Grundsätzliches für das Erdbeerbeet – natürlicher Erdbeeranbau

  1. Richtig düngen ist wichtig – aber langsam: es sollte langsam und ausgewogen gedüngt werden. Soll kein spezieller Beerendünger zum Einsatz kommen, kann auch natürlich gedüngt werden. Dazu wird Komposterde untergearbeitet, mit Gründüngung gearbeitet oder gemulcht. Die Gefahr der Überdüngung ist nicht zu unterschätzen: Die Pflanzen werden „schluffig“ weich und sind nicht mehr so widerstandsfähig gegenüber Schädlingen und Krankheiten.
    Überdüngung kann auch den Läusebefall begünstigen: Durch die Düngung steigt der Zuckeranteil in dem Pflanzenzellen – das mögen die Läuse natürlich!
  2. Richtig Pflanzen – der Pflanzabstand machts! Ein Erdbeerbeet ist eine Monokultur mit allen entsprechenden Risiken. Daher sollten Erdbeeren nicht zu dicht gepflanzt werden. Ausreichender Abstand verhindert die Ausbreitung von Pilzerkrankungen und erschwert Schädlingen das Leben.
  3. Abwechslung machts: Muss es immer ein Erdbeerbeet sein? Ich habe gute Erfahrungen mit verteilten Erdbeerpflanzen im Garten gemacht. Das ist natürlich nicht fürs effektive Ernten gedacht. Aber es macht auch Freude, überall Erdbeeren zu finden – fast die an Ostern – den ganzen Sommer über!
  4. Artenvielfalt: Verschiedene Erdbeersorten haben verschiedene Resistenzen und sind unterschiedlich widerstandsfähig. Das sollte man sich zu Nutze machen und verschiedene Sorten pflanzen! Das macht auch den Genuss bei der Ernte abwechslungsreicher.
  5. Immer locker bleiben: Ist der Boden zu stark verdichtet, bekommen die Wurzeln Probleme.
  6. Nach drei bis vier Jahren darf das Erdbeerbeet auch mal ein anderes Beet werden. Fruchtfolge verringert die Gefahr von Pilzerkrankungen und Auszehrung des Bodens.

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