Kaffee gegen Läuse und Schnecken

Läuse an der Erdbeerblüte
Läuse an der Erdbeerpflanze

Die Suche nach biologischen Mitteln gegen Schädlinge wie Schnecken oder Läuse wird wohl erst dann zu Ende sein, wenn es ein Mittel gibt, das 100% funktioniert.

Leider wirken die meisten Mittel nur schädlingshemmend oder teilweise vernichtend. Das haben alle chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel mit den biologischen Schädlingsbekämpfungsmitteln gemein.

Eine leere Kaffeetasse
Eine leere Kaffeetasse

Aber je höher das Arsenal an biologischen Mitteln, umso mehr müsse das Problem zu handhaben sein. In diesem Sinne stelle ich hier eine Methode vor, die einfach, schnell und umweltfreundlich gegen Schnecken und Läuse wirkt.  Mit den oben genannten Einschränkungen natürlich, aber perfekt ist ja nichts auf dieser Welt.

Der Einsatz von Kaffee – natürlich nur kaltem Kaffee! – ist einfach um wirkungsvoll: Gegen Läuse wird der Kaffee auf die Blätter aufgetragen. Hier hilft in Schwamm oder Tuch, ggf. auch ein Pinsel. Bei empfindlichen Pflanzen kann der Kaffe 1:5 verdünnt werden. Hierbei muss nicht mit dem Messbecher exakt gearbeitet werden, Augenmaß reicht aus.

Gegen Schnecken hilft verstreuter Kaffeesatz im Beet! Das hat den positiven nebeneffekt einer Düngung: Kaffeesatz ist sehr Kaliumreich.

 

Schildläuse bekämpfen

Schildläuse sind unangenehme Zeitgenossen, die bekämpft werden müssen. Sie sitzen meist am Stamm oder Blattadern einer Pflanze und saugen dort den Pflanzensaft aus. Doch was kann man gegen Schildläuse tun? 404 Not Found

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Wie Schildläuse bekämpfen, vernichten, töten?

Das geht nicht so einfach, denn die Schildplatte der Schildläuse schützt die Dinger ziemlich wirkungsvoll.

Als, Schildläuse bekämpfen geht so:

Schildläuse entfernen

Mit einem Schwamm, nicht zu rau, damit die Blätter nicht beschädigt werden, aber auch nicht zu weich, wäscht man die befallene Pflanze mit einer Seifenlösung ab. Das ist viel Handarbeit, aber eine wirkungsvolle Möglichkeit, um Schildläuse zu bekämpfen. Zudem wird die klebrige, von den Schildläusen stammende Sauerei ebenfalls teilweise von der Pflanze entfernt.

Das Ganze muss man mindestens 2-5 Mal  wiederholen, denn so einfach geben die Mistviehcher nicht auf.

Zudem muss man wissen: Schildlausbefall ist bis zu einem gewissen Grad von Pflanzen zu verkraften. Zwar können die Läuse auf andere Pflanzen übersiedeln, aber solange es nicht zu viele Läuse sind, hält das eine sonst gesunde Pflanze aus.

Schildläuse vergiften

Ungeschickterweise gibt es Stäbchen mit Gift gegen Läuse nur in Verbindung mit Dünger. Und da tritt ein Zielkonflikt auf: steckt man die Stäbchen zu nahe an die Wurzeln, erhält die Pflanze zu viel Dünger und wird erstickt. Steckt man sie zu weit weg, reicht die Konzentration des Läusevernichtungsmittels nciht aus, um die Schildläuse zu bekämpfen. Sinnvoll wäre ein Präparat ohne Dünger. Leider ist mit so etwas nicht bekannt.

Ein weiterer Nachteil ist, dass das Gift bei dieser Behandlung natürlich in der Pflanze ist. Handelt es sich um eine reine Zierpflanze, ist das kein Problem. Sollen aber von der Pflanze Früchte geerntet werden, verbietet sich der Einsatz solcher Stäbchen natürlich!

Schildläuse ersticken

Wirkungsvoll, aber riskant. Die Taktik, Schildläuse zu ersticken funktioniert totsicher, ist aber mit einem Risiko für die Pflanze verbunden: Die Mittel, mit denen Schildläuse erstickt werden können basieren darauf, mit einem Öl die Schilde und den Spalt zwischen Schild und Pflanze so zu versiegeln, dass die Schildlaus keine Luft mehr bekommt. Dummerweise  kann dann auch kein Gasaustausch durch die Öffnungen der Blätter auf der Blattunterseite, wo die Schildläuse ja meistens sind, erfolgen.

Eine Lösung ist es, mit einem Pinsel das Mittel nur auf befallene Stellen aufzutragen. Somit muss nicht die ganze Pflanze versiegelt werden. Zumal die Schildläuse ja meistens im Stängel- oder Blattaderbereich zu finden sind, reicht das völlig aus.

Rainfarn zur Schädlingsbekämpfung

Quelle: Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé ''Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz'' 1885, Gera, Germany Permission granted to use under GFDL by Kurt Stueber.

Jetzt, wo die Pflanzen sprießen und das Auge erfreuen, mag der Eine oder Andere ungern an Schädlinge denken. Aber Vorbeugen ist besser als Nachsorgen und jetzt bestehen noch alle Möglichkeiten, Erdbeerpflanzen, Obst und Gemüse auf natürlich und biologisch vor allerlei Schädlingen zu schützen. „Rainfarn zur Schädlingsbekämpfung“ weiterlesen

Ernte gut, alles gut

Ernte gut, alles gut –> Alles gut! Die Ernte läuft, in den letzten Tagen hab ich schon wieder 15 Erdbeeren geerntet. Leider gibt es nur wenige neue Blüten, so dass der Ernteertrag jetzt seinen Zenit überschritten haben dürfte.
Dennoch kann ich auf einige Erfolge zurückblicken. Vor allem konnte ich die Drecksläuse erfolgreich bekämpfen. Letzlich bleibt unklar, welche der Maßnahmen den Erfolg brachten oder ob es an der Kombination lag – schlußendlich ist das aber auch egal.
So, ich gieße jetzt noch etwas…

Doro hat die Erdbeeren gezählt

Es handelt sich um über 70 (!) Ansätze für Erdbeeren, Blüten noch nicht mitgezählt. Doro sagt:“ Das gibt einen Nachtisch!“
Zum Glück ist das alles jetzt schon der Fall, denn alle Erdbeeren haben auch die Chance rot zu werden, außerdem gehts ja später im Jahr weiter! Hmm…
Läuse konnte ich heute keine mehr finden, aber Doro hat ihre Zitronendingse, die nicht mal die Aussicht auf Früchte, dafür Millionen an Schildläusen haben, aufs Nachbarfensterbrett gestellt 🙁

Fruchtansätze Erdbeere Fruchtansätze Erdbeere

Fakten, Fakten, Fakten!

Blumenkästen: 2, Marke Grosfillex, noname
Erdbeerpflanzen: 8, Sorte Beltran
Blütenmenge, verblüht, scheinfruchtbildend: > 40 #
Blütenmenge, blühend: 6
Blütenmenge, vertrocknet: 0
Wasserbedarf: ca. 5l/Woche
Lausmenge, tot: 215846, steigend
Lausmenge, lebend: 15, fallend
Anzahl außergewöhnlicher Ereignisse in den Kästen: 2
Maßnahmen zur Lausbekämpfung: 5
Freude am Gärtnerhobby: groß
Sinn des Blogs: 0

graf

Besuch eines geneigten Lesers

Heute darf ich vom ersten Hausbesuch eines geneigten Lesers berichten. Paul zeigte sich interessiert an den ersten, noch grünen Anfängen der diesjährigen Ernte. Die ersten Ansätze lassen eine Ernte im kg-Bereich erahnen. Naja, zumindest im 1/2-kg-Bereich…
Das Lausproblem ist noch nicht unter Kontrolle, aber täglich sterben mehr dieser unsäglichen Quälgeister.
Bei seinem Besuch gab mir Paul noch den Tipp, gegen die Läuse mit Teebaumöl vorzugehen. Ich müsse nur etwas Teebaumöl im Verhältnis 1:10 mit einem Zerstäuber auf die Blätter sprühen, das wirke Wunder. Ich werde es es versuchen und davon berichten. Paul berichtete von großen Erfolgen bei seinem Gummibaum.

Paul besucht die Erdbeeren Erdbeere

Bodycount

Die Läusevernichtungsaktion hat Wirkung gezeigt. Heute habe ich noch Lausrestbestände mit einem Küchenpapier am Blatt zerdrückt. Momentan (26.4.09, 13:23) traut sich keine Laus aus der Deckung.
Roger gab mir den Tipp, Knoblauch neben die Erdbeeren zu pflanzen, das werde ich heute noch versuchen.
Gestern habe ich scon Ziwebelringe in die Kästen gestreut, weil ich gelesen habe (auf www.beerenstark), dass das erfolgversprechend sein soll. Na, mal schauen…

Erdbeerblüten

Läusekatastrophe

So ein Mist! Jetzt haben meine Erdbeeren Läuse! Und zwar sind es grüne, widerliche Blattläuse. sie sitzen in Scharen unterhalb der Blüten und saugen meine Babies aus! Ich beginne jetzt mit der Vernichtung, indem ich sie von Hand einzeln töte. Die chemische Keule will ich mir noch ersparen, da ich befürchte, dass ich die ERdbeeren dann nciht mehr genießen kann.
Der Kampf beginnt.

Läuse an der Erdbeerblüte