Erdbeeren im Blumenkasten automatisch bewässern

Der Sommer ist heiß und da möchte man mal ans Meer, an den See oder in die kühlen Berge. Was macht man aber mit dem empfindlichen Erdbeerpflanzen zu Hause?

Was vielerorts bei Geranien im Blumenkasten selbstverständlich ist, kann für Erdbeeren nicht falsch oder unmöglich sein: Eine Tröpfchenbewässerung des Blumenkastens mit einem Schlauchregner.

2014-07-25 15.51.46Die Vorteile liegen auf der Hand: Nach der Investition in die Ausrüstung hat man erst mal mehr Ruhe: Das Gießen erledigt sich von alleine. Gekoppelt mit einer Zeitschaltuhr sogar zu den für die Bewässerung günstigen Morgenstunden, zu denen man lieber im Bett bleibt aus Gießkannen zu schleppen.
Zudem wird Staunässe vermieden, die entsteht, wenn eine volle Gießkanne in den Blumenkasten gekippt wird und Wasser im Untersetzer stehen bleibt. Staunässe ist besonders ungünstig bei Erdbeeren, da diese dann eine Wurzelfäule entwickeln können. Eine gleichmäßige Bewässerung vermindert auch Stress, der durch den Wechsel von Nässe und Trockenheit durchaus auch bei Pflanzen auftritt. Durch die kleinen Tröpfchen, die ins Erdreich gehen wird auch vermieden, dass sich auf den Blättern Tropfen bilden, die bei Sonnenschein wie Lupen wirken und die Blätter verbrennen.

Das braucht man für die Bewässerung: Einen Anschlussschlauch an den Wasserhahn, ggf. ein zeitgesteuertes Ventil und einen Tropfschlauch, durch den die Blumenkästen langsam und gleichmäßig bewässert werden. Etwas Arbeit in die Installation muss man aufwenden, dann kann man sich bequem zurücklehnen.

Ideal wäre natürlich die Verwendung des weicheren Regenwassers aus einer Zisterne. Dann spart man sich die Wasserkosten und hat gleichzeitig für Pflanzen durch Temperatur und Härtegrad für Pflanzen besser geeignetes Wasser.

Das Material kann vom Fachhändler vor Ort kommen, oder man kann sich z.B. hier die Teile auch online bestellen.

Balkon fit fürs Frühjahr machen

Bestes Gartenwetter – was heißt das schon! Auch bei trüben und regnerischem Wetter kann man damit beginnen, den Balkon, die Terasse oder die Beete im Garten fit für den Frühling zu machen.

Und eben das ist jetzt nötig:

Erdbeerpflege im März

Die Erdbeerpflege im März beinhaltet die Säuberung des Beetes oder des Blumenkastens:

  • Das alte Laub vom letzten Jahr muss entfernt werden, damit es nicht als Brutstätte für Krankheiten dienen kann. Ich habe die kleinen, frisch sprießenden Pflänzchen mit einer Hand vorsichtig gegriffen und mit einer alten Haushaltsschere rundherum die alten Blätter und Ranken abgeschnitten.
  • Pflanzenreste aus dem Vorjahr, Fruchtmumien und andere Laubreste werden entfernt, damit sich kein Schimmel bilden kann oder sich ein Pilz einnistet.
  • Der Boden wird vorsichtig aufgelockert: Dabei dürfen die empfindlichen Wurzeln auf keinen Fall beschädigt werden! Ich habe mit einer kleinen Hacke um die Erdbeerpflanzen herum den Boden gelockert. In der Nähe der Pflanze habe ich nicht mit der Hacke gearbeitet, sondern mit Hand.

Und hier ein paar Bilder meiner Arbeit am Blumenkasten mit Erdbeeren:

Einer von mehreren Blumenkästen. In ihm wachsen Erdbeeren der Sorte Senga Sengana:

Erdbeeren im Blumenkasten
vorher
Erdbeeren im Blumenkasten
nachher

Hier wachsen Erdbeerpflanzen der Sorte Senga Sengana.

Erdbeeren im Blumenkasten
vorher
Erdbeeren im Blumenkasten
nachher

Mein momentan ältester Blumenkasten mit Erdbeeren. Er ist ebenfalls mit Senga Sengana bepflanzt.

Erdbeeren im Blumenkasten
vorher
Erdbeeren im Blumenkasten
nachher

 

Erdbeeren verkleet und vereicht.

Erdbeeren im Blumenkasten haben etwas sehr dekoratives. Zu dekorativ wird es meines Erachtens, wenn sich andere Arten den Lebensraum Blumenkasten erobern: Eichen und Klee gehören nicht in den Blumenkasten.

Genauswenig wie verbohnter Bambus toll ist…

 

Vereichte Erdbeeren
Vereichte Erdbeeren
Verkleete Erdbeere
Verkleete Erdbeere
Verbohnter Bambus
Verbohnter Bambus

Hängeerdbeeren auf dem Balkon?

Natürlich habe ich es darauf angelegt, aber nachdem ich einige Tage nicht darauf geachtet habe, war ich schn etwas erstaunt: Anstatt wie auf dem Balkon üblich Geranien schmücken bei mir herabhängende Erdbeeren in Blumenkästen die Balkonbrüstung.

Dabei handelt es sich aber nicht um Hängeerdbeeren, sondern um Erdbeeren der Sorte Senga Sengana mit herabhängenden Ranken. Eigentlich sollten Ranken zurückgeschnitten werden, damit die Pflanze Kraft für die Früchte hat. Um die Senga Sengana als Balkonschmuck zu verwenden, habe ich darauf aber verzichtet.

Senga Sengana als Balkonzierde
Senga Sengana als Balkonzierde

 

 

Klettererdbeere mit den ersten Erdbeeren

Meine neue Klettererdbeere blühte sehr schön und trägt nun die ersten schönen, roten Früchte. Die Klettererdbeere ist im Blumentopf auf dem Balkon zusammen mit Kapuzinerkresse gepflanzt. Dank regelmäßigen Gießen und dem schönen Platz an der Sonne gedeiht die Klettererdbeere prächtig. Klettern will sie bisher allerdings nicht.

Hier einige Fotos der Früchte der Klettererdbeere:

Rote Erdbeere an der Klettererdbeere Rote Erdbeere an der Klettererdbeere Rote Erdbeere an der Klettererdbeere

 

 

Klettererdbeere gepflanzt

Letztes Wochenende war Pflanzzeit. Unter anderem Pflanzte ich eine Klettererdbeere. Klettererdbeere eignen sich hervorragend für Klettererdbeere Blüte im BlumenkastenBlumentöpfe, Blumenkasten, Pflanzkübel oder dergleichen Daher benötigt man für Klettererdbeeren auch nciht unbedingt einen Garten – Eéin Balkon oder sogar nur ein Fensterbrett reicht völlig aus.

In einem Beet werden die Pflanzen natürlich größer und tragen mehr. Aber als Alternative sind die Erdbeeren  im Blumenkasten uneingeschränkt brauchbar. Draußen benötigen die Klettererdbeeren aber viel Platz – 50cm x 50 cm sollten es schon sein. Ein Klettergerüst mit etwa 1,5m Höhe oder eine Kletterspirale, wie man sie von Tomatenpflanzen kennt sollte aufgebaut werden. Geschickt und gleichzeitig schön ist es, wenn die Klettererdbeeren an einem Zaun wachsen können. Der Zaun wird in kurzer Zeit fast vollständig zugewachsen sein. Die Pflanze muss während des Wachsens am Kletterspalier angebunden werden, da sie dies nicht wie Kürbis oder Gurke mit ihren eigenen Ranken macht.

Klettererdbeere Blüte mit GerüstBoden vorbereiten: Meine Klettererdbeere habe ich in einen Blumentopf gepflanzt. Ich habe sie als Jungpflanze beim Gärtner meines Vertrauens erworben. Den Blumenkasten habe ich mit Gartenerde gefüllt,da die Klettererdbeeren gerne einen lockeren,leicht sauren und humusreichen Boden mögen. Im Beet ist es empfehlenswert, den Boden mit Komposterde oder Rindenmulch zu verbessern.

Klettererdbeere pflanzen: In diese Erdbe hinein wurde vorsichtig die Pflanze gesetzt. Besonders sollte man darauf achten, die Wurzeln nicht zu beschädigen. Bezüglich der Pflanztiefe habe ich mich an der bisherigen Pflanztiefe orientiert: Das Rhizom ist zum größen Teil unter der Erde, das obere Ende schaut aber heraus. Erdbeeren müssen gut angegossen werden, die ERde sollte auch später stets feucht bleiben. Gerade in der warmen Jahreszeit ist dies wichtig und schnell am Ertrag ablesbar.

Klettererdbeeren vermehren: Wie man allgemein  Erdbeeren vermehren kann, habe ich bereits im Artikel Erdbeeren selbst vermehren beschrieben. Auch Klettererdbeeren können durch die Ableger an den Ranken, bzw. Ausläufer vermehrt werden. Die Tochterpflanzen können einfach abgeschnitten und eingepflanzt werden.

Die lange Freude an Erdbeeren

Die Freude an den Erdbeeren währt lange. Die Ernte zieht sich immer noch, ich schaue genüsslich den letzten Früchten beim Reifen zu. Eine Blüte gibt es noch. Ich habe die perekte Erdbeersorte. Zwar nicht im Ertrag, aber im Erfreuen des Erdbeeranbauers.

Und hier sind einige Fotos. Die Bilder der Erdbeeren sind von eben – es war also schon etwas dunkel…

Kürbis und Erdbeere
Einer unserer Kürbisse liegt direkt neben einer Erdbeere. Beides lecker!
Vorletzte Erdbeere der Ernte 2010
Vorletzte Erdbeere der Ernte 2010. Zwei Blüten gibt es noch. Ob etwas daraus wird?
Erdbeere im Blumenkasten
Erdbeere im Blumenkasten. Prachtvolles Bild im Herbst 2010.

Erdbeerspinat

Beim Erdbeerspinat handelt es sich nicht um eine Erdbeersorte. Den Namen erhielt die Pflanze der Gattung der Gänsefüße lediglich im Deutschen aufgrund der erdbeerähnlichen, roten Früchte. Gemeint ist dabei meist der Ährige Erdbeerspinat, der Echte Erdbeerspinat ist wegen seiner höheren Klimaanforderungen in Deutschland nicht so verbreitet.

Der Erdbeerspinat ist ein altes, zwischendurch beinahe in Vergessenheit geratenes Gemüse. Es wurde ähnlich wie Spinat zubereitet, von diesem aber aufgrund der  größeren Blätter und der einfacheren Ernte überwiegend verdrängt. In den erdbeerspinatletzten Jahren wird Erdbeerspinat von den Gärtnereien wieder verstärkt vertrieben, so dass von einer vergessenen Gemüseart nun nicht mehr die Rede sein kann. Mittlerweile überwiegt aber die Zierfunktion der Pflanze.

Anbau: Erdbeerspinat stellt keine großen Ansprüche, kann daher überall in Europa problemlos angebaut werden. Pflanzenkrankheiten können wie beim Spinat vrkommen, spielen aber keine große Rolle.
Neben dem Anbau im Garten oder im Beet ist Erdbeerspinat für den Anbau im Blumenkästen, in Töpfen oder Kübeln besonders geeignet und wegen der leuchtend roten Früchte und den gezahnten Blättern als Dekoration sehr beliebt.
Die Erde für den Erdbeerspinat sollte sandig und locker sein, dabei sollte der Boden nciht austrocknen. Gesät wird der Erdbeerspinat ab März bis in den Frühsommer mit einem Pflanzabstand von 10-15cm und einen Reihenabstand von 25-40cm. Dazu wird der Samen leicht in den Bodengedrückt und mit 2-3cm Erde bedeckt – Erdbeerspinat ist im Gegensatz zu manchen Erdbeersorten (etwa Fresca) kein Lichtkeimer.
Wer einmal Erdbeerspinat hatte, wird mit der Samengewinnung und Vermehrung keine Probleme haben: Der Erdbeerspinat sät sich leicht selbst aus, diese Pflanzen können leicht pikiert werden.

Ernte & Verwendung: Die Früchte werden einfach gepflückt und wie Erdbeeren verzehrt – der typische Erdbeergeschmack wird dabei aber nicht erreicht.
Die Blätter werden gepflückt und gewaschen. Erdbeerspinatblätter können als gekochter Spinat zubereitet oder auch roh in Salaten verzehrt werden.

Wissenswertes: Erdbeerspinatblätter sind sehr reich an Vitamin C. Da in Deutschland mittlerweile die Versorgung mit Vitamin C sogar knapp überhalb der Empfehlung der DGE üblich ist, spielt die Pflanze dabei heute keine bedeutende Rolle mehr.


C’est biologique!

Bio ist besser, zumindest in den allermeisten Fällen. Der Wunsch nach einem Garten im vierten Stock beseelte auch den Erdbeeranbauer, als er vor einigen Jahren in einen Blumenkasten auf der Fensterbank die ersten Erdbeerpflänzchen setzte.

Was in Karlsruhe funktioniert wird auch in Hamburg-Altona erfolgreich sein:

Zugegeben, es ist nur ein französischer Balkon. In einer Nebenstraße in Hamburg-Altona. Aber für mich ist es mein Garten. Zumindest soll er das werden.

Zweieinhalb Meter Südseite, viel Wind, wenig Platz, kein Kompost, keine Regenwürmer – das sind die Voraussetzungen. Das Ziel ist es, daraus einen Biogarten im Balkonkasten zu machen. Mit Obst und Gemüse, Wiesenblumen und Bäumen. Eben alles, was in einen Garten gehört – nur etwas kleiner.

Der Weg dorthin wird unter http://biobalkon.wordpress.com dokumentiert.

Biobalkon

It’s raining – richtiges Gießen im Garten und auf dem Balkon

Die Regenfront hat es geschafft und den hoffnungsvoll beginnenden Sommer erst mal verdrängt. Die Erdbeeren freuts, denn schon lange mussten sie auf Regenwasser verzichten.

Dabei ist Regenwasser für Topfpflanzen und für Pflanzen im Blumenkasten wesentlich besser als Wasser aus den Hahn. Das gilt gerade hier in Karlsruhe und in anderen Gegenden mit hartem Wasser. Regenwasser ist nämlich deutlich weniger kalkhaltig und definitiv ungechlort.

Ohnehin sollte man mit Trinkwasser sparsam umgehen, da es einem anderen Teil der Umwelt künstlich entzogen wird – das Regenwasser ist zudem völlig kostenlos. Regenwasser lässt sich leicht mit einer an die Regenrinne angeschlossene Regentonne sammeln

Einen weiteren Vorteil kann man genießen, wenn man seine Pflanzen (im Topf oder im Garten) mit Regenwasser gießt: Regenwasser ist üblicherweise wärmer als Leitungswasser. Dieser Temperaturunterschied ist für empfindliche Pflanzen durchaus bedeutsam. Der Schock durch das kalte Leitungswasser kann sich wachstumshemmend auswirken.

Wenn schon mit Leitungswasser gegossen wird, dann doch bitte mit der Gießkanne. Beim Gießen mit dem Wasserschlauch können die Pflanzen beschädigt werden. Es wird auch Wasser verschwendet, da der Platz zwischen den Pflanzen unnötigerweise mitgegossen wird. Mit der Gießkanne kommt das Wasser dorthin, wo es benötigt wird: Zur Pflanze direkt.

Beim Gießen von Topfpflanzen, Pflanzen in Blumenkästen und Pflanzen im Garten sollte auch der richtige Zeitpunkt zum Gießen abgewartet werden. Bei starker Sonneneinstrahlung sollte nicht gegossen werden, da das Wasser gleich wieder verdunstet. Scheint die Sonne stark können sogar die Blätter beschädigt werden: Die Wassertropfen bündeln das Sonnenlicht wie eine Lupe und verbrennen die Blattoberfläche!

Eine umfassende Übersicht über das Gießen im Garten findet sich hier.

Die Metaebene

Das Internet ist ein Ort, der abgesehen von Sex, überwiegen Informationen über sich selbst enthält. Es gibt Wikis über Wikis, Blogs über Blogs, Homepages über Homepages und allgemeine Netzwerke um sich über Netzwerke im Allgemeinen auszutauschen. Da hebt sich der Erdbeeranbau im Blumenkasten Blog angenehm aus der Masse der selbstreferentiellen Seiten heraus: Er hat ein Thema, das sich überwiegend nicht selbst enthält.

Und das ist auch das Problem. Erdbeeranbau wird überwiegend im Frühjahr betrieben, zumindest ist in dieser Zeit der Löwenanteil der Arbeit zu machen. Und der Gärtner kann nun den Löwenanteil der Befriedigung, welche die Gartenarbeit bietet, aufnehmen.

Wenn ein Blog über die Gartenarbeit, bzw. den Erdbeeranbau im Blumenkasten, eine Katze wäre, würde er sich nun in den Schwanz beißen: Denn JETZT ist die Zeit in der am Erdbeeranbau Interessierte am häufigsten nach Informationen über den Erdbeeranbau suchen. JETZT ist aber auch die Zeit, in der der Erdbeeranbauer aber wirklich besseres zu tun hat, als Artikel über Erdbeeren zu schrieben. Nun haben wir den Salat – und endlich einen Artikel über einen Blogartikel!

Vielleicht trösten diese aktuellen Bilder über das Dilemma hinweg:

(Meine ältesten Erdbeeren sind jetzt im vierten Jahr und sehen gar nicht gut aus. Die anderen sind zwei und drei Jahre. Es scheint mir, dass die Sorte Beltran 3 drei Jahre gut gedeiht und dann ausgelaugt ist.)

Kompromiss als Basis für weitere Forschungen

Freiheit für die Erdbeerpflanzen – oder Kerker für immer?

Nun, die Abstimmung hat kein eindeutiges Ergebnis gebracht. Dafür einen konstruktiven Vorschlag:

Die Kleinen (Ableger) lernen ein Leben in Freiheit kennen und werden in den Garten gepflanzt. Zusätzlich gibts ein paar neue Pflänzchen. Die wachsen auch im Garten – sie werden nicht einmal in ein Beet gezwängt sondern erleben ihre Lebenszeit völlig in freier Wildbahn.

Die Großen bleiben im Blumenkasten.  (Einen alten Baum verpflanzt man nicht, erst recht nicht alte Erdbeerpflanzen.)

Das gibt mir auch die Möglichkeit eines Vergleichs der Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Haltungsarten durchzuführen. Unterstützt wird das Vorhaben von den frei wachsenden Erdbeeren, die im Garten schon vorhanden sind und von denen auch die „freien“ Fotos stammten.

Was im März noch zu erledigen wäre…

So langsam wird es wieder wärmer. Draußen sein ist im März wieder angesagt und die Erdbeeren im Beet im Garten oder im Blumenkasten wollen wieder gepflegt werden.

Erdbeerpflanze ungejätet

Egal ob die Erdbeeren im Blumenkasten oder im Beet angebaut werden, jetzt beginnen die Erdbeerpflanzen neu auszutreiben. Wenn die alten Blätter vom letzten Jahr noch an der Pflanze sind, bereiten diese einen Nährboden für Schädlinge und Krankheiten. Die alten Blätter müssen abgeschnitten werden – hierzu verwende ich eine einfache Haushaltsschere. Nicht abreißen – denn dann entstehen an den Rissflächen Öffnungen und Angriffsfläche für Krankheitserreger und Schädlinge.

Die Erde zwischen den Erdbeerpflanzen im Beet oder Topf sollte aufgelockert werden und Unkraut entfernt werden. Dabei muss man aber vorsichtig zu Werke gehen, denn lockert man den Boden zu tief, könnten die Wurzeln der Erdbeeren beschädigt werden – das ist nicht nötig.

Erdbeere: Blätter entfernt, Boden gelockert

Sollte man noch keine Erdbeeren haben, bzw. sollen zu vorhanden Erdbeerpflanzen neue hinzukommen, dann ist jetzt im März die richtige Zeit, um Erdbeeren zu pflanzen. Pflanzen Sie die Erdbeeren in Blumenkästen oder in große Töpfe – dabei auf den Pflanzabstand achten!

Auch die Bodenvorbereitung sollte jetzt angegangen werden: Humusreicher, lockerer  Boden ist für Erdbeeren optimal.

Plastik macht impotent!

Ab dem 25.2.2010 läuft im Kino der Film „Plastic Planet“.

Plastik ist überall, selbst bei meinen Erdbeeren: Der Blumekasten, die Karte mit der Sortenbezeichnung, der Wasserstandsanzeiger,… alles Plastik.

Allerdings ist Plastik sehr langlebig, wird uns also auch wenn es ausgebraucht ist, noch ewig im Weg rumliegen. Damit beschäftig sich der Film „Planet Plastik“, dessen Hauptpartner der BUND ist.

Was hat das mit dem Erdbeeranbau im Blumenkasten Blog zu tun? Ganz einfach. Im November 2009 war hier auf dem Blog tote Hose, da ich echt keine Zeit hatte. Keine Zeit heißt aber, dass ich immer noch genug Zeit hatte, einen Artikel darüber zu schreiben, dass ich keine Zeit hatte. Dazu entstand ein Foto mit dem Titel „tote Hose“.

Und eben dieses Foto dient nun als Motiv für die Werbung für den Kinofilm „Plastic Planet“.

Toll ist übrigens der Rahmen mit den „Plastik macht impotent“ Schriftzug. Das ist nämlich ein Aufkleber, der abgezogen und woanders aufgeklebt werden kann!

„Tote Hose? Vielleicht liegts an Bisphenol A: Der Stoff steckt in zahllosen Plastik-Produkten, aber auch in den Innenbeschichtungen von Getränkedosen und in Thermopapier. Er wirkt wie das weibliche Hormon Östrogen und greift in unseren Hormonhaushalt ein. Eine möglich Folge: Impotenz. Mehr darüber ab 25.2.2010 im Kino in ‚Plastic Planet‘ und unter www.plastic-planet.de und www.bund.net/plastik.“

Neuer Art entdeckt: Die gemeine Erdbeersau

Im Jahr 1906 war der Naturforscher Trötbert Gerinnungsfabler auf die karibische Insel Hispaniola gereist, um „Fragi Fragum Prokum“ zu finden, die gemeine Erdbeersau. „Hoffnungslos“ sei es, des Tiers habhaft zu werden, warnten Kollegen, „genauso wahrscheinlich, wie Geister zu fangen“. Doch Gerinnungsfabler gelang der Coup. Ein Weibchen ging ihm in die Falle.

Einhundert Jahre später sind Erdbeeranbauer dem Säuger wieder auf der Spur. Sie sorgen sich um das Überleben des nachtaktiven Tiers mit den winzigen Augen und dem merkwürdigen Rüssel. Rund 300.000 Euro hat die britische Darwin Initiative für das „Fragian Endemic Land Mammals Project“ bereitgestellt. Im Oktober erst startete die einzigartige Rettungsmission.

Jetzt konnte im Süden Deutschlands in einem Blumenkasten im vierten Stock ein Tier gesichtet werden. Die Forscher hoffen, dass sich eine gesunde Population der art trotz natürlicher Feinde in der Karlsruher Weststadt etablieren kann.

Erdbeerschwein

Weiteres hier.

Erdbeeren und das Mise en abyme

Der aus dem Französischen stammende Begriffe „Mise en abyme“ bezeichnet in der Kunst eine verschachtelte Wiederholung eines Inhalts innerhalb eines Werks: Ein Bild (auch ein literarisches Bild), das sich selbst enthält.

Ursprünglich stammte die Idee aus der Heraldik. Oftmals wird innerhalb eines Wappens das Wappen erneut dargestellt. Populäres Beispiel aus der Werbung wäre La vache qui rit – sie ist auf einer runden Verpackung abgebildet und trägt Ohrringe in Form derselben runden Verpackung, auf der wiederum eine Kuh mit Ohrringen in Form der runden Verpackung zu sehen ist, auf der eine Kuh…
Ebenfalls eine solche Verschachtelung  enthält das Kinderlied vom Mops, der in die Küche schlich, dem Koch ein Ei stahl, dafür vom Koch entzwei geschlagen wurde und von anderen Möpsen ein Grab mit einem Grabstein bekam auf dem die Geschichte vom Mops stand, der der in die Küche schlich, dem Koch ein Ei stahl, dafür vom Koch entzwei geschlagen wurde und von anderen Möpsen ein Grab mit einem Grabstein bekam auf dem…

Der Schriftsteller André Gide (1869-1951) veröffentlichte 1925 „Die Falschmünzer“ („Les Faux-Monnayeurs“). Als Motiv kehrt darin der romanschreibende Autor inhaltlich wieder.

Auch in der bildenden Kunst spielt das Mise en abyme, das In den Abgrund stellen eine Rolle: In Edouard Manets Bild Un bar aux Folies-Bergère ist die titelgebende Bar nur in einem Spiegel im Gemälde zu sehen. Der Betrachter, der im Spiegel zu erkennen sein müsste, ist nicht sichtbar. Allerdings lässt das Spiegelbild erkennen, dass sich an der Stelle, an der der Betrachter stehen müsste, ein Abgrund befindet.

Der Erdbeeranbau im Blumenkasten Blog dient gleich mehrfach als Musterbeispiel, um das Mise en abyme zu erklären:
Erdbeeren IN der Erde IM Blumenkasten werden IM Internet IN einem Blog behandelt und durch den Leser wieder IN dessen Welt projiziert. Eine Illustration des Sachverhalts könnte etwa so aussehen:

miseenabimeskizze

Die Thematik inspirierte mich zu einem Foto¹ des Erdbeerkastens (wohlwissend um die im vorherigen Absatz beschriebenen Zusammenhänge!) auf dem durch die Spiegelung der Fensterscheibe zu erkennen ist, dass der Betrachter, der natürlich auch nicht zu sehen ist (!) im Abgrund stehen müsste, um dieses Foto zu machen.


1: Auf die Problematik des Fotos als Anspruch auf eine Abbildung der Wirklichkeit einzugehen, würde in diesem Artikel zu weit führen.

Der aktuelle Stand

Es wird Herbst. Das merkt man zum einen daran, dass wir jetzt die Heizung angemacht haben, zum anderen aber auch an den Erdbeerblätter. Es werden weniger, die vorhandenen Blätter werden gelb und rot. Woran man es nicht erkennt ist an den Erdbeeren, die wachsen weiterhin!

Hier meine aktuelle rote Erdbeere, die ich am Sonntag zum Frühstück ernten werde:

Erdbeeren im Herbst - Ende Oktober

Vegetationsphase der Erdbeersorte „Beltran“

Seit einigen Jahren schon baue ich die Erdbeere „Beltran“ an und bin  mittlerweile zu einem begeisterten Anhänger geworden.

Die Sorte scheint nicht weit verbreitet zu sein. Die Googlesuche verweist beim Stichwort Beltran nur auf meinen Blog und eine ältere Diskussion auf forum.garten-pur.de.  Auch in Büchern habe ich bisher nichts dazu gefunden. Wobei ich für Hinweise natürlich dankbar wäre!

Die Erdbeere „Beltran“ ist eine mehrmals tragende (remontierende) Erdbeere. Die Früchte sollen zuckersüß und saftig sein, was ich auch bestätigen kann. Die Pflanzen brauchen viel Sonne und einen lockeren humusreichen und nährstoffreichen Boden. Bei mir gedeiht sie auch hervorragend im Blumenkasten. Man muss gut darauf achten, dass die Pflanzen nicht austrocknen – also regelmäßig gießen oder bewässern!
Mein Lieferant empfahl regelmäßige Düngung, auf welche ich bisher aber verzichtet habe. Vielleicht muss ich daher mit etwas kleineren Früchten als möglich wäre rechnen, ich bin mit Geschmack und Größe aber dennoch zufrieden.

Besonders beeindruckend finde ich die lange Vegetationsphase, zumindest bei mir hier in der Stadt: Seit Mai ernte ich nun regelmäßig und bisher ist kein Ende in Sicht. Es gibt immer noch neue Blüten sowie grüne und rote Erdbeeren.

Erdbeere im Oktober