Walderdbeerenernte

Kleine Walderdbeere sind beliebt als hübsche Bepflanzung im Garten. Insbesondere im Halbschatten sind die kleinen Blüten und ab Mai die kleinen Erdbeeren ein echter Hingucker.
Sie sind pflegeleicht und die Anzucht gelingt probemlos. Zudem sind die Walderdbeeren mehrjährig. Einmal gesät und gepflanzt hat man jahrelang bis jahrzehntelang etwas davon.
Hier sind Bilder von der aktuellen Walderbeerernte der Redaktion:
2014-05-16 Minierdbeeren 1Ernte (1) 2014-05-16 Minierdbeeren 1Ernte (2) 2014-05-16 Minierdbeeren 1Ernte (3)

Spätherbsterdbeeren

Solche Glücksmomente kann der Herbst für den Erdbeeranbauer bereithalten: Mitte Oktober konnte dieses Prachtexemplar geerntet werden.

Wie es dazu gekommen war? Eher ein Versehen oder ein Zufall: Die Pflanze säte sich selbst in einem Blumantrog, der sonst Tomaten vorbehalten war, aus. Die Pflanze nutzte den Sommer um kräftig zu werden und hat erst jetzt Blüten und Fruchtansätze entwickelt. Aber was für welche!

Die Sorte ist nicht 100%ig klar, es werden aber wohl Hängeerdbeeren sein.

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Aufzucht selbst gesäter Chilis

Die Pflege selbst gesäter Chilis ist verhältnismäßig unkompliziert. Wenn man ein paar Tipps beherzigt, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Erfolgreiche Aufzucht allerdings größer.

Saatzeit

Chilis sollte man schon ab Januar aussäen, damit sie genug Zeit haben um zu wachsen. Eine spätere Aussaat ist natürlich auch möglich, allerdings ist die Ernte dann nicht so ergiebig oder man denkt über eine künstliche Beleuchtung im Herbst nach.

Aussaat & Keimzeit

Lockere Erde, in der das Wasser abfließen kann ist die Erde der Wahl. Verwendet man normale Anzuchterde, sollte man diese mit etwas Sand vermengen.

Chilikeimling
Chilikeimling

Die Chilisamen werden nicht tief in die Erde gesteckt sondern nur etwas eingedrückt.
Chilisamen lieben es warm zum Keimen. Daher ist im Zimmergewächshaus über der Heizung der perfekte Platz. 20-25°C sollten es schon sein.
Nach etwa 2-4 Wochen sind die ersten Pflänzchen zu sehen.

Pikieren

Hat man die Chilis gesammelt in der Aussaatschale und nicht einzeln gesät, so sollte man sie pikieren und vereinzeln, wenn sich 4-5 Blätter gebildet haben.

Standort für Chilis

Chilis mögen viel Sonne. Ein Süd oder Westbalkon oder eine entsprechende Fensterbank sind daher am besten geeignet. Größere Chilis mögen auch gerne direkte Sonne. Dann sollten aber die Blätter regelmäßig beobachtet werden, damit sich kein Sonnenbrand darauf bildet.

Gießen

Nicht zu viel, der Boden darf zwischendurch auch einmal austrocknen. Es sollte kein Wasser im Untertopf stehen.

Temperatur

Nicht unter 5°C, Wärme ist kein Problem.

Düngen

Düngung ist im Grunde nicht nötig, wenn dann sparsam.

Reife & Ernte

Die Ernte der Chilis ist erst recht spät im Jahr zu erwarten, da Chilis eine lange Reifedauer haben. Das Aroma ist bei den meisten Arten am besten, wenn man wartet bis die Chilis rot sind.
Der Ernteertrag kann erhöht werden, wenn man erntet, wenn die Chilis gerade rot werden: Dann bildet die Chili weiter Blüten die zu weiteren Früchten werden.

 

Die lange Freude an Erdbeeren

Die Freude an den Erdbeeren währt lange. Die Ernte zieht sich immer noch, ich schaue genüsslich den letzten Früchten beim Reifen zu. Eine Blüte gibt es noch. Ich habe die perekte Erdbeersorte. Zwar nicht im Ertrag, aber im Erfreuen des Erdbeeranbauers.

Und hier sind einige Fotos. Die Bilder der Erdbeeren sind von eben – es war also schon etwas dunkel…

Kürbis und Erdbeere
Einer unserer Kürbisse liegt direkt neben einer Erdbeere. Beides lecker!
Vorletzte Erdbeere der Ernte 2010
Vorletzte Erdbeere der Ernte 2010. Zwei Blüten gibt es noch. Ob etwas daraus wird?
Erdbeere im Blumenkasten
Erdbeere im Blumenkasten. Prachtvolles Bild im Herbst 2010.

Erdbeeren im September – ein Dauerbrenner

Es wird dieses Jahr nochmal frische Erdbeeren geben. Die Blüten habe ich tatsächlich übersehen, aber was daraus wurde, habe ich heute Morgen entdeckt.

Erdbeerernte im September 2010

Ich hoffe, dass sie noch genug Sonne abbekommen um rot und aromatisch zu werden. Dazu habe ich den Blumenkasten ertmal an einen sonnigeren Platz gestellt. Mit einem Beet wäre das nciht so einfach möglich gewesen;-)

Das werden wohl auch die letzten Erdbeeren dieser Pflanzen sein, denn es hat sich gezeigt, dass der Ertrag nach 4 Jahren im Blumenkasten deutlich zurückgegangen ist. Das ist nur logisch und so werden die Aktuellen Pflanzen demnächst ihr Gnadenbrot im Garten bekommen – für den Kompost habe ich sie doch zu sehr lieb gewonnen.

Im nächsten Jahr wird der Kasten dann neu bestückt. Ein Beet lohnt sich in Anbetracht des voraussichtlichen Umzugs im nächstn Sommer nicht.

Erdbeeren im September 2010 im Blumenkasten

Öko Erdbeeren aus dem Folientunnel

Bei uns sind Erdbeeren zwischen Mai und August im Handel zu bekommen. Erdbeeren im Handel bekommen ist aber nicht dasselbe wie heimische Erdbeeren bekommen. Zudem werden immer stärker ökologisch angebaute Erdbeeren nachgefragt.

Diese Nachfrage wurde in den letzten Jahren überwiegend durch spanische Erdbeeren befriedigt. Denn heimische Öko-Erdbeeren sind zeitlich und mengenmäßig nur sehr begrenzt erhältlich.

Diesem Zustand soll jetzt abgeholfen werden. Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hat ein Projekt zur „Verbesserung der Produktionssicherheit und Verlängerung des Angebotszeitraumes durch Anbau von Öko-Erdbeeren im Folientunnel“ ins Leben gerufen. Seit September 2008 sollen so Erkenntnisse gewonnen werden, um die Anbaufläche für Öko-Erdbeeren zu vergrößern,

Hintergrund: Um die Ernte von Erdbeeren zu verfrühen, wird den Erdbeerpflanzen auf die Sprünge geholfen. Die Blüten können früher entstehen, die Früchte reifen kontrollierter. In einem Folientunnel kann die Witterung kontrolliert und gezielt bewässert werden. Allerdings befördert das günstige Klime im Folientunnel nicht nur das Wachstum der Erdbeere. Auch das Unkrauftwachstum ist gefördert, was viel zusätzliche Handarbeit, aber auch den Einsatz von chemischen Unkrautvernichtungs- und anderen Schädlingsbekämpfungsmitteln erfordert.

Erdbeeren am Sonntag

Wie bereits angekündigt fand heute das wöchentliche Sonntagsfrühstück mit dem Highlight „Verspeisen einer Erdbeere aus dem Blumenkasten“ statt.

Das Frühstück ist üblicherweise begleitet durch die Lektüre der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, die ich an dieser Stelle lobend erwähnen möchte. Die Erdbeere wurde genossen, während Orod einen Artikel  über die unterschiedliche Entwicklung weiblicher und männlicher Hirne beim Heranwachsen las. Auf diesem Artikel wurde die Erdbeere auch fotografiert. Und sie hat lecker geschmeckt!

Schönen Sonntag!

Erdbeere am Sonntag

Erdbeeren und Spiele…

…denn Brot wächst in meinem Blumenkasten nicht. Erdbeerspiele sind stark im Kommen. Und das ist auch gut so.

Es ist unglaublich, wie sehr die edle Frucht die schöpferischen Spielemacher inspiriert. Was man mit Erdbeeren alles machen kann! Fangen, zermatschen, drüberlaufen, einsammeln,…

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Strawberry Shortcake

Darunter sind verschiedene spannende (!) Erdbeerspiele versteckt.

Strawberryshortcake

Strawberrysmack

Wer unter den älteren Lesern kennt noch Moorhuhn? Das ist die pflanzliche Variante – genauso kurzweilig und brutal.

Strawberrysmack

Wurzelbildung!

Nachdem ich gedrängt wurde, die Erdbeerpflanze (Eintrag v. gestern) ebzuschneiden und einzupflanzen, habe ich mich dem nicht widersetzen können. Ich habe mich dazu entschlossen, die Anomalie nur als sehr kurzen Trieb zu betrachten.
Ausläufer abgeschnitten Erdbeerpflanze neu verpflanzt

Zudem gibt es weitere gute Nachrichten: Ich konnte erneut eine Erdbeere ernten, die wohlgeformt, wohlgefärbt und äußerst wohlschmeckend war!

Aktuelle Ernte

Über den Blumenkastenrand geschaut

Jeder, der die Diskussion um die Sicherheit, Nützlichkeit und Notwendigkeit von Atomkraftwerken im deutschen Energiemix verfolgt, kann auf die Frage nach der Sicherheit – wenn nicht schon eine Antwort – zumindest Argumente für oder wider liefern.
Ich finde das ganz einfach: AKW sind sicher, weil noch nie was passiert ist.
Nörgler mögen jetzt auf Tschernobyl und andere unangenehme Zwischenfälle verweisen. Aber im Gegensatz zur Explosion des Planeten Melmac sind das doch nur Kinkerlitzchen. –> Sicherheit bestätigt.
Der Endlagerquatsch kann uns allen doch herzlich egal sein – wer lebt denn schon Tausende von Jahren? Hah!
Darüberhinaus kann ich nur von positiven Nebeneffekten sprechen: Meine Erdbeeren werden bekanntermaßen kiloschwer. Letztens habe ich sogar einen Schubkarren an das Kinderleukämiezentrum nebenan liefern können. Das ist doch nett!
Das Foto unten habe ich heute einmal in schwarz/weiß eingestellt Ich möchte damit meine Neutralität angesichts der drohenden Bundestagswahl betonen. Durch den Verzicht auf Farben soll auch eine unterschwellige Wahlempfehlung meinerseits vermieden werden.

Atomkraftwerk im Hintergrund, Erdbeeren im Vordergrund

Nu ist der Sommer ja vorrüber…

… und die Erdbeerblätter färben sich bunt. Für meine Ernte bedeutet das aber wenig: Die Pflanzen blühen weiterhin und erhalten meine Hoffnung auf eine weitere Ernte. Lediglich die Früchte normalisieren ihre Größe: Anstatt im Kilobereich wiege ich jetzt Früchte im 100g-Bereich.
Ich habe gelesen, dass ich mit Brennesseljauche gießen sollte, aber wo um Gottes Willen soll ich mitten in der Karlsruher Weststadt einen Kübel Brennesseljauche herbekommen?
Heute verschone ich die Internetgemeinde mit Bildern, das Jahr ist ja noch lang.
Sonnige Grüße!

Erdbeere mit 2750 g Gewicht geerntet

Sie sieht im Verhältnis zur anderen Erdbeere schon recht groß aus. Die Gewichtsmessung allerdings erstaunte mich noch mehr: 2750g zeigte das Display der Waage an, das dürfte neuer Dichterekord bei Edbeeren sein. Die Rote Erdbeere hat somit eine höhere spezifische Dichte als Blei, bleibt aber unter der Dichte von Himmelskörpern wie ein Weißer Zwerg oder ein Schwarzes Loch.

Erdbeere mit hoher Dichte

Erntesaison

Und zwar in jeder Beziehung. Zur Zeit kann ich schon etwa eine Erdbeere am Tag ernten. Erstaunlich, angesichts der läppischen paar Pflänzchen und der zwei Blumenkästen.
Außerdem werden auch die Chilis jetzt soweit.

Unglaubliche Forschungsergebnisse

Seit dem letzten Blogeintrag ist einige Zeit vergangen. Das hatte gute Gründe, denn vor den abschließenden Ergebnissen und Untersuchungen wollte ich meine bahnbrechenden Erkenntnisse nicht veröffentlichen.
Aufbauend auf der bisher unerklärlichen Bevölkerungsexplosion 1987 begann ich meine Forschungen. Abschließend lässt sich sagen, dass das Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum sowie der allgemeine kulturelle Aufschwung dieser Jahre allein auf das Kulturgut „Never Gonna Give You Up“ von Rick Astley zurückzuführen ist.
Daraus wollte ich Kapital für meinen Erdbeeranbau schlagen. Und siehe da, es gelang. Wenn auch erst nach langwierigen Vesuchsreihen. Denn auch wenn bekanntermaßen Pflanzen auf Musikstimuli reagieren, war es nicht einfach, den richigen Song zu finden. Das gelang jetzt. Mit dem Hit „Cheri cheri Lady“ konnte ich in den letzten Wochen über 12to Erdbeeren ernten und zeitweilig die Preise auf dem euopäischen Erdbeermarkt beeinflussen.
Nutzen auch sie die Vorteile der Methode, beschallen sie ihre Erdbeeren:

Ernte gut, alles gut

Ernte gut, alles gut –> Alles gut! Die Ernte läuft, in den letzten Tagen hab ich schon wieder 15 Erdbeeren geerntet. Leider gibt es nur wenige neue Blüten, so dass der Ernteertrag jetzt seinen Zenit überschritten haben dürfte.
Dennoch kann ich auf einige Erfolge zurückblicken. Vor allem konnte ich die Drecksläuse erfolgreich bekämpfen. Letzlich bleibt unklar, welche der Maßnahmen den Erfolg brachten oder ob es an der Kombination lag – schlußendlich ist das aber auch egal.
So, ich gieße jetzt noch etwas…

Erdbeerzähler

Erntezeit!
Heute wieder Rekordernte im Blumenkasten.
Karlsruhe, Blumenkasten: Wieder einmal konnten über 12 Erdbeeren (nämlich 13) auf einen Schlag geerntet werden. Somit lautet das Mott nicht „sieben auf einen Streich“, sondern 13 auf einen Streich! Leider kann ich jetzt nicht mehr weiter schreiben, da ich mir einen Gürtel nähen muss.
Bis denn!

Erdbeercounter