Was ist mulchen?

Unter mulchen versteht man die Abdeckung des Mutterbodens im Beet mit organischen Materialien, die dann verrotten können: Das kann Rasenschnitt genauso wie Rindenmulch, Stroh ebenso wie Häckselgut oder Laub. Aber nicht jedes Material eignet sich gleichermaßen!

Mulchen stellt eine traditionelle Verbesserung des Bodens dar. Es gibt Pflanzen, die einen lockeren, humushaltigen Boden mit guter Durchlüftung bevorzugen. Diese Pflanzen wachsen in einem üblichen Beet nicht so gut, wie sie es in geeigneter Umgebung könnten. Mit dem richtigen Mulch geht es den Pflanzen einfach besser.

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Vorteile des Mulchens:

Mit dem Mulchen erhält der Boden die fehlende Lockerheit.
Ein einheitlich abgedeckts Beet kann schöner aussehen.
Das Mulchen verhindert Unkraut: Da der Boden abgedeckt ist, kann es nicht mehr wachsen.
Mulchen mit dem richtigen Material verbessert gezielt den Boden: Eichenlaub senkt etwa den pH-Wert sauren Bodens, Kiefernrindenmulch erhöht den PH-Wert.
Verschiedene Kräuter können direkt als Stärkung der Pflanzen wirken, andere hingegen wirken abschreckend auf Schädlinge.Der Boden bleibt feuchter, da er abgedeckt ist, und das Wasser nicht so schnell verdunsten  kann und Regenwasser langsamer abfließt.
Das verrottende organische Material bietet verschiedenen Kleinstlebewesen eine Heimat, das ist für den gesamten Boden und somit für die Pflanzen im Beet ein immenser Vorteil.
Rasenschnitt kann gut durch Mulchen „entsorgt“ werden. Mann spart sich die Fahrt zur Entsorgung und tut dem Beet gleichzeitig etwas Gutes.
Der Mulch wirkt als Wärmedämmschicht: Die Bodentemperatur bleibt gleichmäßiger – nachts wärmer, tagsüber kühler – was den Pflanzen ganz gut gefällt.

Nachteile des Mulchens:
Einige Materialien wie Rindenmulch, insbesondere aus Kiefer- oder anderer Nadelbaumrinde entzieht dem Boden wertvolle Nährstoffe (In diesem Fall Stickstoff). Rindenmulch ist daher eher aus ästhetischen Gründen im Einsatz. Eine Bodenverbesserung ergibt sich erst langfristig.

 

Erdbeeren überwintern

Wie soll ich meine Erdbeeren richtig überwintern, dass sie nächstes Jahr wieder frisch und kräftig austreiben können?

Diese Frage beschäftigt insbesondere jede Balkongärtnerin und jeden Balkongärtner immer wenn es wieder Herbst wird und die kalte Jahreszeit bevor steht.

Grundsätzlich: Erdbeerpflanzen gehören zu den „Harten im Garten“, d.h. zu den winterharten Pflanzen. Erdbeeren sind mehrjährig und halten den Winter im Freien durchaus auch ohne Hilfe aus. Bei seinen geliebten Schätzchen im Beet oder im Blumenkasten will man aber auf Nummer sicher gehen. Schließlich sollen die Pflanzen im nächsten Jahr wieder einen guten Ertrag liefern. Dazu ist es nötig, dass die Erdbeerpflanzen kräftig aus der Winterpause kommen und im Frühjahr gleich loslegen können.

Für alle Erdbeerpflanzen gilt: Im Herbst ist es vor dem Überwintern nötig, sich noch einmal intensiv um die Erdbeeren zu kümmern: Zum winterfest machen gehört vertrocknete Blätter zu entfernen, Ranken – wenn nicht schon geschehen – abzuschneiden. Sollten schon Ausläufer angewachsen sein, sollte man folgende Überlegung anstellen: Sind die Erdbeeren schon zu dicht? Dann müssen sie entsprechend reduziert werden. Die Pflanzen können an anderer Stelle wieder eingesetzt werden, sofern man sie vorsichtig, ohne die Wurzeln oder das Herz zu beschädigen, ausgräbt. (Beim Wiedereinpflanzen bitte einige Tage lang gießen!)
Nun sollte die Erde etwas aufgelockert und mit wenig Sand vermengt werden. Besonders bei Blumenkästen und Blumentöpfen ist das nötig, da die Erde im Laufe des Sommers durch gießen und trocknen recht fest wird.
Letztendlich kann die Erde noch mit ein wenig Beerendünger vorbereitet werden

Für Erdbeerpflanzen im Beet sieht die Sache recht einfach aus: Obwohl die Pflanzen tieferen Temperaturen als ihre Kollegen in den Blumenkästen auf dem Balkon ausgesetzt sind, sind sie besser geschützt: Oft ist der Boden nur an der Oberfläche gefroren und einfache Unterstützungsmaßnahmen können den Pflanzen das Überwintern leicht machen. Ja nach Standort werden die Pflanzen mit etwas Stroh oder Reisig abgedeckt – was ab meist nicht zwingend nötig ist. Ggf. können sie auch mit einem Vlies geschützt werden.
Diese Abdeckungen erfüllen zwar die Funktion eines Kälte schützen. Wichtiger als ein Schutz vor Kälte ist ein Schutz vor Wind: Er kann dafür sorgen, dass die Erdbeerpflanzen zu trocken werden!

Für Erdbeerpflanzen im Blumenkasten, Erdbeeren im Topf oder im Kübel ist etwas Schutz nötig, damit die Pflanzen es unbeschädigt durch die kalte Jahreszeit schaffen. Ein Blumenkasten oder ein Topf kann im Gegensatz zum Beet im Winter durchaus komplett durchfrieren – damit wäre die Erdbeerpflanze erledigt… Daher müssen die Pflanzgefäße mindestens an die Hauswand in eine windgeschützte Ecke heran geschoben werden. Zudem können die Töpfe mit Noppenfolie eingewickelt werden. Aber Vorsicht: Nicht die ganze Pflanze luftdicht einwickeln, sonst bildet sich leicht Schimmel!
Alles was im Beet möglich ist, kann man auch hier machen: Reisig, Stroh, Vlies,… je nach Region und Standort kann das sinnvoll sein.

Während des Winters schaut man ab und an nach seinen Pflänzchen: hin und wieder etwas Wasser schützt vor dem Austrocknen, regelmäßige Kontrolle bringt Hinweise auf Schimmel oder Schädlinge.

Erdbeerbeet im Februar

Liebe Leser, so soll es natürlich nicht aussehen:
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Dieses Erdbeerbeet von F&M sieht recht ungepflegt aus, auch wenn der Februar nicht die Vorzeigejahreszeit für Erdbeerbeete ist: hier sollte noch manches erledigt werden:

  • Die Erdbeeren gehören noch im Herbst ausgedünnt.
  • Der Boden muss aufgelockert werden – dabei aber niciht die empfindlichen Wurzeln oder gar der Herz der Erdbeere beschädigen.
  • Das trockene Laub unbedingt entfernen, um Fäulnis und Schimmelbildung vorzubeugen. Gerade in den abgestorbenen Pflanzenteilen können sich Krankheiten entwickeln.
  • Ob das Gras zwischen  den Reihen entfernt wird ist nicht nur Geschmackssache: Durch Bewuchs trocknet die Erde  im Winter nicht so schnell aus. Allerdings sieht es nicht so gepflegt aus und wucherndes Gras und Moos, wie hier zu sehen, kann die Erdbeerpflanzen beim Wachsen hindern. Gras und Moos zwischen den Reihen ist ein deutlicher Hinweis auf zu feste Erde.
  • Im Winter kann ein Erdbeerbeet abgedeckt sein. Dazu eignen sich Reisig oder Vlies.

So überwintern man Erdbeeren richtig: Erdbeeren überwintern

Erdbeeranzucht und Überwinterung im Gewächshaus

Braucht man für das Hobby Erdbeeranbau im Blumenkasten ein Gewächshaus oder nicht?

Gewächshaus
Isoliertes Gewächshaus

Diese Leitfrage beschäftigte die Redaktion und wurde kontrovers, ganz geklärt werden konnte das Thema nicht. Was bleibt, ist einen Überblick über die Erfahrungen mit einem Gewächshaus zu geben. Darüber hinaus sehen wir uns etwas um und schauen, welche Gewächshäuser denn in Frage kämen.

Vorgehen bei der Anschaffung eines Gewächshauses

Bevor man sich ein Gewächshaus anschafft, ist es empfehlenswert, sich die in Frage kommenden  Modelle anzusehen. Beim Kauf im Internet gibt es immer viele Fotos zu sehen, teilweise sogar Filme – eine direkte Betrachtung und ein in-die-Hand-nehmen ersetzt da aber nicht.

Viele Händler vor Ort haben eine Ausstellung, in der verschiedene Gewächshäuser ausgestellt sind. Dabei ist ein Vorteil, dass die meisten Gewächshäuser nach sehr ähnlichen Prinzipien aufgebaut sind. Das heißt nicht, dass wenn man eins gesehen hat, man alle gesehen hat, aber zumindest kann man besser einschätzen, welcher Typ in Frage kommt.

Der Folientunnel

Billig, schnell und einfach aufzustellen, hält leider oft nur eine Saison. Geeignet, um Erdbeeren im Beet zu verfrühen. Zur Überwinterung unnötig, fürs Beet ist eher Stroh oder Vlies zur Überwinterung sinnig.

Das Foliengewächshaus

Immer Plusgrade im beheizten Gewächshaus
Immer Plusgrade im beheizten Gewächshaus

Dieser Typ war bei uns zur Überwinterung im Einsatz – Natürlich beheizt. Erstaunlich: mit einem Grablicht (brennt 5 Tage!) konnte die Innentemperatur immer über dem Nullpunkt gehalten werden! Die Überwinterung von Erdbeeren im Foliengewächshaus hat sich also gelohnt!

Das Gewächshaus mit Aluminiumkonstruktion

Isoliertes Gewächshaus
Isoliertes Gewächshaus

Wer den Platz und die Gelegenheit hat, kann auf ein stabiles Gewächshaus mit einer Konstruktion aus Aluminiumschienen zurückgreifen. Das ist nicht nur für die
Überwinterung von Erdbeeren, sondern natürlich auch für den regulären Anbau nutzbar. Da Erdbeeren aber auch hervorragend ohne Gewächshaus auskommen, wird in der Regel das Gewächshaus für Tomaten oder dergleichen genutzt werden.

Hier macht es einen unterschied, ob das Gewächshaus mit Glas oder mit Hohlkammerplatten beplankt ist: Es ist natürlich nur dann sinnvoll, ein Gewächhaus zu beheizen, wenn es isoliert ist…

Fazit: Braucht man nun ein Gewächshaus für Erdbeeren? Dringend braucht man es nicht, vor allem, wenn man seine Erdbeeren im Topf im vierten Stock auf der Fensterbank zieht. Zur Überwinterung ist es aber unglaublich komfortabel und geschickt… wenn man den Platz dazu hat.

 

Erdbeeren abdecken

Erdbeeren sollten zum überwintern abgedeckt sein, damit der Frost ihnen in der kalten Jahreszeit nichts anhaben kann und die Pflanzen in der Winterluft und Wintersonne nicht austrocknen. Aber wie Erdbeeren abdecken?

Hier einige Vorschläge und Tipps, wie Erdbeeren so abgedeckt werden, damit sie problemlos überwintern können:

Mit Reisig – Reisig eignet sich prima, um Erdbeeren abzudecken. Es eignet sich Reisig mit kurzen, dichten Nadeln. Wer seinen Weihnachtsbaum entsorgen will, kann das Reisig des Weihnachtsbaums zum Abdecken verwenden.

Mit Vlies – Auch mit luftdurchlässigem Vlies können Erdbeerpflanzen abgedeckt werden. Es schützt vor dem Austrocken und vor Frost.

Mit Stroh – Mit Stroh sollten Erdbeeren nur abdeckt werden, wenn es sich um einen einigermaßen trockenen Standort handelt. Feuchtes Stroh schadet den Pflanzen mehr, als es nutzt.

Mit Plane – Erdbeeren sollten nicht mit einer Plane abgedeckt werden. Unter der Plane kann sich Feuchtigkeit ansammeln, die zu Fäule und Schimmel führen kann. Wenn eine Plane verwendet wird, sollte die Plane luftig aufgelegt werden, so dass sie nicht direkt auf dem Pflanzen liegt und eine Luftzirkulation gewährleistet ist.

Häckeldecke – Erdbeeren mit einer Häkeldecke abzudecken sieht putzig aus, bringt aber überhaupt nichts.

Erdbeere unter Spitzendecke im Blumenkasten

 

Tipps zur Überwinterung von Erdbeeren

Bisher war der Winter noch nicht so hart, als dass die Überwinterung von Erdbeeren Probleme bereitet hat. In den nächsten Wochen wird es aber sicher auch etwas länger Frost haben. Da ist es sinnvoll, sich einige Gedanken zur Überwinterung zu machen.

Advent im BlumenkastenGrundlagen wurden hier im Artikel „Erdbeeren überwintern“ erklärt. Einen Ratschlag kann ich an dieser Stelle aber zusätzlich geben: Gerade jetzt ist die Weihnachtszeit vorbei. Laut dem katholischen Jahreskreis geht sie zwar bis zu Maria Lichtmess Anfang Februar. Bei vielen Familien steht der Weihnachtsbaum nur bis Silvester oder bis zu Dreikönig.

Den Weihnachtsbaum wegzuwerfen oder zu verbrennen wäre aber etwas schade: Schneiden Sie mit der Gartenschere die Zweige von Stamm und verwenden Sie sie dazu, die Blumenkästen oder das Beet abzudecken. Somit ist erstens de Baum größtenteils entsorgt, zweitens sind die Erdbeeren geschützt winterfest.

Die Abdeckung aus den Zweigen des Weihnachtsbaum schützt die Erdbeeren vor dem Austrocknen bei der gerade im Winter trockenen Luft und durch die Wintersonne. Gerade Pflanzen in Töpfen oder im Blumenkasten sind gefährdet, im Winter auszutrocknen, wenn sie nicht ab und zu gegossen werden oder wie bei uns, abgedeckt sind.

So können Erdbeeren beim überwintern aussehen: An die geschützte Hauswand gestellt und mit Zweigen abgedeckt.
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Ranken von Erdbeeren zurückschneiden

Über einen Kommentar erreichte uns neulich die Frage, wann und wie sollen Erdbeeren zurückgeschnitten werden. Müssen die Ranken abgeschnitten werden, wenn ja  wie und wann.

Hierzu hilft es, sich zu überlegen, wozu die Pflanze die Ranken bildet und warum ein Gärtner Interesse hat, sie zurückzuschneiden:

Warum bilden Erdbeeren Ranken?

Erdbeeren kennen zwei Möglichkeiten, um sich zu vermehren. Einmal die sexuelle Vermehrung, die klassisch nach dem Bienchen und Blümchenprinzip funktioniert. Dabei kommen die Früchte/Scheinfrüchte und die Nüsschen der Erdbeere zu Stande.

Des Weiteres gibt es die vegetative Vermehrung. Dazu bilden Erdbeeren Ableger, die Tochterpflanzen, welche an Ranken aus der Mutterpflanze wachsen. Diese Tochterpflanzen können selbst im Boden anwachsen und lassen die Ranke, die ja die Verbindung zur Mutterpflanze-  so eine Art Nabelschnur – ist, verdorren. Es hat sich eine neue Pflanze gebildet.

Soll man Ranken zurückschneiden?

Während der Reifezeit und Erntezeit hat man meist das Interesse, so viele und so große Erdbeeren wie möglich zu ernten. Da wünscht sich kein Gärtner, dass die Pflanze noch Kraft und Nährstoffe dafür aufwendet, Tochterpflanzen zu bilden: Alle Reserven soll in große und viele Früchte fließen! Deshalb schneidet man sich bildende Ranken in de Reifezeit und Erntezeit üblicherweise zurück.
Das muss man nicht, aber man sollte wissen, dass die Früchte dann kleiner und in geringerer Anzahl wachsen.

Erdbeeren im Herbst nochmals zurückschneiden?

Nach der Ernte ist es Grunde gleich, ob die Pflanzen erneut Ranken bilden. Man kann die Tochterpflanzen, die sich bilden, aber zur vegetativen Vermehrung nutzen. Vor allem, wenn man darauf geachtet hat, welche Pflanzen am kräftigsten und ertragreichsten waren, können diese jetzt gezielt vermehrt werden. –> So vermehrt man Erdbeeren.

Das kräftige Zurückschneiden der Erdbeeren vor dem Winter ist aber sinnvoll, damit sich im abgestorbenen Laub kein Schimmel oder Fäulnis entwickelt.

 

Klettererdbeeren auf dem Balkon pflanzen

Klettererdbeeren sind praktisch und sehen auch noch gut aus!

Wer seine Erdbeeren lieber im Stehen ernten möchte, ist mit Klettererdbeeren im Blumentopf oder Blumenkasten ganz gut bedient. Denn meist stehen die Pflanzen sowieso auf dem Balkon etwas erhöht, zudem können Klettererdbeere leicht noch  1-1,5m nach oben wachsen.

Rote Erdbeere an der Klettererdbeere

Klettererdbeeren sind im Grunde keine speziellen Erdbeeren. Jede rankenbildende Sorte kann zur Klettererdbeere oder auch zur Hängeerdbeere werden!

Was man sich beim Pflanzen einer Klettererdbeere vorher überlegen soll:

  • Will man die Klettererdbeere selbst säen? Auch das ist möglich, dann sollte man aber schon Ende Februar daran denken, sich geeignetes Saatgut zu besorgen und die Erdbeeren säen.
  • Will man die Erdbeeren als Pflanzen kaufen und in Töpfe setzen, sollte man sich im Juni eine geeignete Erdbeersorte im Fachhandel kaufen.
  • Wer das ganze Jahr Erdbeeren ernten will, sollte sich nicht nur auf eine Sorte beschränken – sichen Sie sich Sorten aus, die das ganze Jahr tragen (z.B. Kent, Senga Sengana oder Elsanta)
  • Mit dem Blumentopf oder dem Blumenkasten ist man flexibel – am einfachsten ist die Platzwahl aber vor dem Pflanzen. Daher überlegen, wo ein sonniger Platz ist.
  • Der Blumentopf sollte aber groß genug sein: 25cm Durchmesser sollten es mindestens sein!

    Klettererdbeere Blüte mit Gerüst
    Klettergerüst – Rankhilfe für Klettererdbeere
  • Wenn die Erdbeeren klettern sollen, dann brauchen sie ein Klettergerüst. Das gibt es zu kaufen oder ist einfach selbst herzustellen. Es bieten sich unter anderem einige Weidenruten, die zusammengebunden werden, als Rankhilfe für Klettererdbeeren an. Die Rankhilfe sollte schon 1 – 1,5m hoch sein.
  • Klettererdbeeren brauchen Platz: pro Topf sollte eine Pflanze reichen, im Blumenkasten etwa alle 20-25cm eine Pflanze. Plfanzt man im Beet, sollte man den Erdbeeren noch mehr Platz gönnen: 30 cm Pflanzabstand sind sinnvoll.
  • Klettererdbeeren mögen schwach sauren Boden. Frische Pflanzerde sollte man den Erdbeeren daher mindestens gönnen.

Wie man Klettererdbeeren richtig pflegt:

  • Düngen: Im Blumentopf ist nicht so viel Erde wie im Beet, daher kann man sich Gedanken über das Düngen machen. Ich empfehle aber, sparsam mit dem Dünger zu sein. Meine Erdbeeren haben (zumindest im ersten Jahr) auch ohne Dünger gut getragen. Ab dem zweiten Jahr (ja, Erdbeeren kann man überwintern!) darfs etwas Erdbeerdünger sein. 
  • Gießen: Erdbeeren mögen es feucht, können mit Staunässe aber gar nichts anfangen! Daher sollten nur Töpfe oder Blumenkästen mit Loch unten und einem Untersetzer verwendet werden. Gegossen werden muss in der heißen Jahreszeit täglich, am besten frühmorgens oder am Abend. Achtung: Nicht Mittags gießen und die Blätter nass machen – das führt zu „Sonnenbrand“ auf den Blättern, da die Wassertropfen wie ein Brennglas wirken.
  • Ranken schneiden – Die ersten Ranken sollten entfernt werden, das regt die Pflanze zum Wachstum an und führt zu einer kräftigen Erdbeere. Später bleiben die Ranken natürlich dran, um die Erdbeere klettern zu lassen.
  • Überwintern: Nach der Ernte erden alle Ranken und welken Blätter entfernt. Die Erdbeere kann an einem geschützten Ort überwintern. 
  • Nach dem zweiten Jahr sollte man dann entscheiden, ob der Ertrag so war, dass man die Pflanze behalten möchte. Üblicherweise sinkt der Ertrag von Erdbeeren im dritten Jahr so, dass es sich empfielt, eine neue Klettererdbeere zu pflanzen.

Wie klettert die Klettererdbeere?

Das macht sie nicht von alleine. Letztendlich kann jede Erdbeere, die Ranken bildet zur Klettererdbeere gezogen werden. Die ranken, die sich sonst auf dem Boden schlängeln werden einfach genommen und mit einem Bast an die Rankhilfe oder ein Klettergerüst gebunden. Die Tochterpflanzen an den Ranken bilden Blüten und entwickelnt Erdbeeren, so dass eine Klettererdbeere entsteht.

…und was ist dann eine Hängeerdbeere?

Genau das selbe wie eine Klettererdbeere, nur werden die Ranken eben nciht nach oben gebunden, sondern hängen aus einem Blumenkasten oder einer Blumenampel herab. Mit einer Blumenampel lässt sich ein ähnlich angenehmer Effekt wie mit einem Klettergerüst erzielen: Man kann Erdbeeren ernten ohne isch zu bücken und hat einen Augenschmaus für den ganzen Sommer auf dem Balkon.

Senga Sengana als Balkonzierde
Senga Sengana als  Hängeerdbeere und Balkonzierde

 

Überwinterung im Gewächshaus

Seit Beginn der kalten Jahreszeit Mitte Oktober befinden sich unsere nicht winterharten Pflanzenschätzchen zum Überwintern im Gewächshaus. Ein Foliengewächshaus auf dem Balkon, bzw. der Dachterrasse, dafür zu nutzen scheint uns neu, daher entschied die Redaktion, die Überwinterung zu dokumentieren.

Vorteile

Die Nutzung eines kleinen Gewächshauses zur Überwinterung scheint uns in vielerlei Hinsicht einer Überwinterung in der Wohnung überlegen zu sein:

  • Kein Wohnraum muss verwendet werden, lediglich ein im Winter sowieso kaum genutztes Stück des Balkons
  • Die Pflanzen erhalten mehr Licht als bei einer Überwinterung im Keller, Dachboden, Garage oder im Flur.
  • Eine zu warme Überwinterung mit allen Folgen (Schädlinge, Austrocknen,…) wird vermieden.

Was muss bei einer Überwinterung im Gewächshaus beachtet werden?

Isoliertes Foliengewächshaus
Isoliertes Foliengewächshaus

Um all diese Vorteile einen Gewächshauses genießen zu können, müssen laut unseren bisher erlangten Erfahrungen ein paar Kleinigkeiten beachtet werden:

  •  Temperatur: Wir haben die Temperatur durch ein Innen/Außenthermometer überwacht, wobei sich der Sensor für „außen“ im Gewächshaus in etwa 50 cm Höhe befindet, das Gerät selbst die Außentemperatur anzeigt. Da das Gewächshaus geschützt an der Hauswand und überdacht steht, ist die Temperatur im Gewächshaus stets 2 °C – 4°C höher als draußen. Anfangs und in der warmen Phase dieses Winters genügte dieser kleine Temperaturunterschied völlig aus.
  • Isolation: Ein Gewächshaus zur Überwinterung muss zusätzlich Isoliert werden. Entweder man wählt gleich die stabile (und etwas teurere) Variante mit isolierenden Doppelsteg-Kunststoffplatten oder man verwendet eine dicke, isolierende Folie. Auch die Isolation zum Boden darf nicht vergessen werden! Da unser Gewächshaus nur aus einer dünnen Folien besteht, isolierten wir zusätzlich mit Noppenfolie aus verschiedenen Verpackungen. Insbesondere der Überwurf der Noppenfolie über das Dach brachte einige Grade über der Außentemperatur.
  • Heizung: Teilweise maßen wir aber Temperaturen unter 0°C, wobei es im Gewächshaus stets bei Plusgraden blieb. Daher entschieden wir und dazu, das Gewächshaus zu heizen. Anstatt einer gekauften Gewächshausheizung verwenden wir Grablichte. Grablichte haben eine Leistung von ca. 50W, was bisher ausreichte.
    Möglich wäre auch die Nutzung eines elektrischen Frostwächters. Nach den Erfahrungen dieses Winters (bis Mitte Februar) wäre das auch bezahlbar gewesen – lediglich die Anschaffung des Gerätes wäre ins Gewicht gefallen.
  • Lüftung: Und hier komme wir an einen Punkt, an dem das einfache Foliengewächshaus langsam an seine Grenzen kommt. Auch bei den niedrigen Temperaturen zwischen 1°C – 10°C ist es im Gewächshaus ständig feucht. Einerseits ist das von Vorteil, da Pflanzen auch beim überwintern Feuchtigkeit benötigen und nicht austrocknen dürfen. Andererseits besteht die Gefahr der Schimmelbildung. Diese Gefahr hat sich bei uns realisiert – durch frühes Eingreifen konnten zwar die meisten Pflanzen gerettet werden, für einige kleinere Pflanzen kam allerdings die Hilfe zu spät.

Fazit: Ein Gewächshaus zur Überwinterung ist eine elegante und geschickte Lösung, allerdings muss einiges beachtet werden. Das preiswerteste Foliengewächshaus ist leider nicht das Mittel der Wahl – Es sollte schon im Voraus bedacht werden, wie geheizt und vor allem wie das Gewächshaus belüftet werden kann. Hier scheint es mit sinnvoll, auf professionelleres Material als auf das nächste Baumarktgewächshaus zurückzugreifen. Hochwertigere Gewächshäuser bieten ein Zubehörprogramm mit passenden Lüftungen, ThermostatenVentilatoren oder gar elektrischen Frostwächtern.

Erdbeeranbauers Chilipracht

Erdbeeren bleiben erste Wahl – sicherlich.

Dennoch möchte ich auch im Winter ernten, und da beiten sich Chili an. Chili können mehrjährig gepflegt werden und müssen nicht überwintern. Man kann sie im Winter in der Wohnung lassen, dort werden sie weiter blühen und Früchte tragen.

Dabei sollte man aber die Düngung nicht vergessen. Hier einige Tipps wie man Chili überwintert.

Erdbeeren überwintern im Gewächshaus

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So, das Gewächshaus wurde heute bezogen. Unter anderen mit den Erdbeeren – im Bild sind junge, selbst gezogene, bzw. aus Ablegern vermehrte Erdbeeren.

Es überwintern Zitrone, Hibiskus, Geranie, Erdbeeren, Olive und unzählige Kräuter im Gewächshaus.

Nachtrag 29.10.: Mittlerweile ist auf eine Maulbeere eingezogen.

Rechts unten im Bild ist der erste Versuch zu sehen, das Gewächshaus zu beheizen… Ein Teelicht leistet so um die 50W, um die Temperaturen über dem Gefrierpunkt zu halten, sollte es reichen. Zumal die Außentemperaturen auch noch über dem Gefrierpunkt sind 😉 Ob das auch späer funktioniert?

Ich werde mich mal mit Gewächshausheizungen näher beschäftigen müssen.

Gewächshaus zum Überwintern auf dem Balkon

Wie versprochen will ich beginnen, regelmäßig über die Überwinterung meiner Erdbeeren und anderen Pflanzen zu berichten.
 

Gestern kam es an, das Gewächshaus, welches ich auf dem Balkon aufstellen wollte. Der Gedanke war, dass auf dem geschützt liegenden Balkon ein Gewächshaus doch ausreichend Schutz bieten müsse, um Pflanzen sicher durch den Winter zu bekommen.

Gewählt habe ich ein Foliengewächshaus von Amazon, das für meine Zwecke ausreichend Platz bietet.

Um so kam es an. Nach dem öffnen begrüßte mich eine Menge wohlgeordneter Kleinteile. Die Bauteile Des Gewächshauses habe ich dann Stück für Stück ausgepackt.

Der Bauplan war mit einer DIN A4 Seite sehr übersichtlich. Die Abbildung machte einen erklärenden Text unnötig.

Bei den Stangen war es wichtig, sie erst einmal der Größe nach zu sortieren.

Sonst ist der Zusammenbau unmöglich. Sinnvoll wäre es gewesen, die Stangen mit z.B. einer Notiz gleich in den Buchstaben zu beschriftem, die im Plan vorkommen. Das habe ich nicht getan, deshalb kam es gleich zu einer Verwechslung, die 5 Minuten Umbauen nach sich zog…

Nach ca. 25 min. war das Gewächshaus aufgebaut und bezugsfertig:

Dieses Gewächshaus gibt es noch in anderen Varianten, diese erschien mir aber am geschicktesten. Wer einen kleineren Balkon hat, kann sich auch kleinere Gewächhäuser kaufen:

Pflanzen überwintern auf dem Balkon

Aufgrund der großen Resonanz hat sich die Redaktion dazu entschlossen, eine neue Kategorie einzuführen:

Wie Erdbeeren überwintern war eines der meist eingegebenen Suchbegriffe der letzten Zeit, daher nun die Kategorie Überwintern, die sich mit der Überwinterung von Erdbeeren und anderen Pflanzen auf dem Balkon beschäftigt.

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Wer einen Keller oder viel Platz an anderen Orten hat, für den ist die Überwinterung von Pflanzen meist kein großes Problem. Wer aber in einer Wohnung ohne Keller, Scheune oder dergleichen lebt, muss sich umsehen, wie er seine Erdbeeren überwintert. In der Wohnung geht das meist nciht, wer aber über einen Balkon verfügt, kann sich so behelfen:

Gestern kam es an, das Gewächshaus für den Balkon.

Wir planen, die Erdbeeren, Chilis, Frangipanis, eine Zitrone und Physalis darin zu überwintern. Regelmäßig werde ich darüber berichten.

 

 

 

Chili überwintern – aber wie?

Chilis überwintern? Wie soll denn das gehen?

Das fragte neulich ein Leser dieses Blogs.

Tatsächlich können Chilis entgegen der landläufigen Meinung tatsächlich überwintert werden. Es handelt sich bei Chilis  um mehrjährige Pflanzen.
Kann man die richtigen Bedingungen für das Überwintern von Chilis schaffen, ist es kein Problem, seine geliebten Pflanzen auch im nächsten Jahr noch bei sich auf dem Balkon zu haben.

Vorbereitungen

Die Pflanzen müssen auf Schädlinge untersucht werden, sofern das nicht regelmäßig im Jahreslauf getan wurde. Einen Läusebefall werden die Pflanzen im Winter nur mit Mühe überleben, bzw. sie werden davon erkennbar geschwächt. Deshalb sollte die Chili auf Läuse und andere Schädlinge untersucht werden. Diese werden dann von der Pflanze entfernt. (Tipps zur Läusebekämpfung hier)

Wo Chili überwintern?

Dort wo es geht. Entweder in der Wohung oder an einem kühlen Ort. Folgendes ist zu beachten:

Überwintern von Chilis in der Wohnung

Chilis können in der Wohnung überwintern. Sie werden weiter blühen und Früchte tragen, haben aber mit der geringen Sonnenscheindauer zu kämpfen: Daher ist ein heller, lichtdurchfluteter Ort besonders wichtig.
Die Pflanze muss regelmäßig auf  Schädlinge hin kontrolliert werden, da diese an der Wohnungsluft gut gedeihen können. Regelmäßiges Gießen, ggf, Düngen und Einsprühen (destilliertes Wasser) lässt die Chilipflanze auch im Winter in der Wohnung gedeihen.
Dass Chili in der Wohnungs auch im Winter weiter wachsen, blühen und Früchte tragen liegt an der Herkunft der Pflanze: In ihrer Heimatregion gibt es die Jahreszeit Winter in der uns bekannten Form nicht: Dort wachsen die das ganze Jahr und tragen auch durchgehend Früchte.

Überwintern an einem kühlen Ort

Hier gelten ähnliche Regeln wie in der Wohnung: Konstante 8-12 °C, nicht zu trockene Luft, kein Zug, heller Standort. Wenig gießen, nicht düngen. Regelmäßig auf Schädlingsbefall überprüfen!

Was mehrjährige Chilis brauchen

Egal wo die Chilipflanze überwintert, folgende Tätigkeiten sind zu Jahresbeginn (Februar) nötig:

  • Pflanze kräftig (!) zurückschneiden.
  • Chili umtopfen in einen etwas größeren, aber nicht zu großen Topf.
  • Wenig düngen
  • Qualität der Erde prüfen: Feucht, nicht zu hart.
  • Jetzt sollte die (kühl überwinterte ) Chilipflanze an einen etwas wärmeren Ort gestellt werden, falls dies möglich ist.

In den Folgejahren werden die Pflanzen größer und kräftiger. Daher ist auch ein höherer Ertrag zu erwarten!

Viel Spaß!

PS: Über Bilder und Berichte erfolgreicher Überwinterungen (nicht nur von Chilis) würde ich mich sehr freuen!

Klimamessung im Gewächshaus

Für das Überwintern von Pflanzen, seien es Erdbeeren, Chili, Physalis  oder Zierpflanzen wie Geranien und dergleichen, sind immer die Klimabedingungen beim Überwintern maßgeblich.

Sind die Klimatischen Gegebenheiten am Überwinterungsplatz ungünstig, schadet das der Pflanze und begünstigt im schlimmsten Fall Schädlingen und Krankheiten wie Blattläuse, Schildläuse oder Pilze.

Aus diesen Gründen sollte mindestens die Temperatur und Luftfeuchtigkeit an Platz des Überwinterns regelmäßig gemessen werden.

Temperaturmessung

Viele Pflanzen benötigen für die Überwinterung eine Temperatur von 8-12°C. Für die Temperaturmessung sollte nicht nur ein einfaches Thermometer verwendet werden, zwar ist die momentane Temperatur auch wichtig, es muss aber letztlich die Temperatur über einen längeren Zeitverlauf gemessen werden.
Ideal dafür ist ein Minimum/Maximun-Thermometer. Nur so lässt sich erkennen, ob es nachts zu khl zu werden beginnt oder ob die maximale Überwinterungstemperatur für manche Pflanzen tagsüber überschritten wird.

Es gibt digitale und analoge Messgeräte, welches Gerät bevorzugt wird, ist dabei Geschmackssache.

Ich verwende bisher ein preisgünstiges digitales Innen/Außentemperaturthermometer mit der Min/Max-Funktion.
Damit kann ich am Temperaturunterschied auch erkennen, ob das Gewächshaus dicht ist, oder  (durch Beschädigung oder offene Klappe/Tür) nicht.Hygrometer

Messung der Luftfeuchtigkeit 

Beim Überwintern sollte die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch sein, damit sich keine Pilzkrankheiten einnisten können. Zu trocken darf es aber auch ncit sein, da Pflanzen dann zu schnell austrocknen und die Vermehrung von Blattläusen und Schildläusen begünstigt wird.

Es gibt preisgünstige digitale und analoge Messgereäte (Hygrometer). M.E. ist die Genauigkeit aufs Prozent nicht so wichtig. Wichtig ist, dass das Gerät eine Tendenz anzeigt, die im Laufe der Zeit verglichen werden kann. Idealerweise kann das Gerät eingestellt/geeicht werden. Dafür ist dann natürlich ein genaues Referenzgerät nötig. Wenn man mehrere Hygrosmeter im Einsatz hat reicht es zumeist aus, diese gleich einzustellen, damit man die Standorte untereinander vergleichen kann. Der absolute, aufs Prozent genaue Wert fällt dabei m.E. nicht so ins Gewicht.

Zur Messung verwende ich ein einfaches analoges Hygrometer.

Messen der Helligkeit

Zum Überwintern benötigen die meisten Pflanzen einen kühlen, hellen Ort. Die Messung der Helligkeit scheint mir nicht ganz so wichtig zu sein, da sich schon mit bloßem Auge erkennen lässt, ob ein Platz eher hell oder dunkel ist.

Will man es aber genau wissen, hilft ein Luxmeter, der auch in der Fotografie verwendet wird.

Will man hingegen die Helligkeitsdauer messen, ist ein Messgerät zu umständlich. Man kann sich einfach mit Tabellen zum Sonnenuntergang und -aufgang beschäftigen.

Wie man Erdbeeren sicher durch den Winter bringt

Wie Erdbeeren überwintern? ist eine Fragestellung, die jedes Jahr im Herbst, bzw. zum Winteranfang interessant wird.

Erdbeeren sind mehrjährig, also wird man anstatt neue Pflanzen zu setzen, zumindestzwei mal  Erdbeerpflanzen überwintern müssen.

Frost kann bei den empfindlichen Erdbeerpflanzen einigen Schaden anrichten. Erdbeerblüten erfrieren schon bei Temperaturen zwischen -0,5°C und -1,5C. Dies zeigt sich dann durch eine Schwärzung des Blütenbodens – dann ist es allerdings schon zu spät. Dies spielt im Herbst zwar keine große Rolle mehr, für das Frühjahr mit Spätfrost kann es aber von Bedeutung sein.
Aber auch die Pflanze selbst und das Wurzelwerk sind frostempfindlich. Daher muss man die Pflanze schützen:

Erdbeeren im Blumenkasten oder im Topf sind recht unkompliziert zu überwintern. Es reicht in unseren Breiten aus, die Kästen oder Töpfe in ein geschütztes Eck, möglichst an der Hauswand, zu stellen. Gegebenenfalls können die Pflanzen noch mit Stroh oder Reisig (Fichte) abgedeckt werden. An der Hauswand reicht die geringe Wärme des Hauses und der Windschutz aus, damit die Erdbeerpfanzen eine zum Überwintern ausreichende Temperatur haben.
Allerdings sind die Erdbeeren im Blumenkasten oder Topf auch unter der Erde etwas gefährdeter: Es muss unbesdingt vermieden werden, dass die Erde in den Töpfen komplett durchfriert: Daher sollte man im Winter nicht übermäßig wässern, allerdings darf der Boden auch nicht austrocknen.

Bei Erdbeeren im freien Beet kann das anders aussehen. Erdbeeren wurzeln nicht tief und sind daher vollständig dem Frost ausgesetzt. Schutz bietet Stroh zwischen den Reihen gestreutes oder ebenfalls Reisig (Fichte). Eine Plane ist nicht zu empfehlen, da sie nicht luftdurchlässig genug ist! Ein Vlies hingegen bietet Schutz und schließt das Beet so ab, dass Feuchtigkeit und Luft im richtigen Maße zirkulieren können: Pilzkrankheiten und Fäulnis wird so vorgebeugt.

Spätfrost kann genauso begegnet werden. Zusätzlich verzögert eine Wärmeisolation auch den Austrieb: Spätfrost kann so weniger Schaden anrichten. Belässt man das Stroh allerdings zu lange zwischen den Erdbeeren, besteht die Gefahr der Fäulnis und anderer Erkrankungen.

Der Pragmatiker überwintert seine Erdbeeren pragmatisch, der Ästhet deckt seine Erdbeeren im Winter schön ab😉

Erdbeeren überwintern

Erdbeeren sind mehrjährige Pflanzen, daher stellt sich die Frage, wie man die Erdbeerpflanzen überwintern kann. Dabei darf aber nicht verwechselt werden, dass einmal tragenden Sorten ebenfalls mehrjährig sind. Das einmal bezieht sich nur auf die Häufigkeit der Ernte im Jahr.

Frost kann bei den empfindlichen Erdbeerpflanzen einigen Schaden anrichten. Erdbeerblüten erfrieren schon bei Temperaturen zwischen -0,5°C und -1,5C. Dies zeigt sich dann durch eine Schwärzung des Blütenbodens – dann ist es allerdings schon zu spät.

Erdbeeren im Blumenkasten oder im Topf sind recht unkompliziert zu überwintern. Es reicht in unseren Breiten aus, die Kästen oder Töpfe in ein geschütztes Eck, möglichst an der Hauswand, zu stellen. Gegebenenfalls können die Pflanzen noch mit Stroh oder Reisig (Fichte) abgedeckt werden.

Bei Erdbeeren im freien Beet kann das anders aussehen. Erdbeeren wurzeln nicht tief und sind daher vollständig dem Frost ausgesetzt. Schutz bietet Stroh zwischen den Reihen oder ebenfalls Reisig (Fichte). Eine Plane ist nicht zu empfehlen! Ein Vlies hingegen bietet Schutz und schließt das Beet so ab, dass Feuchtigkeit und Luft im richtigen Maße zirkulieren können: Pilzkrankheiten und Fäulnis wird so vorgebeugt.

Spätfrost kann genauso begegnet werden. Zusätzlich verzögert eine Wärmeisolation auch den Austrieb: Spätfrost kann so weniger Schaden anrichten. Belässt man das Stroh allerdings zu lange zwischen den Erdbeeren, besteht die Gefahr der Fäulnis und anderer Erkrankungen.

Tagpfauenauge auf der Fensterbank

Dieses Tagpfauenauge haben wir heute auf der Fensterbank entdeckt. Aus Furcht, dass er geschwächt sterben könnte, wurde er mit Zuckerwasser gefüttert. Nach etwas Recherche habe ich gleich gemerkt, dass dies wohl die falsche Vorgehensweise war…

Tagpfauenauge im Winter Tagpfauenauge im Winter Tagpfauenauge im Winter Tagpfauenauge im Winter

Tatsächlich können Schmetterlinge als Insekt überwintern. Im geheizten Räumen ist das aber unmöglich. Die Insekten müssen in eine Winterstarre fallen, was in der Wärme und abgelenkt durch mannigfaltige Düfte nicht möglich ist. Daher sollen Falter, die im Winter in Wohnräumen gefunden werden, erntweder nach draußen oder sogar in eine Finstere Ecke im einem Schuppen, kühlen Keller oder dergleichen gebracht werden.

Aber auch dann bleibt die erfolgreiche Überwinterung eines Falters ein kleines Wunder: Die Überlebensrate ist klein. Auch wenn die Tiere nicht anderen Tieren als Winterration dienen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie den nächsten Frühling erleben leider klein.

Nachlesen kann man das hier.

Die Berechtigung dieses Artikels liegt darin, dass die Bilder auf der Fensterbank gemacht wurde und es hier um Erdbeeranbau im Blumenkasten auf der Fensterbank geht;-)