Was ist mulchen?

Unter mulchen versteht man die Abdeckung des Mutterbodens im Beet mit organischen Materialien, die dann verrotten können: Das kann Rasenschnitt genauso wie Rindenmulch, Stroh ebenso wie Häckselgut oder Laub. Aber nicht jedes Material eignet sich gleichermaßen!

Mulchen stellt eine traditionelle Verbesserung des Bodens dar. Es gibt Pflanzen, die einen lockeren, humushaltigen Boden mit guter Durchlüftung bevorzugen. Diese Pflanzen wachsen in einem üblichen Beet nicht so gut, wie sie es in geeigneter Umgebung könnten. Mit dem richtigen Mulch geht es den Pflanzen einfach besser.

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Vorteile des Mulchens:

Mit dem Mulchen erhält der Boden die fehlende Lockerheit.
Ein einheitlich abgedeckts Beet kann schöner aussehen.
Das Mulchen verhindert Unkraut: Da der Boden abgedeckt ist, kann es nicht mehr wachsen.
Mulchen mit dem richtigen Material verbessert gezielt den Boden: Eichenlaub senkt etwa den pH-Wert sauren Bodens, Kiefernrindenmulch erhöht den PH-Wert.
Verschiedene Kräuter können direkt als Stärkung der Pflanzen wirken, andere hingegen wirken abschreckend auf Schädlinge.Der Boden bleibt feuchter, da er abgedeckt ist, und das Wasser nicht so schnell verdunsten  kann und Regenwasser langsamer abfließt.
Das verrottende organische Material bietet verschiedenen Kleinstlebewesen eine Heimat, das ist für den gesamten Boden und somit für die Pflanzen im Beet ein immenser Vorteil.
Rasenschnitt kann gut durch Mulchen „entsorgt“ werden. Mann spart sich die Fahrt zur Entsorgung und tut dem Beet gleichzeitig etwas Gutes.
Der Mulch wirkt als Wärmedämmschicht: Die Bodentemperatur bleibt gleichmäßiger – nachts wärmer, tagsüber kühler – was den Pflanzen ganz gut gefällt.

Nachteile des Mulchens:
Einige Materialien wie Rindenmulch, insbesondere aus Kiefer- oder anderer Nadelbaumrinde entzieht dem Boden wertvolle Nährstoffe (In diesem Fall Stickstoff). Rindenmulch ist daher eher aus ästhetischen Gründen im Einsatz. Eine Bodenverbesserung ergibt sich erst langfristig.

 

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