädigen, ausgräbt. (Beim Wiedereinpflanzen bitte einige Tage lang gießen!)
Nun sollte die Erde etwas aufgelockert und mit wenig Sand vermengt werden. Besonders bei Blumenkästen und Blumentöpfen ist das nötig, da die Erde im Laufe des Sommers durch gießen und trocknen recht fest wird.
Letztendlich kann die Erde noch mit ein wenig Beerendünger vorbereitet werden

Für Erdbeerpflanzen im Beet sieht die Sache recht einfach aus: Obwohl die Pflanzen tieferen Temperaturen als ihre Kollegen in den Blumenkästen auf dem Balkon ausgesetzt sind, sind sie besser geschützt: Oft ist der Boden nur an der Oberfläche gefroren und einfache Unterstützungsmaßnahmen können den Pflanzen das Überwintern leicht machen. Ja nach Standort werden die Pflanzen mit etwas Stroh oder Reisig abgedeckt – was ab meist nicht zwingend nötig ist. Ggf. können sie auch mit einem Vlies geschützt werden.
Diese Abdeckungen erfüllen zwar die Funktion eines Kälte schützen. Wichtiger als ein Schutz vor Kälte ist ein Schutz vor Wind: Er kann dafür sorgen, dass die Erdbeerpflanzen zu trocken werden!

Für Erdbeerpflanzen im Blumenkasten, Erdbeeren im Topf oder im Kübel ist etwas Schutz nötig, damit die Pflanzen es unbeschädigt durch die kalte Jahreszeit schaffen. Ein Blumenkasten oder ein Topf kann im Gegensatz zum Beet im Winter durchaus komplett durchfrieren – damit wäre die Erdbeerpflanze erledigt… Daher müssen die Pflanzgefäße mindestens an die Hauswand in eine windgeschützte Ecke heran geschoben werden. Zudem können die Töpfe mit Noppenfolie eingewickelt werden. Aber Vorsicht: Nicht die ganze Pflanze luftdicht einwickeln, sonst bildet sich leicht Schimmel!
Alles was im Beet möglich ist, kann man auch hier machen: Reisig, Stroh, Vlies,… je nach Region und Standort kann das sinnvoll sein.

Während des Winters schaut man ab und an nach seinen Pflänzchen: hin und wieder etwas Wasser schützt vor dem Austrocknen, regelmäßige Kontrolle bringt Hinweise auf Schimmel oder Schädlinge.

Pflanzen für den Balkon

Pflanzen für den Balkon? Na Erdbeeren, ist doch klar. Seit dieser Saison haben Erdbeerpflanzen bei uns sogar die klassischen Geranien vor dem Fenster abgelöst!

Senga Sengana als Balkonzierde - keine Hängeerdbeere?
Senga Sengana als Balkonzierde

Dass Erdbeeren auch „Balkon können“ habe ich hier schon einige Male erwähnt, dass Hängeerdbeeren ein kreativer und schmackhafter Ersatz für manche Zierpflanzen sein können auch. Insbesondere vor unansehnlichen Fassaden oder Balkongeländern macht sich die stark rankenbildende Senga Sengana sehr gut! Die wohlschmeckende Früchte bildende Lambada soll es heuer bei uns vor dem Fenster richten.

Aber ja, ich gebe zu, nur Erdbeeren alleine sind auch nicht ganz das Wahre. Im Casando-Magazin habe ich bei der Suche nach Balkonmöbeln einen netten Überblick über Balkonpflanzen gelesen. Besonders praktisch fand ich, dass nach sonnigem und schattigem Balkon sortiert wurde, wohl das erste, wenn nicht Problem, so doch Kriterium bei der Balkonbepflanzung.

Den Ratschlag zu Beginn, seine Balkonbepflanzung zu planen, kann ich nur unterstützen. Ab in den Baumarkt, kaufen was gefällt und irgenwie einpflanzen funktioniert nur in den seltensten (Zu)fällen. Es mach Sinn, sich vorher zu überlegen, welche Pflanzen sind für den Standort geeignet, welche Pflanzen passen zu meinem Zeitkontingent und zu meinen Wünschen an den Balkon.

Nach dem Kriterium schattig oder sonnig (nun, es gäbe ja auch noch halbschattig, was wiederum andere Pflanzen erfordert) spielt natürlich auch eine Rolle, was ich mit und auf dem Balkon sonst noch tun möchte. Soll es dicht wuchern, gepflegt wachsen oder prächtig blühen? Oder entspannt etwas Grün mit geringem Pflegeaufwand? Natürlich auch wichtig: Sind Kinder auf dem Balkon? Gerade für sie wäre eine Blumenampel oder einige Töpfe mit Erdbeeren ideal!

Leider sind im Artikel „Die richtige Pflanze für den Balkon“ nur recht wenige Pflanzen vorgestellt. Erdbeeren wurden missachtet und eine Pflanze empfohlen, von der ich dringend abraten würde – vor allem wenn Kinder im Haushalt Leben: Alle Pflanzenteile der empfohlenen Engelstrompete können tödlich giftig sein!

Endlich wieder Erdbeeren säen!

2015-04-10 17.08.01Nach den Schnellschüssen in den letzten Jahren konnte ich mich heuer zur Geduld durchringen: Die Aussaat der Erdbeersamen hatte ich mir für dieses sonnige Wochenende erst vorgenommen, anstatt sie schon im kalten, lichtlosen Februar auszusäen.

Die Erdbeeraussaat Ende Februar brachte den Pflänzchen zwar einen Zeitvorsprung von einigen Wochen, durch fehlendes Licht brachte das aber keinen Vorteil im Laufe des Jahres. Eher im Gegenteil: Die Februarpflänzchen waren im Sommer deutlich kleiner und schwächer als später gesäte Erdbeeren. An eine Ernte ist im ersten Jahr sowieso kaum zu denken, aber etwas größer hatte ich sie mir für die Überwinterung immer vorgestellt. Natürlich ließe sich mit künstlicher Beleuchtung nachhelfen. Aber schließlich bewege ich mich im Hobbybereich und nicht im Erwerbsanbau…

2015-04-10 17.10.28Als Samen habe ich mir dieses Jahr eine wirklich bunte Mischung herausgesucht: Bunte Erdbeeren, von weiß bis schwarz, auch gelb, blau, lila und grün soll dabei sein. Nun, wir werden sehen, ob das Versprechen zu halten ist. das Werbefoto sieht zumindest ziemlich fotogeshoppt aus (falls es dieses Wort geben sollte), aber ein bisschen Spaß muss sein.

2015-04-10 17.07.54Also los gings: Standesgemäß nutze ich dieses Jahr einen kleinen Blumenkasten anstatt einer Saatschale. Er erfüllt aber den gleichen Zweck. Gefüllt mit Anzuchterde und etwas vorgewässert war er bereit für die Aussaat der Erdbeeren.

2015-04-10 17.11.102015-04-10 17.11.57Die Nüsschen waren in einer Kunststofftüte verpackt, was nciht ganz optimal ist: Eine Papiertüte wäre besser gewesen. Nachdem sie Nüsschen (Samen) aus der Verpackung geholt waren, habe ich sie einzeln gleichmäßig auf die etwas angedrückte Erde gelegt. Die Samen dürfen nicht eingegraben werden, da Erdbeeren zum Keimen etwas Licht benötigen.

Anschließend habe ich mit einer Wäschespritze das erste Mal gegossen. Mit einer normalen Gießkanne würden alle Samen wieder von ihrem Platz weggeschwemmt werden. Das wäre schade, nachdem ich jeden einzelnen Erdbeersamen mühsam an seinen Platz gelegt habe.
Der Topf steh noch innen am Fenster, damit die Bodentemperatur nicht unter 15/16°C fällt.
Wenn die Saatschale oder der Topf in einer Umgebung mit geringer Luftfeuchtigkeit steht oder man sie nicht zwei Mal am Tag befeuchten kann, dann sollte die Schale mit einem weißen Papier abgedeckt werden, damit die Samen nicht austrocknen.

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Blumenerde kaufen

Heute war der Plan, Blumenerde einzukaufen. Allerdings kann man vor der ungeheuren Vielfalt des Angebot fast kapitulieren. Welche der 20 Sorten soll es denn sein?

Für mich der Anlass, einen kleinen Überblick über das Angebot an Blumenerde zu geben.

Auf den ersten Blick scheint es seltsam, dass Blumenerde einmal 0,99€ pro Sack kostet, direkt daneben aber Pflanzerde für 7,99, 8,99 und 9,99 der 20l Sack zu finden ist! Wie kommt es denn zu solchen Preisunterschieden bei Blumenerde?

Zum einen liegt das an der Herstellung. Wird per ökologisch sehr bedenklichen Torfabbau gewonnen, entstehen fast nur die Transportkosten. Wird schlecht aufbereitetes Recyclingmaterial verwendet, ist das ökologisch zwar günstiger, eine gute ERde hat man aber dennoch nicht.

Welche Kriterien spielen denn eine Rolle bei der Bewertung von Blumenerde?

Aussehen: Schon am Aussehen kann der Kundige erkennen, wie es um die weiter unten aufgeführten Eigenschaften aussieht: Sieht die Blumenerde sehr trocken aus, ist dies ein Nachteil, ebenso wenn noch unverrottete Holzstücke oder andere Pflanzenfasern zu sehen sind. Eine dunkle Farbe spricht für eine nährstoffhaltige Erde.

Geruch: Auch der Geruch bietet Hinweise auf die Qualität: Ein muffiger, schimmeliger Geruch ist stets ein Ausschlusskriterium. Der Geruch nach Waldboden hingegen spricht für die Blumenerde.

Konsistenz: Die Erde muss gut durch die Hände rieseln, locker und luftig sein. Eine verklumpte und verklebte Erde ist nicht förderlich für das Pflanzenwachstum.

Wasseraufnahmefähigkeit/Wasserabgabefähigkeit: In beiden Disziplinen muss die Erde gut sein. Das Wasser eines starken Regengusses muss schnell ablaufen können, damit keine Staunässe entsteht. Insbesondere bei Erdbeeren spielt das eine große Rolle. Aber ebenfalls muss so viel Feuchtigkeit gehalten werden, dass die Erde nicht zu schnell austrocknet. Man kann diese Eigenschaften über Versuche ermitteln oder durch Aussehen und Konsistenz darauf Rückschlüsse ziehen.

Nährstoffgehalt: Der Nährstoffgehalt einer Blumenerde ist nur durch chemische Tests zu ermitteln. Daher ist üblicherweise der Nährstoffgehalt Von Stickstoff, Phosphat und Kalium angegeben. Düngerzugaben bei Blumenerden sind aber üblich und zumindest für das erste Jahr darf man davon ausgehen, dass die Erde ausreichend Nährstoffe in sich trägt. Je nach Pflanzensorte muss der ambitionierte Hobbygärtner natürlich nach einiger Zeit nachdüngen.

Förderung des Pflanzenwachstums: Auch diese Eigenschaft kann nur durch den VErsuch ermittelt werden. Sind aber zu oben angeführten Eigenschaften aureichend, ist davon auszugehen, dass die Pflanze in dieser ERde auch ordentlich wachsen kann.

Vorgesehener Verwendungszweck: Hier gibt es nun unzählige Varianten der Blumenerde: Pflanzerde, Graberde, Orchideenerde, Kakteenerde, Anzuchterde oder Rhododendronerde. Sie unterscheiden sich in der Fähigkeit, Wasser abzuleiten, der Rieselfähigkeit, Sandgehalt oder im Nährstoffgehalt.

Der Preis der Blumenerde:

Billige Blumenerde wird häufig durch Raubbau an Torf bezahlt. Eine Umweltkatastrophe, da der Torf Tausende Jahre benötigte, bis er sich gebildet hat. Wie bei allem ist es auch bei der Blumenerde so, das Qualität ihren Preis hat. Aber es muss auch nicht die teuerste Erde sein. Verschiedene Tests und Ratgeber geben Auskunft darüber, welche Blumenerde zu empfehlen ist:

Blumenerdetest bei test.de
Blumenerde aus dem Baumarkt im Test beim NDR
Blumenerde im Test beim WDR

 Fazit:

  1. Verwende Blumenerde, die zum Einsatzzweck passt.
  2. NEIN: zu viel unverrottete Biomasse, zu hoher Rindenanteil, Holzfaser, verklebte oder klumpige Erde, ökologisch bedenklicher Torf.
  3. JA: Dunke Farbe, lockerer, luftiger Griff, waldiger Geruch, ausgewogener Nährstoffgehalt.

 

Erdbeeren pflegen im Februar

So. es geht wieder los!

Was ist im Februar im Erdbeerblumenkasten zu tun?

  • Ende Februar kann man damit beginnen, seine Erdbeeren aus Samen selbst zu ziehen. Also erst einmal Samen kaufen, natürlich nur im Fachhandel.
    Das ist dieses Jahr bei mir wieder verstärkt der Plan, da ich im letzten Jahr keine Erdbeeren gesät habe.
  • Auch sollten nun die Blumenkästen wieder pflanzbereit gemacht werden. Im Grund ist noch Zeit. Aber um die alte Erde zu ersetzen kann man die ruhigen Stunden am verregneten Nachmittag gut nutzen.

Genau das passiert bei uns dieser Tage. die alten, mittlerweile zu alten Erdbeerpflanzen aus den Blumenkästen werden nun durch komplett neue ersetzt.

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Komplett neue Erdbeeren? Nein, nicht ganz. Eine der vorletztes Jahr selbst gesäten Erdbeeren hat sich als so kräftig und bildhübsch gezeigt, dass sie in einen Topf vereinzelt wurde und der Hoffnungsbringer für reichhaltigen Ertrag im nächsten Jahr ist:

2015-02-23 11.24.43Wir werden shen, was sich ergibt. Weiterhin werde ich in dieser Woche noch mit der ersten Aussaat beginnen. Diesmal werden es ganze zehn Erdbeersorten sein, von denen ich zehn Tage lang alle zwei Tage ein Nüsschen einsetzen werde. Davon verspreche ich mir, herauszubekommen, welcher Pflanztermin wirklich der beste ist und von den Erfahrungen im Folgejahr zu zehren.

 

Walderdbeerenernte

Kleine Walderdbeere sind beliebt als hübsche Bepflanzung im Garten. Insbesondere im Halbschatten sind die kleinen Blüten und ab Mai die kleinen Erdbeeren ein echter Hingucker.
Sie sind pflegeleicht und die Anzucht gelingt probemlos. Zudem sind die Walderdbeeren mehrjährig. Einmal gesät und gepflanzt hat man jahrelang bis jahrzehntelang etwas davon.
Hier sind Bilder von der aktuellen Walderbeerernte der Redaktion:
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Erdbeerbeet im Februar

Liebe Leser, so soll es natürlich nicht aussehen:
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Dieses Erdbeerbeet von F&M sieht recht ungepflegt aus, auch wenn der Februar nicht die Vorzeigejahreszeit für Erdbeerbeete ist: hier sollte noch manches erledigt werden:

  • Die Erdbeeren gehören noch im Herbst ausgedünnt.
  • Der Boden muss aufgelockert werden – dabei aber niciht die empfindlichen Wurzeln oder gar der Herz der Erdbeere beschädigen.
  • Das trockene Laub unbedingt entfernen, um Fäulnis und Schimmelbildung vorzubeugen. Gerade in den abgestorbenen Pflanzenteilen können sich Krankheiten entwickeln.
  • Ob das Gras zwischen  den Reihen entfernt wird ist nicht nur Geschmackssache: Durch Bewuchs trocknet die Erde  im Winter nicht so schnell aus. Allerdings sieht es nicht so gepflegt aus und wucherndes Gras und Moos, wie hier zu sehen, kann die Erdbeerpflanzen beim Wachsen hindern. Gras und Moos zwischen den Reihen ist ein deutlicher Hinweis auf zu feste Erde.
  • Im Winter kann ein Erdbeerbeet abgedeckt sein. Dazu eignen sich Reisig oder Vlies.

So überwintern man Erdbeeren richtig: Erdbeeren überwintern

Erdbeeren abdecken

Erdbeeren sollten zum überwintern abgedeckt sein, damit der Frost ihnen in der kalten Jahreszeit nichts anhaben kann und die Pflanzen in der Winterluft und Wintersonne nicht austrocknen. Aber wie Erdbeeren abdecken?

Hier einige Vorschläge und Tipps, wie Erdbeeren so abgedeckt werden, damit sie problemlos überwintern können:

Mit Reisig – Reisig eignet sich prima, um Erdbeeren abzudecken. Es eignet sich Reisig mit kurzen, dichten Nadeln. Wer seinen Weihnachtsbaum entsorgen will, kann das Reisig des Weihnachtsbaums zum Abdecken verwenden.

Mit Vlies – Auch mit luftdurchlässigem Vlies können Erdbeerpflanzen abgedeckt werden. Es schützt vor dem Austrocken und vor Frost.

Mit Stroh – Mit Stroh sollten Erdbeeren nur abdeckt werden, wenn es sich um einen einigermaßen trockenen Standort handelt. Feuchtes Stroh schadet den Pflanzen mehr, als es nutzt.

Mit Plane – Erdbeeren sollten nicht mit einer Plane abgedeckt werden. Unter der Plane kann sich Feuchtigkeit ansammeln, die zu Fäule und Schimmel führen kann. Wenn eine Plane verwendet wird, sollte die Plane luftig aufgelegt werden, so dass sie nicht direkt auf dem Pflanzen liegt und eine Luftzirkulation gewährleistet ist.

Häckeldecke – Erdbeeren mit einer Häkeldecke abzudecken sieht putzig aus, bringt aber überhaupt nichts.

Erdbeere unter Spitzendecke im Blumenkasten

 

Tipps zur Überwinterung von Erdbeeren

Bisher war der Winter noch nicht so hart, als dass die Überwinterung von Erdbeeren Probleme bereitet hat. In den nächsten Wochen wird es aber sicher auch etwas länger Frost haben. Da ist es sinnvoll, sich einige Gedanken zur Überwinterung zu machen.

Advent im BlumenkastenGrundlagen wurden hier im Artikel „Erdbeeren überwintern“ erklärt. Einen Ratschlag kann ich an dieser Stelle aber zusätzlich geben: Gerade jetzt ist die Weihnachtszeit vorbei. Laut dem katholischen Jahreskreis geht sie zwar bis zu Maria Lichtmess Anfang Februar. Bei vielen Familien steht der Weihnachtsbaum nur bis Silvester oder bis zu Dreikönig.

Den Weihnachtsbaum wegzuwerfen oder zu verbrennen wäre aber etwas schade: Schneiden Sie mit der Gartenschere die Zweige von Stamm und verwenden Sie sie dazu, die Blumenkästen oder das Beet abzudecken. Somit ist erstens de Baum größtenteils entsorgt, zweitens sind die Erdbeeren geschützt winterfest.

Die Abdeckung aus den Zweigen des Weihnachtsbaum schützt die Erdbeeren vor dem Austrocknen bei der gerade im Winter trockenen Luft und durch die Wintersonne. Gerade Pflanzen in Töpfen oder im Blumenkasten sind gefährdet, im Winter auszutrocknen, wenn sie nicht ab und zu gegossen werden oder wie bei uns, abgedeckt sind.

So können Erdbeeren beim überwintern aussehen: An die geschützte Hauswand gestellt und mit Zweigen abgedeckt.
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Spätherbsterdbeeren

Solche Glücksmomente kann der Herbst für den Erdbeeranbauer bereithalten: Mitte Oktober konnte dieses Prachtexemplar geerntet werden.

Wie es dazu gekommen war? Eher ein Versehen oder ein Zufall: Die Pflanze säte sich selbst in einem Blumantrog, der sonst Tomaten vorbehalten war, aus. Die Pflanze nutzte den Sommer um kräftig zu werden und hat erst jetzt Blüten und Fruchtansätze entwickelt. Aber was für welche!

Die Sorte ist nicht 100%ig klar, es werden aber wohl Hängeerdbeeren sein.

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Ranken von Erdbeeren zurückschneiden

Über einen Kommentar erreichte uns neulich die Frage, wann und wie sollen Erdbeeren zurückgeschnitten werden. Müssen die Ranken abgeschnitten werden, wenn ja  wie und wann.

Hierzu hilft es, sich zu überlegen, wozu die Pflanze die Ranken bildet und warum ein Gärtner Interesse hat, sie zurückzuschneiden:

Warum bilden Erdbeeren Ranken?

Erdbeeren kennen zwei Möglichkeiten, um sich zu vermehren. Einmal die sexuelle Vermehrung, die klassisch nach dem Bienchen und Blümchenprinzip funktioniert. Dabei kommen die Früchte/Scheinfrüchte und die Nüsschen der Erdbeere zu Stande.

Des Weiteres gibt es die vegetative Vermehrung. Dazu bilden Erdbeeren Ableger, die Tochterpflanzen, welche an Ranken aus der Mutterpflanze wachsen. Diese Tochterpflanzen können selbst im Boden anwachsen und lassen die Ranke, die ja die Verbindung zur Mutterpflanze-  so eine Art Nabelschnur – ist, verdorren. Es hat sich eine neue Pflanze gebildet.

Soll man Ranken zurückschneiden?

Während der Reifezeit und Erntezeit hat man meist das Interesse, so viele und so große Erdbeeren wie möglich zu ernten. Da wünscht sich kein Gärtner, dass die Pflanze noch Kraft und Nährstoffe dafür aufwendet, Tochterpflanzen zu bilden: Alle Reserven soll in große und viele Früchte fließen! Deshalb schneidet man sich bildende Ranken in de Reifezeit und Erntezeit üblicherweise zurück.
Das muss man nicht, aber man sollte wissen, dass die Früchte dann kleiner und in geringerer Anzahl wachsen.

Erdbeeren im Herbst nochmals zurückschneiden?

Nach der Ernte ist es Grunde gleich, ob die Pflanzen erneut Ranken bilden. Man kann die Tochterpflanzen, die sich bilden, aber zur vegetativen Vermehrung nutzen. Vor allem, wenn man darauf geachtet hat, welche Pflanzen am kräftigsten und ertragreichsten waren, können diese jetzt gezielt vermehrt werden. –> So vermehrt man Erdbeeren.

Das kräftige Zurückschneiden der Erdbeeren vor dem Winter ist aber sinnvoll, damit sich im abgestorbenen Laub kein Schimmel oder Fäulnis entwickelt.

 

Erdbeeren pflanzen

Wann Erdbeeren pflanzen? Diese Frage höre ich immer wieder, und die Antwort lautet: Jetzt, Ende Juni, Angan August ist es wieder an der Zeit! Gerade dieses Jahr ist jetzt die optimale Zeit, denn die Große Hitze und Trockenheit ist vorbei, es gibt aber immer nch genügend schöne Tage, damit die Erdbeerpflanzen kräftige Wurzeln bekommen und gut anwachsen.

Die Bilder zeigen, wie im Erwerbsanbau jetzt gepflanzt wurde. Die Art und Weise des Setzens der Erdbeeren wird im Hausgarten oder auf dem Balkon wohl nicht so stattfinden. Aber das jetzt gepflanzt wird, das ist durchaus richtig.

 

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Auf was geachtet werden muss: Je nach Ort die richtige Erdbeersorte. Für den Balkon eignen sich eher Hängeerdbeeren, für den Hausgarten und das Beet gibt es viele Sorten für jeden Geschmack.

Wo Erdbeeren kaufen? Vorzugsweise sollte man Erdbeeren im Fachhandel kaufen. Dort erhält man Beratung und gesunde, robuste Pflanzen. Natürlich kann man sich auch im Internet unter Erdbeeranbauer über Erdbeeren informieren – eine erfahrene Gärtnerin oder ein Gärtner kann aber den einen oder anderen Zusatztipp speziell auf ihre Situation bezogen mit auf den Weg geben.

Oder man bestellt bequem online. Hier bieten sich z.B. diese Bezugsquellen für Erdbeeren an:

  • Pötschke wirbt auch teilweise über Google auf erdbeeranbauer.de. “Deutschlands fünftältestes Versandhaus” bietet viel für den Garten, auch einige Erdbeerpflanzensorten.
     in Bezugsquellen

Erdbeeren vor dem Haus

Auch in kleinen Vorgärten sin Erdbeeren beliebt: Dort, wo andere lediglich einen Ziergartne anlegen, können auch die hübschen Walderdbeeren gedeihen. Das sieht besonders hübsch aus und bringt Freude, wenn die junge Verwandschaft oder der Nachwuchs von Freunden kommt: Nichts lässt ein Kinderherz so strahlen wie eine Hand voll frisch gepflückter Erdbeeren.

Bei Kindern kommen insbesondere kleine Erdbeeren gut an. Da Eignet sich die Erdbeersorte Vesca – die obendrein noch recht genügsam ist und den Vorgarten ohne große Pflegearbeit verschönert.

Haustuer GArten 2013 (1) Haustuer GArten 2013 (2) Haustuer GArten 2013 (3) Haustuer GArten 2013 (4) Haustuer GArten 2013 (5)

Erdbeeren versinken in Wasserfluten

Wenn des Stroh zwischen den Reihen die Fäulnis und das Schimmeln nicht mehr zurückhalten kann….

Der Dauerregen der letzten Tage lastet nicht nur auf der Seele und dem Gemüt, er belastet in wirtschaftlicher Hinsicht auch die Erzeuger: Die Erde kann all das Wasser nicht mehr aufnehmen und steht nun auf den Feldern. Die Erdbeeren drohen nun zu verschimmeln, die bereits reifen, mäßig schmeckenden Früchte (wie haben die das ohne Sonne geschafft?) können nicht abgeerntet werden. Die hierfür vorgesehenen Wägen versinken im Schlamm, die Landwirte versuchen ihre Felder zu retten, indem sie Gräben ausheben, aus denen das Wasser ablaufen soll.

Wann kommt endlich die Sonne raus?

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Pflanztöpfe selber machen

Wie jedes Jahr war ich am Wochenende etwas genervt durch verhedderte Wurzeln und zusammengewachsene Pflanzen. Von Besichtigungen von Erwerbsbetrieben weiß ich, dass Pikieren dort unüblich ist. Es ist weniger arbeitsintensiv, wenn jedes Pflänzchen von Beginn an ein eigenes Gefäß hat.

Daher habe ich mich nach Lösungen für den Hobbygärtner umgesehen und eine Presse für Pflanztöpfe gefunden. Aus einer normalen Zeitungspapierseite werden kleine Behälter für die Aussaat hergestellt.

Aussaattöpfe selber machen geht so: Erst wird von einer Doppelseite einer Zeitung ein 9cm langer Streifen abgeschnitten. Dann wir der streifen um den Stempel gewickelt, der Überstand eingeklappt und in die Form gepresst. Fertig ist der Blumentopf aus eitungspapier.

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Überwinterung im Gewächshaus

Seit Beginn der kalten Jahreszeit Mitte Oktober befinden sich unsere nicht winterharten Pflanzenschätzchen zum Überwintern im Gewächshaus. Ein Foliengewächshaus auf dem Balkon, bzw. der Dachterrasse, dafür zu nutzen scheint uns neu, daher entschied die Redaktion, die Überwinterung zu dokumentieren.

Vorteile

Die Nutzung eines kleinen Gewächshauses zur Überwinterung scheint uns in vielerlei Hinsicht einer Überwinterung in der Wohnung überlegen zu sein:

  • Kein Wohnraum muss verwendet werden, lediglich ein im Winter sowieso kaum genutztes Stück des Balkons
  • Die Pflanzen erhalten mehr Licht als bei einer Überwinterung im Keller, Dachboden, Garage oder im Flur.
  • Eine zu warme Überwinterung mit allen Folgen (Schädlinge, Austrocknen,…) wird vermieden.

Was muss bei einer Überwinterung im Gewächshaus beachtet werden?

Isoliertes Foliengewächshaus
Isoliertes Foliengewächshaus

Um all diese Vorteile einen Gewächshauses genießen zu können, müssen laut unseren bisher erlangten Erfahrungen ein paar Kleinigkeiten beachtet werden:

  •  Temperatur: Wir haben die Temperatur durch ein Innen/Außenthermometer überwacht, wobei sich der Sensor für „außen“ im Gewächshaus in etwa 50 cm Höhe befindet, das Gerät selbst die Außentemperatur anzeigt. Da das Gewächshaus geschützt an der Hauswand und überdacht steht, ist die Temperatur im Gewächshaus stets 2 °C – 4°C höher als draußen. Anfangs und in der warmen Phase dieses Winters genügte dieser kleine Temperaturunterschied völlig aus.
  • Isolation: Ein Gewächshaus zur Überwinterung muss zusätzlich Isoliert werden. Entweder man wählt gleich die stabile (und etwas teurere) Variante mit isolierenden Doppelsteg-Kunststoffplatten oder man verwendet eine dicke, isolierende Folie. Auch die Isolation zum Boden darf nicht vergessen werden! Da unser Gewächshaus nur aus einer dünnen Folien besteht, isolierten wir zusätzlich mit Noppenfolie aus verschiedenen Verpackungen. Insbesondere der Überwurf der Noppenfolie über das Dach brachte einige Grade über der Außentemperatur.
  • Heizung: Teilweise maßen wir aber Temperaturen unter 0°C, wobei es im Gewächshaus stets bei Plusgraden blieb. Daher entschieden wir und dazu, das Gewächshaus zu heizen. Anstatt einer gekauften Gewächshausheizung verwenden wir Grablichte. Grablichte haben eine Leistung von ca. 50W, was bisher ausreichte.
    Möglich wäre auch die Nutzung eines elektrischen Frostwächters. Nach den Erfahrungen dieses Winters (bis Mitte Februar) wäre das auch bezahlbar gewesen – lediglich die Anschaffung des Gerätes wäre ins Gewicht gefallen.
  • Lüftung: Und hier komme wir an einen Punkt, an dem das einfache Foliengewächshaus langsam an seine Grenzen kommt. Auch bei den niedrigen Temperaturen zwischen 1°C – 10°C ist es im Gewächshaus ständig feucht. Einerseits ist das von Vorteil, da Pflanzen auch beim überwintern Feuchtigkeit benötigen und nicht austrocknen dürfen. Andererseits besteht die Gefahr der Schimmelbildung. Diese Gefahr hat sich bei uns realisiert – durch frühes Eingreifen konnten zwar die meisten Pflanzen gerettet werden, für einige kleinere Pflanzen kam allerdings die Hilfe zu spät.

Fazit: Ein Gewächshaus zur Überwinterung ist eine elegante und geschickte Lösung, allerdings muss einiges beachtet werden. Das preiswerteste Foliengewächshaus ist leider nicht das Mittel der Wahl – Es sollte schon im Voraus bedacht werden, wie geheizt und vor allem wie das Gewächshaus belüftet werden kann. Hier scheint es mit sinnvoll, auf professionelleres Material als auf das nächste Baumarktgewächshaus zurückzugreifen. Hochwertigere Gewächshäuser bieten ein Zubehörprogramm mit passenden Lüftungen, ThermostatenVentilatoren oder gar elektrischen Frostwächtern.

Erdbeeren selber säen

Jetzt ist die Zeit gekommen, um wieder Erdbeeren zu säen. Nachdem ich hier noch zur Geduld beim Säen aufgerufen habe, ist nun meine diesjährige Sammlung an Erdbeersamen angekommen.

Erdbeersamen 2013

Die Erdbeersamen sind beim Samenhaus Müller eingekauft, weitere Bezugsquellen für Erdbeeren habe ich schon vor einiger Zeit notiert.

Auf dieser Seite sind nur die Erdbeersorte, die ich dieses Jahr säe. Einen Überblick über weitere Erdbeersorten gibt es in der Erdbeersortendatenbank.

Man kann selbstverständlich auch die Erdbeersamen selbst gewinnen, indem man sie von Erdbeeren der letzen Ernte sammelt. So kann man selbst das Züchten beginnen, indem man nur von den kräftigsten Pflanze die Samen gewinnt. Hat man allerdings Hybride, werden die nachgezüchteten Pflanzen nicht oder nur kaum wachsen.

Die Samen die ich gekauft habe:

Erdbeere Sorte Toscana. Eine F1-Hybride, also nicht zur Nachzucht geeignet. Etwas teurer, da in der Packung nur 10 Samen als Pillensaat enthalten sind. Diese Erdbeersorte ist für den Balkon in Blumenkästen oder Blumentöpfen hervorragend geeignet. Gesät wird in Saatschalen auf der Fensterbank, sinnvoll ab Mitte Februar. Die Erdbeersorte Toscana ist mehrmalstragend mit einen hohen Ertrag. Daher für Kinder (oder Großeltern) bestens geeignet.
Wichtig ist, dass die ersten Ranken, die sich nach dem Einpflanzen bilden, gleich zurück geschnitten werden.

Sperlis Bowlenzauber Monatserdbeere. Hatte ich schon einmal. Die Erdbeersorte Vesca ist eine Monatserdbeere, also eine remontierende Züchtung. Diese Züchtung bildet kaum Ranken. Die Aussaat erfolgt zwischen Januar und März, idealerweise mtte Februar, vom Mai-September kann dann im Folgejahr geerntet werden. Die Sorte Vesca ist ein Lichtkeimer, die Nüsschen dürfen also nicht mit Erde bedeckt werden. Die Keimdauer ist lange, beträgt etwa drei Wochen, wobei zimmerwarme, leicht basische Erde wird bevorzugt wird.

Erdbeersorte Elan. Elan ist hervorragend für Blumenkästen, Kübel oder Ampeln geeignet. Daher ist die Erdbeersorte Elan eine gute Wahl für alle, die keinen eigenen Garten haben, sondern auf den Balkon oder die Fensterbank ausweichen müssen. Gesät wird Elan zwischen Ende Januar bis spätestens Ende März (das ist dann aber recht spät, die Ernte im ersten Jahr wird dann eher mager ausfallen). Idealerweise wird Mitte Februar in Aussaatschalen auf der Fensterbank gesät. Die aromatischen süßen Früchte können dann zwischen Mai und September geerntet werden. Im Blumentopf gepflanzt sollte es ein Topf mit 15-20cm Durchmesser schon sein, im Blumenkasten sollte ein Abstand von 20cm (besser 30cm)  nicht unterschritten werden, da die Pflanzen recht groß werden können. Die Erdbeere Sorte Elan kann aus Samen gezogen werden oder als Pflanze gekauft werden.

Ampelerdbeere Temptation. Auch diese Erdbeersorte ist ausdrücklich für den Balkon in Blumenkästen, Ampeln oder Töpfen geeignet. Gesät wird ab Februar in eine Aussaatschale auf der Fensterbank, bei etwa 15-18 °C, später im Jahr, so ab Mitte April kann direkt draußen gesät werden. Nicht in die pralle Sonne pflanzen, was noch mehr für den Balkon spricht!

Erdbeersorte Florian F1. Eine F1-Hybride mit rosa Blüten. Die Monatserdbeere kann die ganze Saison geerntet werden. Gesät wird. Auch diese Erdbeersorte ist ausdrücklich für den Balkon in Blumenkästen, Ampeln oder Töpfen geeignet. Gesät wird ab Februar in eine Aussaatschale auf der Fensterbank, bei etwa 15-18 °C, später im Jahr, so ab Mitte April kann direkt draußen gesät werden. Nicht in die pralle Sonne pflanzen.

 

Monatserdbeere Rügen. Auf diese Sorte wurde ich schon vor einiger Zeit aufmerksam, kam aber noch nicht dazu, sie zu säen. Die Pflanze wird etwa 20cm hoch und trägt große Früchte. Gesät wird auch ab Mitte Februar in die Saatschale, später, ab Mitte April auch draußen. Auch Rügen ist für Töpfe, Ampeln oder Blumenkästen geeignet.