Im April gehts richtig los mit der Arbeit. Hier wird aber auch ein großer Teil der Grundlage für die Ernte im Sommer gelegt.
Erdbeeren pflanzen. Wer im letzten Sommer keine Erdbeeren mehr gepflanzt hat, kann im April kräftige Erdbeerpflanzen aus Töpfen pflanzen. Genauso habe ich es vor einigen Jahren gehandhabt. Die Erdbeerpflanzen in meinem Blumenkasten habe ich als Topfware auf dem Wochenmarkt gekauft und in die Blumenkästen versetzt. Wer neu pflanzt sollte dabei auf resistente Sorten achten. Ebenfalls sollte man den Wurzelballen in Augenschein nehmen: Er sollte kräftig sein, Umhüllungen auf Kunststoff, Torf oder anderem müssen entfernt werden, sonst wachsen die Wurzeln später nur schwer in den umliegenden Boden.
Wenn noch nicht getan, sollten jetzt die Erdbeerpflanzen von altem Blätterwerk und Stängeln befreit
werden. Unkraut sollte gejätet und der Boden aufgelockert werden. Die Bodenlockerung im Frühjahr darf aber nciht zu tief erfolgen: Sonst werden die empfindlichen Wurzeln beschädigt. Vor der Ernte ist das die letzte Möglichkeit zur Unkraut- und Laubentfernung.
Jetzt schon die Erdbeerpflanzen regelmäßig gießen. Die Ertrag damit deutlich erhöht.
Das Frühjahr, speziell der April, ist auch die Zeit, in der der Erdbeerblütenstecher aktiv wird. Dieser schwarze, 2-4mm lange Käfer überwintert in Laub und befällt vorzugsweise Erdbeeren und Himbeeren. Dabei legt das Weibchen einzelne Eier in die Knospen. Die Knospen vertrocknen und knicken ab. Der geschlüpfte Käfer ernährt sich später von den Blütenblättern und sorgt somit für einen massiven Ernteausfall. Vertrocknete und abgenickte Knospen müssen sofort entfernt werden, um eine weitere Verbreitung zu verhindern.
