Aufzucht selbst gesäter Chilis

Die Pflege selbst gesäter Chilis ist verhältnismäßig unkompliziert. Wenn man ein paar Tipps beherzigt, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Erfolgreiche Aufzucht allerdings größer.

Saatzeit

Chilis sollte man schon ab Januar aussäen, damit sie genug Zeit haben um zu wachsen. Eine spätere Aussaat ist natürlich auch möglich, allerdings ist die Ernte dann nicht so ergiebig oder man denkt über eine künstliche Beleuchtung im Herbst nach.

Aussaat & Keimzeit

Lockere Erde, in der das Wasser abfließen kann ist die Erde der Wahl. Verwendet man normale Anzuchterde, sollte man diese mit etwas Sand vermengen.

Chilikeimling
Chilikeimling

Die Chilisamen werden nicht tief in die Erde gesteckt sondern nur etwas eingedrückt.
Chilisamen lieben es warm zum Keimen. Daher ist im Zimmergewächshaus über der Heizung der perfekte Platz. 20-25°C sollten es schon sein.
Nach etwa 2-4 Wochen sind die ersten Pflänzchen zu sehen.

Pikieren

Hat man die Chilis gesammelt in der Aussaatschale und nicht einzeln gesät, so sollte man sie pikieren und vereinzeln, wenn sich 4-5 Blätter gebildet haben.

Standort für Chilis

Chilis mögen viel Sonne. Ein Süd oder Westbalkon oder eine entsprechende Fensterbank sind daher am besten geeignet. Größere Chilis mögen auch gerne direkte Sonne. Dann sollten aber die Blätter regelmäßig beobachtet werden, damit sich kein Sonnenbrand darauf bildet.

Gießen

Nicht zu viel, der Boden darf zwischendurch auch einmal austrocknen. Es sollte kein Wasser im Untertopf stehen.

Temperatur

Nicht unter 5°C, Wärme ist kein Problem.

Düngen

Düngung ist im Grunde nicht nötig, wenn dann sparsam.

Reife & Ernte

Die Ernte der Chilis ist erst recht spät im Jahr zu erwarten, da Chilis eine lange Reifedauer haben. Das Aroma ist bei den meisten Arten am besten, wenn man wartet bis die Chilis rot sind.
Der Ernteertrag kann erhöht werden, wenn man erntet, wenn die Chilis gerade rot werden: Dann bildet die Chili weiter Blüten die zu weiteren Früchten werden.