Rocambole zwischen Erdbeere

Der Praxistipp des Tages für den Erdbeeranbauer: Pflanzt man Rocambole zwischen die Erdbeerpflanzen, hat man davon einige Vorteile:
Die Pfanzen halten sich gegenseitig Schädlinge vom Leib, da sie für die Schädlinge des jeweils anderen abschreckend wirken!
Rocambole (auch Schlangenknoblauch, Rockenbolle doer italienischer Knoblauch genannt)ist ein altes Urgemüse, das sich von bekanten Knoblauch unterscheidet sich hauptsächlich in der Form der Zwiebel: Rocambole hat etwas rundlichere Zwiebeln als der übliche Knoblauch.
Das alte Kraut Rocambole kann alternativ zu Zwiebeln oder Knoblauch verwendet werden besticht als frisches Gemüse durch seinen Vitaminreichtum.
Natürlich kann man auch prima Vampire damit verjagen.

Schildläuse bekämpfen

Schildläuse sind unangenehme Zeitgenossen, die bekämpft werden müssen. Sie sitzen meist am Stamm oder Blattadern einer Pflanze und saugen dort den Pflanzensaft aus. Doch was kann man gegen Schildläuse tun? 404 Not Found

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Wie Schildläuse bekämpfen, vernichten, töten?

Das geht nicht so einfach, denn die Schildplatte der Schildläuse schützt die Dinger ziemlich wirkungsvoll.

Als, Schildläuse bekämpfen geht so:

Schildläuse entfernen

Mit einem Schwamm, nicht zu rau, damit die Blätter nicht beschädigt werden, aber auch nicht zu weich, wäscht man die befallene Pflanze mit einer Seifenlösung ab. Das ist viel Handarbeit, aber eine wirkungsvolle Möglichkeit, um Schildläuse zu bekämpfen. Zudem wird die klebrige, von den Schildläusen stammende Sauerei ebenfalls teilweise von der Pflanze entfernt.

Das Ganze muss man mindestens 2-5 Mal  wiederholen, denn so einfach geben die Mistviehcher nicht auf.

Zudem muss man wissen: Schildlausbefall ist bis zu einem gewissen Grad von Pflanzen zu verkraften. Zwar können die Läuse auf andere Pflanzen übersiedeln, aber solange es nicht zu viele Läuse sind, hält das eine sonst gesunde Pflanze aus.

Schildläuse vergiften

Ungeschickterweise gibt es Stäbchen mit Gift gegen Läuse nur in Verbindung mit Dünger. Und da tritt ein Zielkonflikt auf: steckt man die Stäbchen zu nahe an die Wurzeln, erhält die Pflanze zu viel Dünger und wird erstickt. Steckt man sie zu weit weg, reicht die Konzentration des Läusevernichtungsmittels nciht aus, um die Schildläuse zu bekämpfen. Sinnvoll wäre ein Präparat ohne Dünger. Leider ist mit so etwas nicht bekannt.

Ein weiterer Nachteil ist, dass das Gift bei dieser Behandlung natürlich in der Pflanze ist. Handelt es sich um eine reine Zierpflanze, ist das kein Problem. Sollen aber von der Pflanze Früchte geerntet werden, verbietet sich der Einsatz solcher Stäbchen natürlich!

Schildläuse ersticken

Wirkungsvoll, aber riskant. Die Taktik, Schildläuse zu ersticken funktioniert totsicher, ist aber mit einem Risiko für die Pflanze verbunden: Die Mittel, mit denen Schildläuse erstickt werden können basieren darauf, mit einem Öl die Schilde und den Spalt zwischen Schild und Pflanze so zu versiegeln, dass die Schildlaus keine Luft mehr bekommt. Dummerweise  kann dann auch kein Gasaustausch durch die Öffnungen der Blätter auf der Blattunterseite, wo die Schildläuse ja meistens sind, erfolgen.

Eine Lösung ist es, mit einem Pinsel das Mittel nur auf befallene Stellen aufzutragen. Somit muss nicht die ganze Pflanze versiegelt werden. Zumal die Schildläuse ja meistens im Stängel- oder Blattaderbereich zu finden sind, reicht das völlig aus.

Rainfarn zur Schädlingsbekämpfung

Quelle: Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé ''Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz'' 1885, Gera, Germany Permission granted to use under GFDL by Kurt Stueber.

Jetzt, wo die Pflanzen sprießen und das Auge erfreuen, mag der Eine oder Andere ungern an Schädlinge denken. Aber Vorbeugen ist besser als Nachsorgen und jetzt bestehen noch alle Möglichkeiten, Erdbeerpflanzen, Obst und Gemüse auf natürlich und biologisch vor allerlei Schädlingen zu schützen. „Rainfarn zur Schädlingsbekämpfung“ weiterlesen

Was im März noch zu erledigen wäre…

So langsam wird es wieder wärmer. Draußen sein ist im März wieder angesagt und die Erdbeeren im Beet im Garten oder im Blumenkasten wollen wieder gepflegt werden.

Erdbeerpflanze ungejätet

Egal ob die Erdbeeren im Blumenkasten oder im Beet angebaut werden, jetzt beginnen die Erdbeerpflanzen neu auszutreiben. Wenn die alten Blätter vom letzten Jahr noch an der Pflanze sind, bereiten diese einen Nährboden für Schädlinge und Krankheiten. Die alten Blätter müssen abgeschnitten werden – hierzu verwende ich eine einfache Haushaltsschere. Nicht abreißen – denn dann entstehen an den Rissflächen Öffnungen und Angriffsfläche für Krankheitserreger und Schädlinge.

Die Erde zwischen den Erdbeerpflanzen im Beet oder Topf sollte aufgelockert werden und Unkraut entfernt werden. Dabei muss man aber vorsichtig zu Werke gehen, denn lockert man den Boden zu tief, könnten die Wurzeln der Erdbeeren beschädigt werden – das ist nicht nötig.

Erdbeere: Blätter entfernt, Boden gelockert

Sollte man noch keine Erdbeeren haben, bzw. sollen zu vorhanden Erdbeerpflanzen neue hinzukommen, dann ist jetzt im März die richtige Zeit, um Erdbeeren zu pflanzen. Pflanzen Sie die Erdbeeren in Blumenkästen oder in große Töpfe – dabei auf den Pflanzabstand achten!

Auch die Bodenvorbereitung sollte jetzt angegangen werden: Humusreicher, lockerer  Boden ist für Erdbeeren optimal.