Veranstaltungstipp für Erdbeerfreunde

Am 19. und 20. November findet in Karlsruhe die expoSE statt, wobei das 404 Not Found

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und E für Spargel und Erdbeeren stehen. Sie ist die Europäische Spargel- und Erdbeerbörse, es treffen sich dort Erdbeeranbauer genauso wie Hersteller und Dienstleister Branchenspezifischer Produkte.

Über den neuen Namen der Spargel- und Erdbeerbörse schreibt der Veranstalter:

Dieses Jubiläum nutzen wir, um die Messe dem Fortschritt und der Entwicklung anzupassen und der Europäischen Spargel- und Erdbeerbörse ein neues Gesicht zu geben.
Mit dem Logo expoSE stellen wir die Branchenleitmesse auf eigene Füße.
„expo“ als international bekannte Bezeichnung für Messe und das „SE“ für Spargel- und Erdbeeren zeigen, dass wir unseren Fokus auf die wichtigsten Sonderkulturen in Deutschland behalten. Die offene Namensgebung ermöglicht aber auch die Bereiche Freilandgemüse- und Beerenobstanbau sowie die Direktvermarktung noch stärker einzubinden.

Rund 260 Aussteller präsentieren ihre Innovationen und ihre Fachkompetenz

In erster Linie ist die expoSE sicher an ein professionelles Publikum gerichtet. Ein großer Teil der gezeigten Produkte kann aber auch für den Hobbygärtner von Interesse sein, zumal das Tagesticket mit 11€, bzw. 8€ ermäßigt bezahlbar bleibt. Ich selbst werde die Messe so als interessierte Privatperson besuchen und erhoffe mir davon einige Anregungen für mein Hobby.

Expose - Europäische Spargel und Erdbeerbörse 2010 in Karlsruhe
Expose - Europäische Spargel und Erdbeerbörse 2010 in Karlsruhe

Karlsruher Sehenswürdigkeiten

Sehenswert, aber kaum besehen. Karlsruhes meist übersehene Sehenswürdigkeit ist in der Weststadt zu finden.

Herein!

Karlsruhe, die einstige badische Residenzstadt, ist heute unter anderem Sitz des Bundesverfassungsgerichts. Fast sprichwörtlich ist der „Gang nach Karlsruhe“, wenn es darum geht, Missstände in der Rechtssprechung wieder gerade zu rücken.

Der Gang in die Karlsruher Weststadt und das Erklimmen der vier Stockwerke eines

Ganz hinauf

Nachkriegswohnhauses rücken ein ganz anderes badisches Kleinod in den Blickpunkt. Oben angelangt öffnet sich ein weiter Blick in die Hinterhöfe – zu den Pausenzeiten ist hier gedämpft das lebendige Johlen der Schüler der anliegenden Gutenbergschule zu hören. Genau dort, hinter ein

em Fenster mit schmalem Fensterbrett, steht Karlsruhes wohl unbeachtetste Sehenswürdigkeit: Ein Blumenkasten mit fünf vitalen Erdbeerpflanzen.

...die Treppe hoch...

Seit 2007 wird er gehegt und gepflegt, seit Mai 2009 geschieht dies unter dem bisher abgewandten Augen der Öffentlichkeit: Auf einem Blog unter www.erdbeeranbauer.de wird regelmäßig über das Wachsen, Blühen, Leben und Ernten 12m über dem Erdboden berichtet.
Die anfänglich drei Pflänzchen haben sich durch entstandene Ausläuferpflanzen mittlerweile auf zwei volle Blumenkästen vermehrt. Ein im Frühling des Jahres überraschend aufgetretener Läusebefall sorgte beim Besitzer für reichlich graue Haare, konnte aber durch Hausmittel erfolgreich bekämpft werden. Vom Frühsommer bis in die ersten Dezembertage wurde geerntet, gegossen und gepflegt. Mehrere Hände voll süßer Erdbeeren der wenig bekannten Sorte „Beltran“ wurden von hungrigen Mäulern genüsslich verzehrt.

Nur die bisher unangebracht geringe Popularität des Blumenkastens wirft einen leichten Schatten auf die Erfolgsgeschichte in Rot und Grün. Aber der nächste Sommer kommt bestimmt – und damit auch die Sonne, die diesen leichten Schleier sicher spielerisch auflösen wird.

...einmal ums Eck...
...das nächste Stockwerk erklimmen...
...den Gang entlang...
...eine weitere Treppe hinauf...
...und noch einen Gang entlang...
...die letzte Treppe...
...geschafft!

Neuer Art entdeckt: Die gemeine Erdbeersau

Im Jahr 1906 war der Naturforscher Trötbert Gerinnungsfabler auf die karibische Insel Hispaniola gereist, um „Fragi Fragum Prokum“ zu finden, die gemeine Erdbeersau. „Hoffnungslos“ sei es, des Tiers habhaft zu werden, warnten Kollegen, „genauso wahrscheinlich, wie Geister zu fangen“. Doch Gerinnungsfabler gelang der Coup. Ein Weibchen ging ihm in die Falle.

Einhundert Jahre später sind Erdbeeranbauer dem Säuger wieder auf der Spur. Sie sorgen sich um das Überleben des nachtaktiven Tiers mit den winzigen Augen und dem merkwürdigen Rüssel. Rund 300.000 Euro hat die britische Darwin Initiative für das „Fragian Endemic Land Mammals Project“ bereitgestellt. Im Oktober erst startete die einzigartige Rettungsmission.

Jetzt konnte im Süden Deutschlands in einem Blumenkasten im vierten Stock ein Tier gesichtet werden. Die Forscher hoffen, dass sich eine gesunde Population der art trotz natürlicher Feinde in der Karlsruher Weststadt etablieren kann.

Erdbeerschwein

Weiteres hier.

Und siehe da: Ein Schmetterling

frisch geschlüpfter Schmetterling frisch geschlüpfter Schmetterling

Kaum sind 10 Tage vergangen, schlüpft aus dem braunen Kokon ein wunderschöner Schmetterling! Wer hätte das gedacht?
Aber bei der gesunden Ernährung aus Erdbeerblättern und -blüten konnte man ja mit sowas rechnen. Somit scheint das Abenteuer, das mit der kleinen Raupe begann, dann zu einer großen und fetten Raupe wurde, mit dem wunderschönen Schmetterling zu Ende zu gehen.

Raupe auf Erdbeerpflanze Fettgefressene Raupe Fette Raupe im Blumenkasten mit Erdbeerpflanzen Kokon Schmetterling im Blumenkasten über Erdbeeren

Wurzelbildung!

Nachdem ich gedrängt wurde, die Erdbeerpflanze (Eintrag v. gestern) ebzuschneiden und einzupflanzen, habe ich mich dem nicht widersetzen können. Ich habe mich dazu entschlossen, die Anomalie nur als sehr kurzen Trieb zu betrachten.
Ausläufer abgeschnitten Erdbeerpflanze neu verpflanzt

Zudem gibt es weitere gute Nachrichten: Ich konnte erneut eine Erdbeere ernten, die wohlgeformt, wohlgefärbt und äußerst wohlschmeckend war!

Aktuelle Ernte

Leseraufruf an Willi

Du versprachst mir, den Blog anzuschauen. du legtest großes Interesse bezüglich Blogs im Allgemeinen und bezüglich des Erdbeerblogs im Speziellen an den Tag. Sollte diese engagierte Motivation schon verpufft sein? Nein, das kann nicht sein!

Melde dich, schreibe einen Kommentar und verewige dich hier, damit sich auch künftige Generationen an dich und deine Aufgeschlossenheit gegenüber den neuen Medien erinnern.

Ein „Hoch“ auf alle Wilhelms:

Ein Wilhelm Ein anderer Wilhelm Eine Wilhelm! Wilhelm Willhelm Wilhelm Busch Gustl

Nu ist der Sommer ja vorrüber…

… und die Erdbeerblätter färben sich bunt. Für meine Ernte bedeutet das aber wenig: Die Pflanzen blühen weiterhin und erhalten meine Hoffnung auf eine weitere Ernte. Lediglich die Früchte normalisieren ihre Größe: Anstatt im Kilobereich wiege ich jetzt Früchte im 100g-Bereich.
Ich habe gelesen, dass ich mit Brennesseljauche gießen sollte, aber wo um Gottes Willen soll ich mitten in der Karlsruher Weststadt einen Kübel Brennesseljauche herbekommen?
Heute verschone ich die Internetgemeinde mit Bildern, das Jahr ist ja noch lang.
Sonnige Grüße!

Hauptsache Rot

Neues von Fensterbrett gegenüber: oroD (Name mit brandneuem Code verschlüsselt) züchtet Pepperoni. Die zwei Pflanzenzwillinge tragen auch 20 Früchte. Bisher konnten die natürlich gegen schmackhafte, üppig duftende Erdbeeren nicht ankommen. Jetzt aber werden sie ROT. Der Farbübergang von grün zu rot sieht wiklrich beeindruckend aus, im Gegenlicht teilweise schwaz, unten an den Spitzen schon knallrot leuchtend.
Zudem lausfrei;-)
Mit dem Chili Farmer können die beiden Pflänchen schon mithalten.

Puh!

Am Wochenende hat es gehagelt wie die Sau. Den Sonntag und Montag habe ich zur Schadensbegutachtung verwendet. Siehe da: Nix passiert.

Krawumm

…hats gemacht und die beiden waghalsigen Fallschrimspringer sind im meinen Erdbeeren notgelandet. Naja, gelandet wären sie sowieso, aber musste das in meinem Blumenkästen sein? Und wieso grinsen die immer noch?

Erdbeerpflanzen Fallschirm

Protestwelle überflutet Fensterbank

Karlsruhe, Fensterbank: Mit dubiosen Forderungen reagieren meine Erdbeerpflanzen auf das Lausproblem. Ganz klar ist nicht, welche Ziele verfolgt werden. Aber mit der Frage nach „Laus oder Mensch?“ wird aber die Problematik der Blattlausbekämpfung (dieser Blog berichtete) angsprochen. „Ich will sinnvoll sein“ ruft ein stilisierter Wassertropfen und wirft damit die Thematik nach der angemessenen Wasserversorgung auf. Ebenfalls darauf spielt die Überschrift des provokanten Transparentes an: „Verendung durch Wasserverschwendung!“
Hier kann gesagt werden, dass markige Sprüche alleine nicht helfen. Die Erfüllung der Fordungen bleibt unwahrscheinlich – nicht zuletzt durch die unsachliche und rabiate Art des Vortrags. Eine Liste konkreter Forderungen ist bisher ebenfalls nciht eingegangen.
Sollten die Proteste auch in der Nacht weitergehen, so ist geplant die Demonstration morgen, am Dienstag 28.4. in den Mittagsstunden gewaltsam aufzulösen.

Protestwelle

Meine Erdbeeren

Sicher ist es nicht wichtig, Und es interessiert bestimmt auch niemanden. Aber meine Erdbeeren mag ich und daher gibt es diesen Blog. Ich berichte vom Wachstum meiner Schätzchen und von der Ernte. Von Ärger und Freude. Dabei kommen natürlich spannende Details aus dem Erdbeeranbau in Blumenkästen in Karlsuhe nicht zu kurz. So spannend, wie es eben geht…

Erdbeeren im Blumenkasten