Erdbeeren sind mehrjährige Pflanzen, daher stellt sich die Frage, wie man die Erdbeerpflanzen überwintern kann. Dabei darf aber nicht verwechselt werden, dass einmal tragenden Sorten ebenfalls mehrjährig sind. Das einmal bezieht sich nur auf die Häufigkeit der Ernte im Jahr.
Frost kann bei den empfindlichen Erdbeerpflanzen einigen Schaden anrichten. Erdbeerblüten erfrieren schon bei Temperaturen zwischen -0,5°C und -1,5C. Dies zeigt sich dann durch eine Schwärzung des Blütenbodens – dann ist es allerdings schon zu spät.
Erdbeeren im Blumenkasten oder im Topf sind recht unkompliziert zu überwintern. Es reicht in unseren Breiten aus, die Kästen oder Töpfe in ein geschütztes Eck, möglichst an der Hauswand, zu stellen. Gegebenenfalls können die Pflanzen noch mit Stroh oder Reisig (Fichte) abgedeckt werden.
Bei Erdbeeren im freien Beet kann das anders aussehen. Erdbeeren wurzeln nicht tief und sind daher vollständig dem Frost ausgesetzt. Schutz bietet Stroh zwischen den Reihen oder ebenfalls Reisig (Fichte). Eine Plane ist nicht zu empfehlen! Ein Vlies hingegen bietet Schutz und schließt das Beet so ab, dass Feuchtigkeit und Luft im richtigen Maße zirkulieren können: Pilzkrankheiten und Fäulnis wird so vorgebeugt.
Spätfrost kann genauso begegnet werden. Zusätzlich verzögert eine Wärmeisolation auch den Austrieb: Spätfrost kann so weniger Schaden anrichten. Belässt man das Stroh allerdings zu lange zwischen den Erdbeeren, besteht die Gefahr der Fäulnis und anderer Erkrankungen.
Letzte Kommentare